Nils‘ Weg
… ein neuer Weg zu Frieden und Wohlstand. Oder der einzige dorthin?
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Experten sind keine besseren Menschen

Viele Menschen vertrauen Experten und bemühen sich ihren Aussagen zu folgen. Sie bemerken nicht, dass Experten stets Betrügern sind, die sie oft ausnutzen.

ca. 7 Minuten Lesedauer

Für Alles gibt es Experten und sie sterben nie aus

Heute gibt es nahezu in jedem Bereich sogenannte Experten. Das sind Menschen, die sich in dem jeweiligen Gebiet deutlich besser als andere auskennen und ihn erfolgreich beherrschen. Zum Beispiel Ärzte oder Politiker.

Ihre Kenntnisse basieren auf Forschen und Ausprobieren. Wenn sie erfolgreich damit sind, werden sie als Experten anerkannt und andere Menschen sind von ihrem Erfolg beeindruckt.

Meist werden diese Ansichten oder Handlungsweisen an Nachfolger oder neue Generationen weitergereicht. Dadurch können heute viele noch von dem Wissen oder der Forschung derer profitieren, die lange vor ihnen gewirkt haben.

Qualifizierung von Experten

Heute erhalten viele Experten ihre Qualifikation dadurch, dass sie Wissen von anderen Menschen übernehmen. Zum Beispiel von den Forschungsergebnissen der Wissenschaft. Diese ist jedoch fehlbar und ihre Ausführungen sind extrem unvollständig. Auf ihr aufzubauen ist entsprechend töricht.

Oft erwerben Menschen auch ihre Qualifikation dadurch, dass sie eine Ausbildung bei Experten besuchen. Zum Beispiel in der Form eines Studiums. Wenn sie ihre Ausbildung abgeschlossen haben, bekommen sie von diesen die Anerkennung, im genannten Beispiel in der Form eines Hochschulgrades. Damit gelten sie dann allgemein als anerkannt, weil vorherige allgemein anerkannte Experten dieses behaupten. Entsprechend wird die Anerkennung als Experte vererbt. Nicht genetisch, sondern geistig.

Jedoch ist es nicht möglich, einen Nachweis zu erbringen, selbst die Kompetenz zu besitzen andere auszubilden. Entsprechend ist auch der erfolgreiche Abschluss einer Ausbildung keine Bestätigung über erworbene Fähigkeiten. Es ist schlicht nicht möglich, Nachweise zu erbringen, weil der Mensch seinen eigenen Verstand nicht überprüfen kann. Somit ist jeder Nachweis (bzw. Beweis) stets eine unbewiesene Behauptung und damit reine Glaubenssache.

Oft wird Erfolg als Hinweis auf eine Qualifikation angesehen. Das ist jedoch auch grob fahrlässig, weil er keinen Aufschluss auf die Wahrnehmung eines Menschen zulässt.

Es gibt auch Menschen, die sich von einer höheren Macht (zum Beispiel Gott) als Experte berufen fühlen. Jesus zum Beispiel. Jedoch ist auch bei ihm Zweifel über seine Qualifikation angebracht.

Entsprechend bleibt jede Qualifikation von Experten stets eine reine Glaubenssache.

Abhängigkeit von Experten

Viele Menschen vertrauen Experten. Das erspart ihnen den Aufwand, sich selbst eine Ansicht zu verschaffen, diese eigenständig zu überprüfen und selbstständig ihre Handlungen zu wählen.

Das hat jedoch nicht nur Vor-, sondern auch viele Nachteile. Indem Menschen sich nicht mehr selbst eine Meinung bilden werden sie abhängig von den Experten.

Deutlich wird diese Abhängigkeit zum Beispiel bei dem Versuch, in Frieden zu leben. Vor ca. 5.000 Jahre fingen Menschen an zu versuchen, mithilfe von allgemeinen Ordnungen ihr Zusammenleben friedlicher zu machen. Auf die Idee kamen sie, weil es viel Streit unter ihnen gab.

Im Laufe dieser Zeit wurden viele Regeln formuliert und Ansprüche erhoben. Das Ergebnis davon können wir heute erkennen: Fast alle Menschen streiten ständig mit- und kämpfen oft gegeneinander. Das hat unter anderem dazu geführt, dass heute jeder extrem abhängig von anderen ist. Auch wird inzwischen auf jeden von jedem sehr viel Zwang ausgeübt. Das hat bereits zu zwei sogenannten „Weltkriegen“ geführt.

Entsprechend ist Zweifel angebracht, ob die vermeintlichen Experten für Frieden wirklich etwas davon verstehen. Aber fast kein Mensch kommt auf die Idee diese Bedenken aufzugreifen und zu verfolgen.

Bei den Experten für Sicherheit ist es noch deutlicher: Es ist leicht zu verstehen, dass es Sicherheit niemals geben kann.

Glaubwürdigkeit von Experten

Es gab Menschen, die in ihrer jeweiligen Zeit als Experten von teilweise extrem vielen angesehen wurden. Später erkannten jedoch viele andere, dass die Ansichten dieser vermeintlichen Experten dauerhaft mehr Nach- als Vorteile gebracht haben. Dann waren sie zwar eine Zeit lang erfolgreich, werden aber anschließend als Verursacher von großem Leid betrachtet und gelten geschichtlich eher als Dilettanten oder gar als psychisch gestört. Adolph Hitler ist dafür ein gutes Beispiel.

Andere Menschen hingegen erkannten bedeutende Dinge, blieben aber während ihrer Lebzeiten erfolglos und wurden nicht als Experte anerkannt. Zum Beispiel Galileo Galilei. Seine Thesen gelten heute als allgemein bedeutsam und werden jedem Kind in der Schule gelehrt.

Entsprechend zweifelhaft ist die Anerkennung von Experten und damit ebenfalls die Glaubwürdigkeit der Gesellschaft als Ganzes, wenn sie Experten anerkennt.

Somit sind Experten schlicht Menschen wie alle auch und ihre Ansichten sind nicht bedeutender als die aller anderen.

Gefahren durch das Vertrauen in Experten

Viele Experten haben ihre eigenen Interessen und versuchen ihr Ansehen als diese zu missbrauchen. Zum Beispiel die für Frieden: die Machthaber in Staaten. Sie schüren Streit und Kämpfe, um dadurch Ansehen und Reichtum zu bekommen.

Ein anderes Beispiel sind Religionsführer. Sie bekommen durch ihre Aussagen und Versprechungen oft viele Anhänger und lassen sich von ihnen ein gutes Leben bereiten. Jedoch werden diese häufig von ihnen schlich ausgebeutet und ausgenutzt.

Indem Menschen Experten glauben, vergeben sie ihre Möglichkeit selbst etwas herauszufinden und neue Wege zu beschreiten. Dadurch verpassen sie und andere auch viel Gutes.

Google, Facebook, Twitter und YouTube gelten heute im Internet als Experten in ihren jeweiligen Bereichen. Zwar heucheln sie Neutralität, jedoch sind sie sehr reich geworden. Ihren Reichtum haben sie bekommen, obwohl niemand direkt für ihre Dienste bezahlt hat. Vermutlich erhalten sie ihr Geld von Menschen, die versuchen deren Nutzer zu manipulieren und zu bestimmten Handlungen zu verführen und dadurch letztlich auszunutzen. (Dieses Verhalten wird meist „Marketing“ oder „Werbung“ genannt.)

Missbrauch der Experten

Viele Menschen, die versuchen Macht über andere zu erlangen, benutzen Experten um eigenen Interessen zu verfolgen.

Zum Beispiel Medien nehmen mithilfe von Expertenäußerungen einerseits Einfluss auf Menschen und erlangen andererseits direkte Vorteile. Durch die Vergrößerung ihrer Reichweite gewinne sie weiter an Macht und erzielen Erlöse mit Werbung.

Genauso versuchen Staatsführer mithilfe von Experten bessere Entscheidungen zu treffen und dadurch länger an der Macht zu bleiben. Ihr Vorteil liegt dabei in mehr Ruhm und fast immer auch in Reichtum.

Einfache Menschen vertrauen oft Experten und bemühen sich dann nicht darum selbst zu denken und richtig zu handeln. Zum Beispiel versuchen viele nicht, friedlich zu sein, weil ihnen Experten einreden Ansprüche zum Streiten zu haben und sie dazu explizit auffordern. Der Staat fordert zum Beispiel seine Bürger auf: „Kämpft für eure Rechte“.

Und Experten selbst bekommen oft Ruhm und teilweise auch Gegenleistungen für ihre Ansichten. Zum Beispiel Gutachter bei Gerichten.

Schäden durch Experten

Viele wissenschaftliche Forschungen schaden direkt den erforschten Objekten. Zum Beispiel bei Tierversuchen, aber auch bei alltäglichen Bemühungen Geld zu sparen oder Menschen zu verändern.

Die Atomkraft wurde von Experten entdeckt und bis hin zu Atombomben entwickelt. Es gibt Menschen, die glauben in einem weltweiten Atomkrieg könnte das Leben auf der Erde für alle Lebewesen drastisch verändert werden. Schon die Angst davor löst weltweit bei vielen lang anhaltende Schrecken aus. Etliche Experten, die an der Erfindung der Atombomben beteiligt waren, haben im Nachhinein selbst ihr eigenes Bemühen bereut.

Andere Experten haben viele technische Geräte entwickelt, mit denen die Umwelt und das Klima massiv geschädigt werden. Ihre Erfindungen bringen inzwischen das Gleichgewicht des gesamten Lebens auf der Erde ins Wanken.

Experten sind also nicht nur ein Segen für Menschen, sondern auch ein Fluch für sie.

Fazit: Experten sind oft Betrüger

Da es für Experten nicht möglich ist, einen Nachweis für ihre Qualifikation zu erbringen basieren alle ihre Äußerungen und Handlungen schlicht auf Behauptungen.

Wenn sie damit Vorteile erlangen, kann das als Betrug angesehen werden: Sie bekommen ihren Gewinn nur aufgrund von Behauptungen.

Entsprechend ist auch bereits die Annahme von jemand ein Experte für etwas zu sein schon Betrug. Diese Sichtweise verschafft ihm schon den Vorteil der angenehmen Emotion, etwas Besseres als andere zu sein.

Spätestens mit der Äußerung selbst ein Experte zu sein wird der Betrug von ihm offensichtlich: Er versucht, mindestens Aufmerksamkeit zu erhaschen. Meist fordert er jedoch zusätzlich Macht ein und nutzt diese für eigene materielle Vorteile aus.

Da die Ursachen von Wirkungen nicht ermittelt werden können, kann auch nicht herausgefunden werden, warum ein Mensch als Experte anerkannt wird. Betrachtet er seinen Erfolg als seine eigene Leistung missbraucht er zusätzlich das Prinzip von Ursache und Wirkung.

Er hat keinen Anspruch auf Vorteile aufgrund seiner Leistungen. Diesen zu erheben ist ebenfalls Betrug.

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