Angriffe anderer Menschen verhindern

Oft werden wir von anderen Menschen angegriffen. Meist können wir solche Angriffe aber verhindern, indem wir den Sinn des Lebens verstehen und anwenden.

Verstehen, warum Menschen schlecht sind

Wir alle begegnen mehr oder weniger oft Menschen, die sich nicht so verhalten, wie wir es gerne möchten. Vielleicht denken und handeln egoistisch oder kämpfen aktiv gegen uns. Um selbst in Frieden zu leben, müssen wir zunächst verstehen, warum sie uns begegnen. Das gibt uns die Möglichkeit etwas an uns zu ändern, damit Gott uns zukünftig solche Begegnungen erspart. Aber selbst wenn uns weiter solche Menschen begegnen, können wir lernen, entspannt damit umzugehen. So haben wir die Möglichkeit in Frieden zu leben, ohne gegen andere zu kämpfen.

Wenn wir das Leben verstehen wird uns bewusst, dass hier auf der Erde kein Paradies ist. Vielmehr geht es darum, dass wir miteinander und aneinander lernen, uns zu reifen Wesen zu entwickeln. Entsprechend brauchen wir nicht verwundert zu sein, wenn uns egoistische Menschen begegnen und sie sich nicht friedlich verhalten. Genau das ist der Sinn des Lebens: Sie und wir sollen lernen, damit umzugehen.

Daher gibt es überhaupt keinen Grund böse auf andere Menschen zu sein, wenn sie gegen uns handeln. Damit erfüllen sie genau ihre Bestimmung: Sie sollen alles Mögliche ausprobieren und herausfinden, wie sie sich dabei fühlen. Und unsere Bestimmung ist es, Erfahrungen mit ihrem Umgang zu machen. Es liegt also nur bedingt an uns, wenn wir in widrige Situationen gelangen. Gott arrangiert sie für uns, damit wir lernen, uns in ihnen richtig zu verhalten. Entsprechend hilft es gar nichts, zu ihm zu beten er möge uns vor unseren Feinden beschützen.

Herausfinden, warum unsere Feinde uns persönlich begegnen

Wir haben also keine friedliche Möglichkeit, unseren Feinden zu entkommen, weil Gott sie und uns zusammen führt. Unsere Aufgabe ist es, zunächst zu verstehen, warum er das gemacht hat. Im Leben begegnen uns unsere Spiegelbilder, um uns zu zeigen, wie wir selbst sind oder waren. Entsprechend sind oder waren wir oft genau so, wie unsere Feinde zu uns sind. Üblicherweise leugnen wir das am Anfang. Wir wollen nicht einsehen genauso zu sein. Vielleicht sind wir es auch im Moment nicht, waren es aber mal. Möglicherweise sogar schon in einem vorherigen Leben.

Letztlich gibt es hier auf der Erde keine andere Möglichkeit sich selbst zu erkennen, als sich im Spiegel zu betrachten. Und dieser Spiegel sind unsere Mitmenschen. Je mehr wir uns bemühen und dabei Gott um Hilfe bitten, werden uns Menschen begegnen, die wir gleich wahrnehmen. Entsprechend sollten wir versuchen, Gemeinsamkeiten zwischen unseren Feinden zu finden. Jeder von uns kennt das schon: Uns begegnen immer wieder Menschen oder Situationen, die andere nicht treffen. Indem wir diese Gemeinsamkeiten finden und bewusst anschauen, erkennen wir uns selbst.

Umgang mit unseren Feinden während ihrer Angriffe uns gegenüber

Unsere Aufgabe ist es dann, uns selbst zu lieben. Dafür müssen wir unser Verhalten einsehen und bereuen. Das können wir tun, indem wir unseren Feinden vergeben. Da sie nur unsere Spiegelbilder sind, entschuldigen wir dadurch genau genommen uns selbst.

Jedes Kind lernt bereits von seinen Eltern, seinen Feinden zu verzeihen. Und doch fällt uns das sehr schwer. Unser Ego will nicht einsehen, dass wir selbst so sind oder waren, wie unsere Feinde uns gegenüber sind. Es leugnet heftig unsere eigenen Fehler. Entsprechend ist es unsere Aufgabe, als Erstes unser Ego zu erkennen und zu lieben. Und dann müssen wir es überwinden, indem wir akzeptieren so zu sein, wie unsere Feinde uns gegenüber sind. Erst nachdem wir dieses geschafft haben, erlangen wir die Möglichkeit, unseren Feinden zu vergeben.

Nachdem wir verstanden haben, warum uns unsere Feinde begegnen, gibt es keinen Grund mehr sie zu hassen. Sie zeigen uns, wie wir sind. Sie dienen uns also. Genau dafür müssen wir sie lieben und ihnen dankbar sein. Natürlich sträubt sich alles in uns dagegen, ihnen zu danken. Das ist unser Ego, das nur an sich selbst denkt und kämpfen will. Auch hier ist wieder unser erster Schritt, dass wir es verstehen, es lieben und es überwinden.

Liebe zu unseren Feinden

Wir überwinden unser Ego genau damit, was es gar nicht möchte: indem wir unsere Feinde lieben.

Damit sind sie fast immer überfordert. Entweder haben sie ein schlechtes Gewissen uns gegenüber und schaffen es nur nicht ihrem Ego zu widerstehen. Oder sie sind so ignorant, dass sie ihr falsches Verhalten als richtig betrachten. Dann können wir liebevoll zu ihnen sein, ohne ihr Handeln ernst zu nehmen. Dafür müssen wir sie als Mensch respektieren, ohne dabei ihre Handlung anzuerkennen. Schließlich wollen wir sie in ihr egoistisches Handeln nicht bestärken, um ihnen zu helfen, ebenfalls liebevoll zu werden.

Zusätzlich können wir ihn etwas Gutes schenken. Als Erstes unsere Vergebung: Wir dürfen ihnen nicht böse gegenüber sein. Das fällt uns einfach, wenn wir verstehen, warum wir ihnen begegnen. Letztlich dienen sie uns mit ihren Angriffen gegen uns, weil wir uns dadurch weiterentwickeln. Indem wir dieses verstehen, gibt es für uns keine andere Möglichkeit als sie dafür zu lieben.

Anschließend können wir herausfinden, was sie von uns wollen – und ihnen davon noch mehr anbieten. Wenn sie zum Beispiel uns erniedrigen und demütigen, sollten wir ihnen dabei helfen, indem wir weitere Schwächen oder Fehler von uns offen zeigen.

Zusätzlich können wir danach suchen, wie wir ihnen sonst noch eine Freude bereiten können – und das auch machen. Das ist oft nicht ganz einfach, weil unsere Feinde mächtig sein wollen. In solchen Momenten nehmen Menschen keine Geschenke an. Entsprechend ist es unsere Aufgabe, behutsam und einfühlend mit ihnen umzugehen.

Dennoch müssen wir ihnen unsere Liebe zu ihnen offen zeigen. Nur sie vermag mächtiger als die aggressivsten und stärksten Menschen zu sein. Dabei überlassen wir es ihnen, wann sie einsichtig werden uns nicht mehr anzugreifen oder sich bei uns für ihre erfolgten Angriffe zu entschuldigen.

Weitere Gründe für Angriffe gegen uns

Wir werden aber nicht nur Opfer unserer Feinde, weil wir selbst so sind oder waren. Gott bereitet uns durch schwierige Situationen auch für unsere zukünftigen Aufgaben vor. Sie kennen wir meisten nicht und verstehen unser Leid daher oft nicht.

Wenn wir also bei unserer Suche nach eigenen Fehlern in uns irgendwann nicht mehr weiter kommen, kann es darum gehen, dass wir Geduld und Ausdauer lernen sollen. Oder wir sollen liebevoller zu werden. Vielleicht möchte Gott auch schlicht unser Vertrauen in ihn prüfen. Spätestens dann fühlen wir uns von ihm im Stich gelassen oder sogar misshandelt: Wir haben nichts falsch gemacht und müssen dennoch leiden.

Jedoch tun wir genau das Gleiche, wenn wir Sport treiben: Wir leiden, um dadurch unsere Muskeln zu trainieren. Anschließend fühlen wir uns in unserem Körper wohler, sind kraftvoller und sehen attraktiver aus. Und genau das Gleiche macht auch Gott mit uns: Er trainiert uns, stärkt unsere Widerstandskraft und wir werden attraktiver für andere Menschen. Gott möchte aus uns Vorbilder machen, mit denen er andere animieren möchte, ebenfalls in Liebe und Frieden zu leben.

Niemand von uns weiß, was uns in der Zukunft begegnen wird. Entsprechend ist es möglich, dass wir bald ganz andere Herausforderungen haben als heute noch. Auch für solche Aufgaben muss Gott uns in dem Fall vorbereiten. Wir kennen das alle noch aus unseren Kindertagen: Im Alter von sechs Jahren gab es überhaupt keinen Sinn lesen, schreiben und rechnen zu können. Und doch haben unsere Eltern uns gezwungen es zu lernen, damit wir später im Leben gut alleine leben können. Und genauso kann uns Gott auch für uns noch unbekannte Aufgaben in unserer Zukunft vorbereiten, wenn er uns in widrige Situationen führt.

Unsere Ziele für unseren Umgang mit unseren Feinden

Wir leben als Menschen, um uns zu weiterzuentwickeln. Wir wollen eigenständig in den schwierigsten Situationen Frieden haben. Nur um ihn geht es uns: Wir müssen uns in allen Situationen richtig verhalten. Dafür müssen wir erst herausfinden, was gut ist und dann die Stärke entwickeln so zu sein.

Genau dafür brauchen wir unsere Feinde: Sie greifen uns solange auf alle mögliche Weisen an, bis wir bei jedem Angriff gelernt haben liebevoll mit ihnen umzugehen.

Aber wir üben auch, bei allen Widrigkeiten Gott zu vertrauen. Entsprechend müssen wir heftige Angriffe gegen uns auszuhalten, ohne uns gegen unsere Feinde zu wehren. Daher beschert uns Gott zunehmend ausweglosere Situationen, in denen keine Chance haben, uns selbst zu verteidigen. Wir sollen an den Punkt gelangen, schlicht aufzugeben und uns nur noch von ihm beschützen lassen.

Das ist ein Prozess, der lange dauern kann. Vertrauen können wir nicht schnell lernen. Dafür brauchen wir viele ausweglose Umstände. Nur langsam begreifen wir in ihnen, dass Gott uns stets hilft. Aber er kommt jeweils erst, nachdem wir gelernt haben uns richtig zu verhalten und beständig inneren Frieden haben.

Dieser ist der Grund von Angriffen gegen uns. Unsere Feinde bringen uns dazu, ausgeglichen und vertrauensvoll mit allem umzugehen. Entsprechend sind sie unsere Diener. Oft haben wir vor unserer Geburt mit ihnen bereits abgesprochen, dass sie uns heftig angreifen. Die meisten sind dazu nur bereit, weil wir uns schon lange aus vorherigen Leben kennen und dabei viel Liebe zueinander entwickelt haben.

Aber als Menschen können wir uns daran nicht erinnern. Auch hier müssen wir vertrauen, dass unsere Feinde es gut mit uns meinen. Manchmal haben sie sich entschieden, als böse Menschen auf die Erde zu kommen, um uns damit zu dienen.

Entsprechend müssen wir ihnen dankbar sein, wenn sie uns angreifen.

Das Ende der Angriffe gegen uns kommt zwangsläufig

Die Angriffe unserer Feinde gegen uns werden im Laufe unseres Seins immer stärker und heftiger. Bis wir gelernt haben so zu sein, wie wir sein wollen. Wenn wir geschafft haben unsere eigenen Fehler zu erkennen und sie überwunden haben, gibt es schlicht keinen weiteren Grund für zusätzliche Angriffe dieser Art. Irgendwann haben wir dann unsere Ausbildung für unsere zukünftigen Aufgaben abgeschlossen.

Jeweils in diesen Momenten enden die Angriffe unserer Feinde gegen uns. Weder sie, die in Wahrheit meist unsere engsten Vertrauten sind, noch Gott haben dann noch irgendein Interesse uns durch weitere Übergriffe zu bedrängen.

Unser Sein als Mensch auf der Erde ist nur ein Spiel. Eigentlich sind wir Teile Gottes. Sobald wir uns daran erinner und unser menschliches, also unser Ego, überwunden haben werden wir auch wieder in reiner Liebe leben. Dann ist uns egal, ob wir von weiteren Feinden attackiert werden. Entsprechend wird sich anschließen niemand mehr die Mühe machen, sich uns entgegenzustellen. Gott arrangiert das für uns, weil er uns liebt.

Ab dem Moment leben wir aber nicht mehr selbstsüchtig, sondern liebevoll und dienend. Dann haben wir uns wieder daran erinnert, dass wir Teile Gottes sind und entsprechend den Sinn haben zu lieben und zu dienen.

Wir verlieren also schlicht jegliches Interesse, egoistisch zu sein. Dadurch begegnen uns auch keine egoistischen Menschen mehr, weil das Leben hier auf der Erde ein Spiegelbild von uns selbst ist.