Müllentsorgung mal anders …

Alle Menschen haben sich daran gewöhnt sich stur an Vorschriften zu halten. Das ist keine Liebe. Aber welche Alternative gibt es?

Als ich vor ca. 12 Jahren anfing, mich intensiv auf Gott einzulassen, haben wir zusammen mich und mein Leben gereinigt. Dabei kam vieles zum Vorschein, was ich bereinigt habe. Falsche Gedanken, schlechte Handlungen, ungenutzte Gegenstände und mehr.

So habe ich im Laufe der Zeit nicht nur sichtbaren Müll entsorgt, sondern auch in meinem Garten welchen ausgegraben. Mir war schon lange klar, dass vor meinem Einzug in das Haus dort Unrat vergraben wurde.

Insgesamt habe ich ca. 25 m³ Boden gesiebt. Gefunden habe ich:

  • 13 m³ Schutt
  • 400 kg Schrott
  • 2 Schubkarren leere Flaschen
  • 4 m³ Restmüll

Seit Jahren halte ich mich nicht mehr an Gesetze und ignoriere den Staat. Der hat mir zweimal ein Auto geraubt, also kann ich den Müll nicht selbst wegfahren.

Vor drei Jahren habe ich versucht, einen Container zu bekommen. Aber kein Containerdienst wollte mir einen Container vors Grundstück stellen, ohne eine Genehmigung von der Stadt. Da ich den Staat ignoriere, stelle ich keinen Antrag.

Den Schrott bin ich teilweise mithilfe von Schrotthändler losgeworden. Das Glas in einer Sammelstelle. Anfänglich hat die Müllabfuhr den Restmüll wortlos mitgenommen.

Vor ca. 5 Wochen hat ihn die Einsammler stehen gelassen. Ich habe der Stadt gesagt, dass ich das blöd finde und ab sofort meinen Restmüll komplett im öffentlichen Gebüsch an der Straße deponiere. Seither liegt dort Müll.

Anfänglich wollte ich den Schutt dauerhaft auf meinem Grundstück belassen, aber das hat meine Nachbarin gestört.

Übrig waren noch 5 m³. Nett habe ich das Betriebsamt der Stadt gefragt, ob die Lust haben, mir einen Container vors Grundstück zu stellen. Aber statt das zu tun, wurde ich wieder zu Formalitäten aufgefordert. Die ignoriere ich schon seit Jahren.

Müll auf der StraßeJetzt habe ich den restlichen Müll sorgsam auf die Straße vor mein Grundstück gelegt. Sauber getrennt, falls es jemand abholen möchte. Dabei habe ich darauf geachtet, dass noch genügend Platz für die Autos bleibt. Mein Haus ist das letzte in einer Sackgasse. Danach kommen zwei Felder und ein Hundeverein.

Diese Art der Entsorgung finde ich unschön. Aber so ist das, wenn Menschen einander ignorieren – sie werden selbst auch missachtet. Egoistische Verhalten anderer unterstützen ist keine Liebe. Daher ist es keine, wenn ich mich an Gesetze halte und meine Bedürfnisse missachte.

Ich hoffe, jemand zeigt mir eine liebevollere Möglichkeit als meine Art der Müllentsorgung. Gerne möchte ich der Liebe näher kommen. Alle anderen Menschen bitte ich zu erkennen, dass meine Lösung der ihr am nächsten liegt.