Nils‘ Weg
… ein neuer Weg zu Frieden und Wohlstand. Oder der einzige dorthin?
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Jede Gewalt offenbart Schwäche

Menschen halten Gewalt grundsätzlich für falsch, unterstützt sie aber dennoch ständig. Dieses zeigt, dass sie sich selbst nicht beherrschen wollen und können.

ca. 5 Minuten Lesedauer

Das Prinzip der Gewalt

Menschen haben unter anderem einen Verstand und einen Körper. Sie haben herausgefunden, dass mit ihnen ihr Leben für sich selbst angenehmer gestalten können und ihre eigenen Ziele leichter zu erreichen.

Entsprechend überlegen sie sich oft, wie ihr Leben für sie angenehmer wäre, wenn es sich ändern würde. Anschließend überlegen sie sich, wie sie es verändern können.

Eine Möglichkeit liegt darin, es durch Handlungen ihres Körpers zu verändern. Hierbei nutzen sie ihn als Werkzeug. Aber sie nutzen auch andere Werkzeuge, die sie sich aus der Natur nehmen (zum Beispiel Steine) oder selbst erschaffen (zum Beispiel Hämmer).

Damit ist es Menschen möglich, diese Werkzeuge auch absichtlich gegen andere Lebewesen bzw. zu deren Nachteil einzusetzen. Wenn sie dieses absichtlich tun, spricht man allgemein über gewaltsame Handlungen bzw. kurz über Gewalt.

Bei der entsprechenden Handlung tut ein Mensch etwas, daher wird es meist als „Tat“ bzw. als „Gewalttat“ bezeichnet und der jeweilige Mensch als „Gewalttäter“.

Ansichten über Gewalt

Wenn viele Menschen gleichzeitig viel Gewalt anwenden wird dieses als „Krieg“ bezeichnet und spätestens dann wird sie von fast allen Menschen als falsch betrachtet. Dennoch versucht fast jeder einzelne Mensch, selbst Gewalt einzusetzen, um seine eigenen Interessen zu verfolgen.

Das Ausführen einer Handlung wird meist als „tun“ bezeichnet, die Handlung als „Tat“. Eine gewaltsame Handlung wird entsprechend als „Gewalttat“ und der handelnde Mensch als „Gewalttäter“ bezeichnet. Dieser Begriff ist jedoch stark negativ besetzt, weil Gewalt als falsch angesehen wird. Entsprechend wird der Titel „Gewalttäter“ immer nur andere Menschen zugeordnet.

Niemand will sich selbst eingestehen ebenfalls einer zu sein. Daher verwenden fast alle Menschen bei ihren eigenen Gewalttaten andere Begriffe und rechtfertigen diese mit nahezu unendlich viele Ausreden.

Zum Beispiel spricht der Staat bei sich selbst nicht von „Entführung“ oder von „Menschenraub“, sondern von „Festnahme“, „Ingewahrsamnahme“, „Unterbringung“, „Sicherungsverwahrung“, „Selbstschutz des Betroffenen“, „Inobhutnahme“. Er rechtfertigt diese mit „Verteidigung“, „innere Sicherheit“, „Staatsschutz“, „Schutz von Schwächeren“, „Eigengefährdung“, „Fremdgefährdung“ usw., was letztlich Ausreden sind.

Die meisten Menschen erkennen den Staat grundsätzlich an und unterstützen ihn. Dieser besteht jedoch fast ausschließlich aus Androhung und Anwendung von Gewalt. Dieses stört sie jedoch nicht, obwohl sie Gewalt für falsch halten. Entsprechend sind fast alle Menschen zwiegespalten: Die Gewalt anderer stört sie, auf ihre eigene wollen sie aber nicht verzichten. Wie beschrieben sind sie jedoch nicht bereit, sich und anderen dieses einzugestehen.

Formen der Gewalt

Einerseits gibt es aktive Gewalt. Hierbei nutzen Menschen ihren Körper und ggf. andere Werkzeuge, um eine Veränderung zu erwirken. Anderseits gibt es passive Gewalt, mit der Veränderungen verhindert werden sollen. Hierzu gehören zum Beispiel Zäune und Mauern, durch die Tiere oder andere Menschen ihn ihrer Bewegung eingeschränkt werden.

Weiterhin gibt es Androhung von Gewalt. Wenn diese hinreichend überzeugend ist, reicht sie oft aus um Veränderungen zu erzielen, bzw. zu verhindern. Sie kann passiv eingesetzt werden, indem zum Beispiel Menschen ihren eigenen Körper durch hartes Training zu schlagkräftigen Waffen verändern oder indem sie einsatzbereite Waffen offensichtlich bei sich tragen. Oft erfolgt die Androhung aber auch aktiv, indem offen die Anwendung von Gewalt geäußert wird. Dann spricht man allgemein von Erpressung. Die bekanntesten Erpressungen sind Gesetze des Staates: Staatsführer und -diener versprechen den Einsatz von grenzenloser Gewalt, falls sie ihren Willen nicht bekommen und wenden diese auch ständig an.

Ansichten über Gewalttäter

Oft werden Gewalttäter von Menschen als mutig, stark und schlau betrachtet, wenn sie ihre Gewalt deren Interesse einsetzen. Zum Beispiel freuen sich die meisten Staatsbürger, wenn Staatsdiener (Polizisten und Soldaten) sie beschützen oder ihnen Vorteile verschaffen.

Wenn die Gewalt hingegen entgegen den eigenen Interessen eingesetzt wird, werden Gewalttäter oft als hinterhältig, gemein oder psychisch gestört betrachtet.

In beiden Fällen spielt es jedoch kaum eine Rolle, welche Art der Androhung oder Anwendung von Gewalt von den Gewalttätern verwendet wird.

Zu Gewalttäter, die die eignen Interessen unterstützen schauen die meisten Menschen auf, bewundern diese oft und vergöttern sie sogar teilweise. Wenn sie jedoch gegen die eigenen Interessen handeln wollen die meisten Menschen sie loswerden, einsperren oder gar töten.

Fazit: Gewalttäter sind stets Schwächlinge

Jede Vorbereitung, Androhung und jeder Einsatz von Gewalt offenbart, dass der jeweilige Mensch nicht fähig ist, das Leben so zu ertragen, wie es sich ihm bietet. Er hat das Verlangen es auf eine Weise zu verändern, die er wie beschrieben selbst für falsch hält.

Dieses zeigt jeweils, dass er einen inneren Konflikt hat und es nicht schafft sich diesem zu stellen bzw. den ihm dabei gefühlten Druck auszuhalten. Sein Einsatz einer Handlung, die aus seiner Sicht falsch ist, zeigt seine Überforderung mit seiner Situation. Seine dabei verwendete Ausrede macht deutlich, dass er sich diese jedoch nicht eingesehen möchte und sich entsprechend selbst belügt.

Gewalttäter schaffen es nie, sich mit ihren Gegnern auf eine Stufe zu stellen und mit ihnen gleichberechtigt zu existieren. Sie können es also nicht ertragen, nur mittelmäßig zu sein und schon gar nicht, ein Opfer.

Sie sind also stets unfähig, ihre eigenen Wünsche und Handlungen zu beherrschen. Offensichtlich ist dieses viel schwerer, als die Anwendung von Gewalt.

Entsprechend sind Gewalttäter entgegen der allgemeinen Ansicht keine starken Menschen, sondern schwache. Sie schaffen es nicht, sich selbst zu beherrschen.

Jedoch fordern sie genau dieses von denen, gegen die sie gewalttätig werden und betrachten es bei ihnen als deren Schwäche. Diese vermeintliche Schwäche von ihnen nutzen sie als Rechtfertigung für ihrer eigenen Handlung.

Gewalttäter sind also nie bessere Menschen, meist aber schlechtere. Genauso die Menschen, die sie unterstützen. Also auch die, die sie bezahlen, beschützen, anderweitig unterstützen oder nach einem verlorenen Kampf wieder gesund pflegen.

Da jeder Staat nur auf Gewalt basiert sind somit alle Staatsbürger ebenfalls Gewalttäter und damit Schwächlinge, obwohl sie sich dieses nie eingestehen. Sie schaffen es also nicht, sich selbst zu erkennen und so zu verhalten, wie sie es für richtig halten. Damit sind sie Schwächlinge.

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