Nils‘ Weg
… ein neuer Weg zu Frieden und Wohlstand. Oder der einzige dorthin?
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Freiheit bleibt immer Wunschdenken

Alle Menschen sind Zwängen ausgesetzt. Viele davon basieren auf der Natur und andere auf den Wünschen anderer. Daher kann kein Mensch jemals Freiheit erlangen.

ca. 3 Minuten Lesedauer

Der Wunsch nach Freiheit

Viele Menschen wünschen sich ein Leben mit grenzenlosen Möglichkeiten. Also in jedem Moment die uneingeschränkte Wahl, alles Tun und Lassen zu können, was sie wollen. Ein Leben mit diesen Optionen wird allgemein als Freiheit bezeichnet.

Gerade westliche Staaten versprechen ihren Bürgern diese Freiheit.

Freiheit ist stets eine Illusion

Jeder Mensch unterliegt dem permanenten Zwang zu atmen. Kann er dieses nicht, stirbt er binnen Minuten. Genauso muss er täglich essen, schlafen und vieles andere mehr. Also hat kein Mensch uneingeschränkte Freiheit.

Obwohl die Staaten heute Freiheit versprechen, sind gerade sie diejenigen, die mithilfe von Gesetzen, Verordnungen, Vorschriften usw. massiven Druck auf die Bürger ausüben und ihre Freiheit heute am meisten einschränken.

Der Versuch von Menschen, mit anderen zusammenzuleben übt weitere Zwänge auf sie aus. Immanuel Kant erkannte: „Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt.“ Damit meinte er, er könne nichts tun, was nicht jemand anderen in seiner Freiheit begrenzt. Außerdem wird er nie Freiheit haben, solange andere auch welche haben. Wenn überhaupt, kann es Freiheit also nur für Einzelne geben, nie aber für eine Gemeinschaft von Menschen.

Die meisten Menschen schaffen es nicht mal, ihre eigenen Gedanken und Emotionen frei zu wählen. Diese sind abhängig von den äußeren Umständen ihres Lebens. Erleiden sie zum Beispiel gerade einen Mangel, fühlen sie sich als Opfer und leiden zusätzlich unter dieser Emotion.

Freiheit ist also eine Illusion, die von Menschen nie erlangt werden kann.

Prominentes Beispiel fehlender Freiheit

Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika wird oft als mächtigster Mensch auf der Erde bezeichnet. Sein Land bezeichnet er stets als „Freie Nation“. Entsprechend müsste er wohl am meisten Freiheit in seinem Leben genießen und tun und lassen können, was er will.

Aber das Gegenteil ist der Fall: Es gibt kaum einen Menschen, der unter stärkerer Beobachtung steht. Egal, was er tut oder äußert – stets muss er darauf achten, wie es bei anderen ankommt. Auch lebt er in ständiger Lebensgefahr und muss extrem aufwendig beschützt werden, weil ihm viele Gegner nach dem Leben trachten. Weiterhin hat er so viele Aufgaben, dass seine Zeit fast vollkommen verplant ist.

Sein Leben ist so durchorganisiert, dass er kaum die Möglichkeit besitzt, sich frei zu bewegen oder kurzfristig andere Entscheidungen über seinen Aufenthaltsort treffen kann. Also ist er vermutlich der der Mensch mit den wenigsten Freiheiten.

Fazit: Das Versprechen von Freiheit ist stets Betrug

Menschen können Freiheit nicht erlangen. Sie sind in ihrem Körper gefangen und gezwungen diesen am Leben zu halten. Dafür müssen sie dafür mit anderen Menschen auskommen.

Das Versprechen von Freiheit bleibt somit eine Behauptung, die nie erfüllt werden kann!

Jedoch wird versucht, mit dem Versprechen Vorteile zu erlangen. Zum Beispiel erlangen viele Anführer damit viel Macht und Reichtum, wenn sie anderen Freiheit versprechen.

Da jedoch dieses Versprechen stets mit Unterwürfigkeit verbunden ist, endet die Freiheit bereits mit dem Versuch, wenn man sich hierfür einem Anführer anschließt. Davon profitieren hauptsächlich diese, indem sie die Unterwürfigkeit ihrer Untertanen ausnutzen. Dafür bekommen sie aber auch keine Freiheit.

Nur mithilfe von Behauptungen, Vorteile zu erlangen wird allgemein als Betrug betrachtet. Der Betrug liegt in diesem Fall darin eine Illusion zu verbreiten und dadurch eigene Vorteile zu erringen. Dieses ist mindesten Anerkennung und Ruhm. Meist aber auch konkrete materielle Vorteile und Reichtum.

Gerade Anführer von Gemeinschaften versprechen gerne Freiheit. Aber die Gemeinschaft ist schon das Gegenteil von Freiheit, weil man sich ihr zumindest anpassen muss.

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