Häufige Fragen und Antworten

Bestimmte Fragen haben mir Menschen immer wieder zu unserem Leben gestellt. Inzwischen habe ich plausible Antworten darauf gefunden.

Warum lässt Gott all das Leid auf der Erde zu?

Wir sollen lernen, Verantwortung zu übernehmen. Für unsere Handlungen, Gedanken und Emotionen. Dabei lernen wir sie auch für unsere Mitmenschen, die Tiere und die Umwelt zu übernehmen. Es geht um die Einsicht, dass wir ein Teil von Gott sind und für alles auf der Erde die Verantwortung haben.


Warum erhört Gott meine Gebete nicht?

Wenn deine Gebete nicht seinem Willen entsprechen, erhört er sie nicht. Zum Beispiel kann Gott nicht beide Gebete von zwei verfeindeten Gegner erfüllen. Auch erhört er oft welche nicht, die nicht in den Plan für dein Leben passen. Freue dich, wenn Gott sie nicht beantwortet. Das zeigt dir, dass er etwas anderes möchte und du kannst weiter danach suchen. Ein gutes Gebet ist zum Beispiel: Gott, mach‘ du aus mir, was du aus mir machen möchtest.


Warum erinnere ich mich nicht an meine anderen Leben der Wiedergeburt?

Wir sollen Gegensätze ausprobieren und erleben, wie sich diese anfühlen. Du versuchst nur ein Täter zu sein, wenn du dich nicht daran erinnerst dadurch selbst zum Opfer zu werden. Aber der Sinn des Lebens ist es, alles auszuprobieren.


Was ist Zeit?

Eine Illusion, die uns hilft Ursache und Wirkung zu erfahren und so vieles auszuprobieren. Ohne die Zeit würden wir die Gegensätze unseres Handelns sofort spüren und würden damit aufhören alles intensiv zu probieren. Doch das ist der Sinn des Lebens.


Was kann ich als einzelner Mensch schon tun, um die Welt zu verbessern?

Du kannst dich verändern und ein Vorbild für andere sein.


Ich fühle mich überfordert. Was kann ich tun?

Auch der weiteste Weg fängt mit dem ersten Schritt an. Wage ihn, schaue was passiert, sammle Kraft – und gehe den nächsten. Dabei wirst du immer wieder stolpern und hinfallen. Dann stehst du jeweils auf und versuchst es erneut. Wenn du in eine Sackgasse gelaufen bist, gehe Stück zurück und probiere einen anderen Weg. Das kannst du wiederholen, bis du am Ziel bist.


Ich habe keinen Handlungsspielraum. Was kann ich tun?

Das ist wie mit einem Erpresser: So lange man sich nicht behauptet, erpresst er einen immer weiter. Aber Gewalt ist keine Lösung. Es geht darum liebevolle Wege zu finden und sie mutig zu beschreiten. Wenn du keinen Handlungsspielraum hast: schaffe dir einen.


Meine Angst ist zu groß, was kann ich tun?

Es gibt nur eine Möglichkeit Angst verschwinden zu lassen: Du musst dich ihr stellen. Begib dich immer wieder in die Situationen, vor denen du Angst hast. Dabei merkst du langsam, dass Gott dich beschützt und sie gar nicht gefährlich sind. Er möchte, dass du mutig seiner Führung folgst. (Allerdings solltest du nichts ausprobieren, was ein sinnloses Risiko beinhaltet. Also zum Beispiel mit geschlossenen Augen über eine viel befahrene Straße gehen. Diese Angst ist berechtigt.)

Mutig zu sein bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mutig sein drückt aus das Richtige zu tun, während man Angst hat.


Kann ich nicht abwarten, bis ein Erlöser auf die Erde kommt und das Reich Gottes einleitet?

Wenn ein Mensch im Frieden leben möchte, muss er zuerst lernen, die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Ohne das würde er unbewusst immer wieder Streit anfangen, so wie die gesamte Menschheit gerade nur noch streitet. Daher kann es keine andere Erlösung geben als eine Anleitung, mit der man lernt Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.


Gibt es einen Beweis, dass ich mit deinem Weg zum Frieden gelange?

Gott lässt sich nicht beweisen. Bei ihm geht es um Glaube und Vertrauen. Beides zu erlangen braucht eigenes Bemühen, Geduld und Ausdauer.


Gehörst du einer Glaubensgemeinschaft an oder versuchst du etwas von mir zu bekommen?

Weder noch. Ich möchte dich motivieren deinen eigenen Weg zu gehen, so wie ich meinen beschreite.


Warum hat Gott dir das Leben erklärt? Bist du ein besserer Mensch?

Nein, das war ich wirklich nicht. Ich habe viel gestritten und war egoistisch. Warum Gott mir vieles gezeigt hat, kann ich nicht sagen. In mir war irgendwann schlich das Verlangen ihn zu suchen. Dem bin ich gefolgt und habe mich von ihm führen lassen. Ich bin schlicht ein Mensch wie jeder andere auch. So wie Gott andere bittet zu putzen oder zu kochen, bringt er mich dazu das Leben zu verstehen und zu erklären.