Nils‘ Weg
… ein neuer Weg zu Frieden und Wohlstand. Oder der einzige dorthin?
Nils‘ Weg
… ein neuer Weg zu Frieden und Wohlstand. Oder der einzige dorthin?

Bald ein zweiter Suizidversuch?

Erneut ist der Krieg zwischen dem Staat und mir eskaliert und ich habe wieder Suizidgedanken. Bislang aber keine akuten Suizidabsichten.

Am 29. September hat mein Betreuer mich erneut unter einem Vorwand in die Psychiatrie einweisen lassen. Wieder wegen angeblicher Selbstgefährdung. Aber im Grund ging es wieder nur darum, dass ich ihn und den Staat weder anerkenne, noch respektiere. Mit Letzterem hat er ein massives Problem, seit wir uns kennen.

In der Psychiatrie verlief die Anhörung bzgl. meiner geschlossenen Unterbringung, wie die vorige und eigentlich die meisten zwischen dem Richter, der für mich zuständig ist. Der Richter hört mir einfach nie zu bzw. geht nicht auf mich ein. Er hat stets das Bedürfnis sich selbst zu präsentieren und von mich respektiert zu werden.

Würde er mich wirklich für psychisch gestört halten, müsste ihm mein Verhalten egal sein. Auch in einer zweiten Anhörung bzgl. zwangsweise verabreichten Medikamenten hat er sich wieder sehr falsch verhalten. In dieser Anhörung hatte ich mich ausführlich schriftlich geäußert, aber meine Äußerungen hat er vollständig ignoriert. Wie von mir zuvor erwartet und schriftlich formuliert, hat er einen Beschluss zu meinem Nachteil erlassen, ohne meine Äußerungen überhaupt gehört zu haben.

Mir ging es darum, die Kapitulation des Staates zu erreichen und die Beendigung meiner Betreuung zu erwirken. Aber ich habe nicht mal das Handy zurückbekommen, dass mir die Polizei bei meiner Einlieferung geraubt hatte.

Der Krieg zwischen dem Staat und mir eskaliert also immer weiter. Dabei bin ich zur Einsicht gelangt, dass mein Suizid für alle das Beste ist! Aber das ist dem Staat vollkommen egal, er ist weiter gewalttätig mir gegenüber. Nicht mal die Verfahrenspflegerin bemüht sich, obwohl dieses angeblich ihre Aufgabe sei.

Auch innerhalb der Psychiatrie werde ich komplett ignoriert. Zum Beispiel habe ich alle behandelnden Ärzte damit konfrontiert, dass sie ihren Verstand nicht überprüfen könnten. Niemand war bereit, mein Argument gelten zu lassen. Sie sind vollkommen besessen, sie seien unfehlbar. Dabei sind sie sehr gewalttätig mir gegenüber, ich bleibe aber stets liebevoll und vollkommen gewaltfrei.

Dabei lerne ich immer mehr mich und meine Emotionen zu kontrollieren und innerlich Frieden zu haben. Und das gelingt mir auch sehr gut, trotz meiner ausweglosen Situation.

Aber obwohl ich meinen umgehenden Suizid für das einzig Vernünftige halte, höre ich bislang auf meine Intuition. Entsprechend habe ich ihn noch nicht vollzogen und bleibe stattdessen weiterhin zuversichtlich, dass der Krieg bald sein Ende findet.

Aber ich bleibe bei meiner Ansicht: Wenn Menschen in Frieden und Wohlstand leben wollen, ist mein Weg der einzig richtige. Daher gehe ich ihn weiter, egal, was der Staat mit mir noch macht. Und bei ihm habe ich den Eindruck, dass er mich um jeden Preis fertigmachen möchte. Nur deshalb hört er mir nicht zu.

Offensichtlich ist unser Krieg für beide Seiten existenziell geworden.