Nils’ Weg
… ein neuer Weg zu Frieden und Wohlstand. Oder der einzige dorthin?
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Waren und Dienstleistungen haben keine festen Werte

Fast alle Menschen beteiligen sich an Tauschgeschäften. Dabei wünschen sie sich feste Werte für Waren und Dienstleistungen. Die kann es aber nie geben.

ca. 3 Minuten Lesedauer

Das Prinzip von Geld

Fast alle Menschen versuchen, so viel wie möglich materiellen Werte zu besitzen. Wenn sie etwas von ihren Werten (zum Beispiel ein Brot oder Stück Gold) abgeben erwarten sie eine Gegenleistung. Derartige Tauschgeschäfte vollziehen die Menschen genauso auch mit Dienstleistungen (zum Beispiel Hilfe im Haushalt oder Bedienung im Restaurant).

In der Vergangenheit wurde es irgendwann zu mühsam Gegenstände und Dienstleistungen direkt miteinander zu tauschen – die Menschen erfanden Geld. Geld sind leicht zu transportierende Gegenstände (zum Beispiel früher Tulpenzwiebeln oder Gold und heute Münzen oder Papier).

Aber das Tauschen war immer noch mühsam: Bei jedem Tausch mussten sich beide Menschen auf zwei Wert einigen: Jeweils dafür, was sie anboten und nachgefragt wurde.

Entsprechend entwickelten sich im Laufe der Zeit feste Werte, die man im Verhältnis zum Geld festlegte. Heute hat niemand im Supermarkt mehr die Möglichkeit, mit dem Verkäufer über die Preise zu verhandeln.

Geld ist keine dauerhafte Lösung

Im Laufe der Zeit werden die meisten Menschen gierig. Dann versuchen sie, den Wert ihrer Gegenstände bzw. ihre Dienstleistungen für mehr Geld zu tauschen, sie erhöhen ihre Preise bzw. suchen sich einen billigeren Verkäufer. Das Prinzip wird „Inflation“ genannt.

Entsprechend ist immer mehr Geld erforderlich, um Waren oder Dienstleistungen zu bekommen.

Aber die Geschichte hat gezeigt, dass jede Währung irgendwann entweder utopisch große Zahlen bekam, sodass sie einfach gegen eine andere, neue Währung eingetauscht wurde. Oder aber, die Menschen verloren den Glauben an die Währung vollständig und erfanden ein neues Geld. Es besteht immer aus nahezu oder vollständig wertlosen Gegenständen.

Geld alleine ist ein Werkzeug zum Betrug. Jeder Mensch sehnt sich danach, es kontrollieren zu können, um möglichst viel davon zu erhalten. Damit möchte er dann wiederum Zugang zu allen materiellen Gegenständen sowie immateriellen Dienstleistungen zu erhalten.

Irgendwann fliegt jeder Betrug aber auf und es wird offensichtlich, dass Geld heute nur noch aus vollkommen wertlosem Papier und Blech besteht. Früher war es mal durch Gold gedeckt, aber die Zeit ist vorbei, außerdem ist auch dieses weitgehend wertlos.

Veränderte Werte von Waren und Dienstleistungen

Unabhängig vom Wert des Geldes verändern sich die Werte von Waren und Dienstleistungen auch. Früher war zum Beispiel ein Pferd sehr wertvoll, sodass Pferdediebe teilweise sofort hingerichtet wurden. Heute ist der Wert der meisten Pferde eher gering, weil sie überwiegend nur noch als Freizeitbeschäftigung Verwendung finden.

Manche Güter schwanken in ihrem Wert aber auch deutlich häufiger: Benzin an der Tankstelle zum Beispiel. Hier variiert der Preis teilweise mehrfach täglich. Der einzige Grund dafür: Gewinnmaximierung der Ölkonzerne.

Ein weiteres Beispiel ist der Strompreis für die Energieversorger. Er schwankt oft den ganzen Tag, abhängig von der Energiemenge, die in der Minute aktuell produziert und verbraucht wird.

Fazit: Gegenstände und Dienstleistungen haben keine festen Werte

Alle Menschen wünschen sich stabile Preise. Dann können sie am einfachsten ihr zur Verfügung stehendes Geld über einen langen Zeitraum verplanen.

Gleichzeitig versuchen aber auch alle Menschen fast permanent, so viel wie möglich Geld zu besitzen, und erhöhen daher die Preise für ihre Werte bzw. versuchen weniger für Werte zu bezahlen.

Für diese beiden Gegensätze gibt es keine Lösung, da Menschen sehr kreativ sind und sich immer neue Tricks ausdenken.

Weiterhin unterliegt in dieser Welt alles einer ständigen Veränderung. Entsprechend verändern sich Angebot und Nachfrage auch ständig.

Somit hat nichts einen festen Wert und solange Menschen versuchen, möglichst viele Gegenstände und Fremdarbeiten zu bekommen wird es permanent Streit um die diesbezüglichen Werte geben.

Letztlich sind Tauschgeschäfte auch überflüssig, weil kein Mensch einen Anspruch auf Eigentum und damit auf ein Tauschgeschäft besitzt. Auch sind sie nur Kompromisse, weil jeder so viel wie möglich besitzen und nichts abgeben will.

Spätestens, wenn einer der Tauschpartner nicht mehr bereit ist, über den Preis zu verhandeln, der andere aber die Waren oder Dienstleistungen dringen benötigt sollte sogar von Erpressung gesprochen werden. Das ist zum Beispiel im Supermarkt der Fall.

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