Gefahren kontrollieren

Die Welt ist voller Gefahren und stets wir suchen Sicherheit. Indem wir den Grund für sie verstehen und uns ändern, können wir ihren weitgehend entkommen.

Gefahren für uns und wie wir sie wahrnehmen

Unsere Welt ist voller Gefahren. Sie sind Wahrscheinlichkeiten, dass uns negative Ereignissen begegnen und wir Schäden durch diese erlangen.

Um Gefahren zu erkennen, haben wir Emotionen, die uns dabei helfen: unsere Ängste. Sie lassen uns viele Gefahren spüren, ohne dass wir sie suchen brauchen. Auch Babys und Tiere haben diese Ängste, zum Beispiel vor Unwetter.

Je mehr negative Erfahrungen wir im Leben sammeln, umso zahlreicher werden unsere Ängste vor Gefahren. Vor Wespen bekommen wir zum Beispiel erst welche, nachdem wir das erste Mal von einer gestochen wurden. Unsere Ängste zeigen uns also nicht zuverlässig alle Gefahren.

Aber sie warnen uns auch welchen, die gar nicht existieren. Zum Beispiel hatten unsere Vorfahren Angst, der Himmel könne ihnen auf den Kopf fallen. Heute wissen wir, dass dieses ausgeschlossen ist, da er nur aus Leere besteht.

Weil unsere Ängste uns nicht zuverlässig vor Gefahren warnen, nutzen wir zusätzlich unseren Verstand um sie zu erkennen. Zum Beispiel haben wir keine natürliche Angst bei unserer körperlichen Vereinigung vor Schwangerschaft. Aber nachdem wir von dieser Möglichkeit gehört haben, können wir sie davor entwickeln.

Weiterhin können wir unseren Verstand auch nutzen, um unsere Ängste zu überwinden. Zum Beispiel können wir uns von Biologen erklären lassen, dass von Spinnen keinerlei Gefahren ausgeht und uns anschließend mit ihnen solange beschäftigen, bis wir keine Ängste mehr vor ihnen haben.

Neben unseren eigenen Möglichkeiten Gefahren zu erkennen warnt uns Gott oft vor weiteren, die wir nicht selbst ausfindig machen. Eine Warnung von ihm kann zum Beispiel unser schlechtes Gewissen für eine Handlung sein. Teilweise bekommen wir von ihm auch welche durch andere Menschen. Zum Beispiel geben sie uns manchmal ungefragt entsprechenden Hinweise. Oder wir entgehen knapp einem schlimmen Ereignis und werden uns dadurch einer Gefahr erst bewusst. Dann hat Gott uns ebenfalls gewarnt.

Die Suche und Einschätzung von Gefahren

Natürlich wollen wir möglichst viele negative Einflüsse auf unser Leben vermeiden. Entsprechend suchen wir viele Gefahren und gehen ihnen oft aus dem Weg. Zum Beispiel schauen wir vor Spaziergängen meist zum Himmel, um Regenwolken zu erkennen.

Das machen wir nicht nur für uns selbst, sondern auch für andere: Zum Beispiel versuchen Eltern, Wespen von ihren Kindern fernzuhalten.

Es gibt aber auch Menschen, die gleichgültig gegenüber Gefahren sind. Oft passieren ihnen viele negative Ereignisse, bis sie lernen, Gefahren ernst zu nehmen. Andere Menschen sind übervorsichtig und können entsprechen ihr Leben nicht genießen oder erreichen nichts in ihm.

Einige von uns haben sich auf die Suche von Gefahren spezialisiert und verdienen damit ihr Geld. Der Staat macht das zum Beispiel, indem sie erst sie suchen und dann Menschen entsprechend belehrt oder gar sie von ihnen fernhalten.

Andere von uns verdienen ihren Lebensunterhalt, indem sie Gefahren einschätzen und auf viele von uns gleichmäßig verteilen. Versicherungen machen nichts anderes.

Möglichkeiten zur Reduzierung von Gefahren

Offensichtlich haben viele von uns erkannt, dass es Gefahren gibt und den Wunsch entwickelt sie zu reduzieren.

Oft fällt uns das leicht. Wenn wir zum Beispiel Regenwolken am Himmel sehen, können wir häufig Zuhause zu bleiben oder Regenbekleidung bemühen.

Jedoch hat jede Möglichkeit Gefahren zu reduzieren auch Nachteile für uns. Entsprechend versuchen, wir diesen zu entkommen, ohne einen Aufwand zu treiben.

Hierbei bieten sich uns viele Versuchungen an. Zum Beispiel versuchen fast alle Unternehmen, jegliche Risiken durch Verträge auf andere Menschen abzuwälzen. Gleichzeitig bemühen sie sich, alle möglichen Gewinne durch Patente bereits im Voraus für sich zu beanspruchen. Das Ganze hat sich zu einem erbitterten Wettstreit zwischen Unternehmen entwickelt.

Einige von uns hindern andere daran, etwas zu tun was ihnen Nachteile bereiten könnte. Zum Beispiel macht der Staat das mit Bußgeldern oder in Extremfällen mit Einsperren von ihnen.

Inzwischen beteiligen wir uns alle an diesem Spiel: Wir alle leben egoistisch und versuchen ständig Vorteile gegenüber anderen zu bekommen oder Nachteile auf sie abzuwälzen. Dadurch wollen wir die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, in unserer der Zukunft gut dazustehen und ohne entsprechend Probleme zu haben. Wir glauben, so Gefahren für uns zu reduzieren.

Vorteile durch das Reduzieren von Gefahren

Nachdem wir gelernt haben die Wahrscheinlichkeit möglicher Auswirkungen von Gefahren zu reduzieren, gehen wir größere Risiken ein. Wir erleiden dadurch nicht mehr Schaden.

Zum Beispiel haben zahlreiche Sicherheitssysteme in Autos dazu geführt, dass wir inzwischen viel schneller fahren während nicht mehr Menschen verletzt werden oder ihre Verletzungen nicht schwerer ausfallen.

So ist uns heute durch den Einsatz unseres Verstandes, von Technik, Verträgen, Medizin und etlichem mehr vieles möglich, was für unsere Vorfahren nicht denkbar war.

Wir glauben, dadurch das Leben intensiver zu genießen.

Nachteile durch Versuche Gefahren zu reduzieren

Viele Gefahren reduzieren wir durch Tricks, mit denen wir versuchen, das Leben zu überlisten.

Zum Beispiel kosten uns die Sicherheitssysteme in Autos heute viel Geld. Dazu kommen noch Wartungen und Überprüfungen dieser Systeme. Und wir streiten oft über die Verteilung von trotzdem entstandenen Schäden beim Fahren mit Autos. Dafür mussten wir uns zuvor auf allgemeine Ordnungen festlegen, durch die unsere Gerichte und ihre Vollstrecker erst handlungsfähig werden, um uns zu beschützen.

Im Laufe der Zeit haben wir in vielen Bereichen vollkommen aus dem Blick verloren, welchen großen Aufwand wir inzwischen treiben, um unsere Gefahren zu reduzieren. Uns ist dabei oft gar nicht mehr bewusst, welche Nachteile wir erfahren, indem wir dieses versuchen.

Meist sind die Nachteile sogar viel größer als ihre Vorteile. In diesen Fällen könnten wir uns bewusst machen, dass wir Versuchungen erlegen sind Gefahren zu reduzieren.

Aber da wir uns das nicht eingestehen wollen und auch nicht auf die entsprechend gewonnenen Möglichkeiten verzichten wollen verdrängen wir alle Gedanken über unsere Versuche und ihre Konsequenzen.

Durch unsere zahlreichen Bemühungen Gefahren zu reduzieren ist uns bewusst, wie gefährlich unser Leben ist. Jedes Mal, wenn wir an sie denken, schürt das unsere Ängste. Gerade die von uns, die am intensivsten versuchen Gefahren abzuwenden haben dadurch oft die meisten.

Wir wollen uns auch nicht eingestehen, dass wir unsere Ängste teilweise selbst hervorrufen. Zum Beispiel machen wir durch die Verwendung von Autos. Stattdessen suchen sie nach Gründen, warum unsere Ängste berechtigt sind. Die Wissenschaft bietet uns diese Gründe, indem sie behauptet, es gäbe eine Realität und sie könnte sie verstehen. Jedoch ist beides ein Irrglaube.

Gründe für Gefahren

Der Sinn unseres Lebens ist, dass wir Erfahrungen sammel. Diese können wir nur machen, wenn unsere Entscheidungen Konsequenzen haben.

Falls wir zum Beispiel ungesund leben, werden wir krank. Wir machen also die Erfahrung krank zu sein, nachdem wir probiert haben ungesund gelebt. Dadurch lernen wir für uns zu sorgen. Ohne die Gefahr zu erkranken, könnten wir nicht die Erfahrung machen, für uns sorgen zu müssen.

Entsprechend ist ein Leben ohne Gefahren nutzlos, um Erfahrungen zu machen. Daher hat Gott dieses Leben mit ihnen erschaffen, damit wir uns selbst erfahren können.

Aber es wäre gemein von ihm, wenn es keine Möglichkeit gäbe, mit den Gefahren gut zu leben. Im Beispiel unserer Gesundheit wissen wir alle, dass wir vieles tun können, um gesund zu bleiben.

Alternative Wege Gefahren zu reduzieren

Der einfachste Weg Gefahren zu vermeiden ist, sie im Voraus zu umgehen. Wenn wir zum Beispiel im Regen nicht nass werden möchten, bleiben wir zu Hause. Aber wenn es darum geht im Straßenverkehr keinen Unfall zu erleiden, sind wir nicht bereit auf unsere Autos zu verzichten.

An diesem Punkt können wir etwas ändern: Wir können unsere Autos als Versuchungen begreifen und diesen widerstehen. Weiterhin können wir die Verführungen unseres Egos erkennen und stattdessen uns von Gott führen lassen. Allgemein können wir Gefahren meist im Vorweg durch Verzicht, Genügsamkeit und Demut vermeiden.

Wir entkommen ihnen also nur dadurch, dass wir uns selbst ändern und Verantwortung übernehmen. Dazu gehört, dass wir uns bewusst machen: Es gibt keine Realität. Entsprechend hat jede Gefahr für uns einen individuellen Grund, den wir erkennen und uns entsprechend verändern sollen.

Indem wir zum Beispiel keinen Versuchungen mehr nachgeben, brauchen wir ihre Folgen oft nicht spüren. Und wenn wir andere liebevoll behandeln, werden uns ebenfalls achtsame Menschen begegnen. Wenn wir weiterhin selbstlos dienen, bekommen auch wir, was wir brauchen. Dadurch schaffen wir es vielen Gefahren zu entkommen.

Sobald wir gelernt haben mit Gott zu kommunizieren, kann auch er uns leichter vor ihnen beschützen. Das macht er oft, indem er uns frühzeitig vor ihnen warnt, sodass wir viele von ihnen umgehen können. Dafür nutzt er unter anderem unser Gewissen und unsere Intuition.

Aber Gott möchte auch, dass wir lernen, ihm zu vertrauen. Wenn wir das tun und ihm folgen, beschützt er uns in vielen gefährlichen Situationen und Umgebungen. Entsprechend reduzieren wir durch eine Beziehung mit Gott Gefahren für uns.

Keine Angst vor Gefahren

Ein Teil der Gefahren unseres Lebens brauchen wir. Einerseits üben wir durch sie umsichtiger zu werden und werden dadurch bessere Diener für andere. Und wir trainieren auch unseren Körper durch ständige Herausforderungen. Nur so bleibt er gesund und kräftig.

Anderseits sollen wir lernen, Gott zu vertrauen. Das können wir nur üben, indem wir Gefahren begegnen. Ohne sie bräuchten wir seine Hilfe nicht und würden keine Beziehung zu ihm suchen. Jedoch brauchen wir ihn und den Austausch mit ihm für schlicht alles im Leben.

Daher sollten wir nicht versuchen allen Gefahren aus dem Weg zu gehen. Vielmehr sollten wir lernen, Gott zu verstehen und uns von ihm führen lassen. Solange wir seiner Führung folgen, beschützt er uns in den größten Gefahren und sie stören uns nicht länger.