Macht ist stets Ausdruck von Schwäche

Viele Menschen glauben, Machthaber seien stark. Das ist ein Irrtum: Sie sind immer innerlich und äußerlich schwach. Stärke bedeutet, keine Macht zu haben.

Ist Macht Ausdruck von Stärke?

Der Glaube es sei Ausdruck von Stärke, wenn ein Machthaber mithilfe anderer Menschen seine eigenen Interessen durchsetzt ist weit verbreitet.

Aber jeder Einsatz dieser Macht offenbart, dass er nicht in der Lage ist das Leben so anzunehmen, wie es gerade ist. Er hat keinen inneren Frieden mit der gegenwärtigen Situation und erlebt den eigenen Zwang es verändern zu müssen, um seine Interessen durchzusetzen.

Mit dem Einsatz seiner Macht, und sei es nur durch Einschüchterung und Drohungen, übt dieser Mensch Gewalt aus. Er lebt also nicht in äußerlichem Frieden.

Macht offenbart eigene Schwäche

Machthaber besitzen also nicht die Stärke in Frieden zu leben, weder innerlich, noch äußerlich. Das ist Schwäche.

Menschen, die innerlich und äußerlich in Frieden leben, lieben alles und jeden. Sie sind stark und ihr Ziel ist es stets weitere Lebewesen ebenfalls zu stärken. Vielleicht schaffen sie es, dass andere Menschen sie als Vorbild nehmen. Dann haben sie zwar Einfluss auf diese, setzen aber nicht ihre eigenen Interessen durch. Im Gegenteil: Sie animieren diese Menschen, eigenständig zu denken und zu handeln.