Nils‘ Weg
… ein neuer Weg zu Frieden und Wohlstand. Oder der einzige dorthin?
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Titel sind Zauberei

Wir Menschen sind versessen Titel zu vergeben oder zu erhalten. Jedoch sind sie Zauberei von Betrügern und wir machen uns zu Mittätern, wenn wir sie beachten.

ca. 5 Minuten Lesedauer

Das Bedürfnis etwas Besonderes zu sein

Menschen haben das Bedürfnis etwas Besonderes zu sein. Also sich von anderen Menschen abzuheben. Dieses haben bereits vor langer Zeit einige Menschen erkannt und versprechen anderen dieses. Hierfür verwenden sie sogenannte „Titel“, die sie ihnen versprechen. Dabei ist ein Titel ein frei erfundener Begriff.

Zum Beispiel erhalten Menschen, wenn sie sich lange im Bereich Medizin Wissen angeeignet und wissenschaftliche Studien erstellt haben und beides anschließend kontrolliert wurde den Titel „Doktor“. Der Staat wählt Menschen nach speziellen Kriterien Menschen aus, die für und über andere entscheiden dürfen. Diese bekommen den Titel „Richter“. Es werden auch sehr viele verschiedene Vergleiche körperlicher Fähigkeiten gemacht und der Beste erhält dann jeweils den Titel „Weltmeister“.

Aber es werden nicht nur positive, sondern auch negative Titel vergeben. Wenn ein Mensch zum Beispiel einen anderen vorsätzlich getötet hat, wird er als „Mörder“ betitelt. Und falls ein Mensch glaubt, der Verstand eines andern funktioniere nicht richtig, betitelt er ihn als „psychisch gestört“.

Nachdem ein Mensch einen positiven Titel bekommen hat, glaubt er jeweils etwas Besonderes zu sein und erzählt dieses gerne auch anderen Menschen weiter, damit auch diese es glauben. Je mehr Menschen dieses glauben, umso intensiver die Emotion bei seinem Träger.

Negative Titel werden Menschen angedichtet, um sich und anderen dadurch einzureden besser als diese zu sein. Je mehr Menschen dieses glauben, umso schlechter werden die Menschen betrachtet. Alle übrigen bekommen die Emotion etwas Besonderes zu sein, weil ihnen dieser Titel nicht angedichtet wurde.

Das Prinzip der Titelvergabe

Alle Titel haben gemeinsam, dass einzelne Menschen sich diese frei ausgedacht haben. Anschließend legen sie selbst Kriterien fest, nachdem sie sie vergeben. Zusätzlich erheben sie jeweils den Anspruch, dass nur sie diesen Titel vergeben können oder bestimmen selbst, wer hierzu ebenfalls fähig sei. Hierzu gehören auch nachfolgende Generationen.

Titel existieren aber nur in den Gedanken von Menschen. Zwar werden mithilfe von Gegenständen diese untermauert, aber die Zugehörigkeit dieser Gegenstände zu dem jeweiligen Titel sind auch nur frei erfunden. Hierfür werden zum Beispiel Medaillen und Pokale bei körperlichen Vergleichen verwendet. Der Staat hingegen nutzt Urkunden, Zertifikate und ähnliches. Alle diese Gegenstände sind stets fast oder vollkommen wertlos, abgesehen von dem Glauben an sie.

Titel sind also stets nur frei erfundene Gedanken, die anschließend möglichst weit verbreitet werden. Einen Beweis, dass der Titel treffend und wertvoll ist hat kein Erfinder jemals erbracht.

Vorteile von Titeln

Am meisten von Titel profitieren ihre Erfinder. Sie behaupten etwas Besonderes zu sein, indem sie allen anderen Menschen die Fähigkeit und den Anspruch den jeweiligen Titel zu vergeben absprechen.

Oft werden durch die Vergabe von Titeln aber auch konkrete materielle Gegenstände anderen Menschen zugeschoben bzw. weggenommen. Am deutlichsten wird dieses bei Preisverleihungen oder bei staatlichen Gerichten. Menschen, die als „Experten“ betitelt werden bekommen hingegen die Möglichkeit leichter Geld zu verdienen.

Entsprechend nehmen die Erfinder von Titeln einen erheblichen Einfluss auf andere Menschen und erhalten gleichzeitig selbst Vorteile dadurch. Dieses ist der Grund, warum viele Menschen Titel vergeben.

Menschen, die vergebene Titel beachten ersparen sich die Mühe, sich eine eigene Meinung zu bilden und selbstständige Entscheidungen zu treffen. Auf diese Weise profitieren sie von den vergebenen Titeln.

Nachteile von Titeln

Beachtet werden die Titel von Menschen, die versuchen Vorteile dadurch zu erlangen. Jedoch bekommen immer Menschen Nachteile, wenn andere Vorteile erhalten, schließlich muss der Vorteil irgendwo herstammen.

Beim Sport wird dieses sehr deutlich: Die Zuschauer und Fans gegen sehr viel Geld dafür aus, bei der Titelvergabe unbeteiligt dabei sein zu können. Sie haben absolut keinerlei Vorteil von den Wettkämpfen, vergeuden ihre Zeit und arbeiten teilweise lange dafür einfach nur passiv teilzunehmen. Ihr Vorteil liegt jedoch darin, dass sie sich mit ihren Idolen identifizieren und wenn diese einen Titel erhalten glauben ebenfalls etwas Besonderes zu sein.

Auch von der Titelvergabe durch Staatsführer haben Bürger viele Nachteile. Sie müssen sich alle Staatsdiener unterwerfen, dürfen vieles nicht eigenständig entscheiden und müssen das Leben von ihnen miterwirtschaften.

Jede Form von Respekt gegenüber Titelträger stellt bereits eine Unterwerfung dar. Mit ihr verlieren Menschen ihre Eigenständigkeit und werden dadurch fremdgesteuert. Dieses nutzen fast alle Titelträger auf irgendeine Art persönlich Weise aus. Einen anderen Grund einen Titel zu beachten gibt es für diese nicht.

Fazit: Jede Titelvergabe und -nutzung ist Betrug

Alle Titel sind frei erfundene Behauptungen, durch die ihre Erfinder Vorteile erlangen. So ein Verhalten wird allgemein „Betrug“ genannt.

Der Vorteil liegt mindestens in der eigenen Emotion besser als andere Menschen beurteilen zu können, wer den jeweiligen Titel bekommt. Jedoch werden meist weitere konkrete Vorteile erlangt, teilweise materieller Art und andernfalls in der Einflussnahme auf andere Menschen. Durch letztere erlangt ihr jeweiliger Erfinder Macht.

Der Betrug in der Vergabe von Titeln liegt darin, dass etwas fast oder vollkommen Wertlosem ein Wert angedichtet wird und gleichzeitig anderen Menschen dasselbe Verhalten untersagt wird. Es wird also etwas aus dem nichts erschaffen, das ist Zauberei. Aber es werden aber nur Illusionen erschaffen, wie bei jeder Magie.

Der Gebrauch von erhaltenen Titeln ist ebenfalls Betrug, weil sie nur die Ansichten anderen Menschen sind. Zum Beispiel nutzen Polizisten ihren Titel als Rechtfertigung für ihre Androhung und Anwendung von Gewalt. Jedoch ist der Titel „Polizist“ wie alle Berufsbezeichnungen nur frei erfundenen und daher ohne jegliche Ansprüche. Somit sind sie schlicht Gewalttäter, wie die, die sie selbst als „Verbrecher“ betiteln.

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