Kirchen sind überflüssig

Kirchen sind heute hauptsächlich Vereinigungen von Menschen, die sich vorrangig selbst feiern. Weder Gott noch ihre Mitglieder brauchen sie inzwischen noch.

Gott nutzt Priester um Menschen näher zu sein

Gott erschafft äußerst unterschiedliche Menschen mit sehr abweichenden Fähigkeiten. Dadurch sorgt er für alle Bedürfnisse der gesamten Menschheit. Unter anderem erschafft er Bäcker und Schlachter. Aber er erschöpft auch welche, die ihm näher stehen und ihn besser verstehen. Sie sollen als Mittler zwischen ihm und anderen Menschen fungieren und werden oft Priester genannt. Sie sind aber keine besseren Menschen, sie haben nur spezielle Fähigkeiten.

Priester forschen über Gott, beschreiben ihn und erklären anderen Menschen seinen Willen. Unter anderem haben sie in der Vergangenheit auch die intensiven Erfahrungen einzelner Menschen mit Gott aufgeschrieben und in der Bibel zusammengefasst. Heute kann jeder auf diese Berichte zugreifen, darüber lehren und davon lernen.

Lange Zeit haben Priester überwiegend in der Kirche gearbeitet. Aber sie sind nicht nur Menschen innerhalb der Kirche und diese hat kein Monopol auf die Bibel und Gott. Es gibt auch Priester außerhalb von Kirchen. Heute können sie dort oft besser und freier wirken, weil sie nicht gezwungen sind sich an die egoistischen Strukturen der Kirchen zu halten. In Zeiten von Buchdruck Fernsehen und Internet stehen Priestern effektivere Kommunikationswege zur Verfügung als Kirchen.

Es gibt zahlreiche Beispiele, in denen einzelne von ihnen ohne Theologiestudium und ohne Kirchen wirkten und wirken: Moses hat ein ganzes Volk aus der Knechtschaft ins gelobte Land geführt. Jesus predigte zwanglos am Straßenrand. Joyce Meyer vermittelt täglich die Bibel im Fernsehen. Ihre Predigten gibt es in 90 Sprachen für zwei Drittel der Erde. Es existiert einen deutschsprachigen Fernsehsender, der sich nur mit der Bibel beschäftigt. Teile von ihr wurden in ca. 2500 Sprachen übersetzt. Es gibt vielen Kommentare und zahlreichen Foren im Internet, in denen sich Menschen über Gott austauschen können. Neale Donald Walsch hatte übersinnliche Gespräche mit Gott und veröffentlichte sie in Büchern in zahlreichen Sprachen. Sie geben vielen Menschen Mut.

Alle Menschen müssen eigenständig Gott suchen

Neben zahlreichen Kirchen gibt es auch noch viele andere Religionen. Keine einzige hat die Wahrheit für sich gepachtet, jede von ihnen irrt sich teilweise. Jeder Mensch muss für sich selbst suchen, welche Aspekte davon Gott mit ihm persönlich bearbeiten möchte. Nicht alle von ihm sind für jeden Einzelnen gerade wichtig. Die starren Konzepte der Kirchen sind schon lange an ihre Grenzen gestoßen. Moderne Medien erlauben es einzelnen Menschen, zwischen ganz unterschiedlichen Glaubensrichtungen zu vergleichen. So kann Gott viel breiter wirken als in Kirchen.

Jeder Mensch kann unmittelbar zu ihm beten – dafür braucht man keinen Priester. Er kann sich auch selbst für ein gottgefälliges Leben verpflichten und ihm direkt seine Treue schwören – eine Taufe in der Kirche ist dafür nicht notwendig. Männer und Frauen können sich gegenseitig ihre lebenslange Verbunden vor Gott versprechen, ohne dafür einen Pfarrer zu bemühen. Verstorbene können auf Friedhöfen beigesetzt werden, die nicht zur Kirche gehören. Kranken-, Behinderten-, Kinder- und Seniorenbetreuung gibt es auch von anderen Trägern. Gemeinschaft mit Menschen kann man genauso in Vereinen erleben.

Die Kirchen haben sich von Gott entfernt

Die Kirchen mit ihren selbsterfundenen Ritualen, Gewändern, Hierarchien, Titeln und selten genutzten Gebäuden sind heute kaum noch effektiv für Gott. Sie dienen inzwischen hauptsächlich Menschen, sich selbst in den in Szene zu setzen.

Die Kreuzzüge, der Ablasshandel, die Hexenverbrennung, der Kindesmissbrauch und vieles mehr der katholischen Kirche zeigen, dass Religionsgemeinschaften oft egoistisch handeln.

Viele Pfarrer sagen in ihren Gottesdiensten sogar Gott, was dieser tun soll. Dabei erheben sie ihre Hände über ihre Gläubigen und fordern von ihm, er habe sie zu segnen. Meist sprechen sie dafür die Worte „Der Herr segne euch“. Es ist schon sehr anmaßend Gott zu sagen, was er zu tun hat!

Genauso selbstherrlich ist die katholische Kirche, indem sie einen Papst wählt und diesen zum „Stellvertreter Christi auf Erden“ ernennt. Sie glaubt dabei, Christus sei eins mit Gott. In der Vergangenheit war der Papst ein großer Machthaber und hat entsprechend den Glauben seiner Anhänger missbraucht. Die Katholiken betrachten sich als Christen und berufen sich damit auf Jesus Christus für ihr Wirken. Er hat jedoch seine Anhänger davor gewarnt, sich nicht übereinander zu erheben. Somit folgen sie nicht mal die Ratschläge ihres Vorbildes.

Und selbstlos sind die Kirchen in Deutschland schon lange nicht mehr. Ihren Dienst lassen sie sich mit der Kirchensteuer teuer bezahlen. Das kann man an ihrem Prunk leicht erkennen.

Zu all diesen Taten fordert die gesamte Bibel nicht auf. Entsprechend folgen die Kirchen nicht ihrem Inhalt, den sie als „Wort Gottes“ betrachten. Falls diese Betrachtung richtig ist und sie wesentlich von Gott geprägt ist, hat sich diese Gemeinschaften von ihm entfernt.

Fazit: Die Kirchen sind inzwischen überflüssig

Gott braucht heute die Kirchen nicht mehr um Menschen zu erreichen und die Menschen benötigen Kirchen nicht um mit ihm zu leben. Entsprechend sind die Kirchen überflüssig geworden.