Nils‘ Weg
… ein neuer Weg zu Frieden und Wohlstand. Oder der einzige dorthin?
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Vernunft muss nicht wichtig sein

Viele versuchen, vernünftig zu leben. Jedoch ist ungeklärt, ob dieses überhaupt anstrebenswert ist. Auf jeden Fall ist es Betrug, andere dazu aufzufordern.

ca. 5 Minuten Lesedauer

Definition von „Vernunft“

Menschen haben einen Verstand und können diesen nutzen, Erkenntnisse zu erlangen und diese zu interpretieren, um das Leben zu verstehen. Anschließend können sie damit ihr Handeln entsprechend ihrer eigenen Ziele ausrichten, um sie zu erreichen.

Die Fähigkeit dieses zu tun wird allgemein Vernunft genannt und die entsprechende Lebensweise wird als „vernünftig“ bezeichnet.

Allgemeingültige Erkenntnisse können unmöglich erlangt werden

Der Streit von Menschen um die Interpretation ihrer unterschiedlichen Wahrnehmungen begleitet die Menschheit so lange, wie Menschen zurückdenken können.

Zwar behaupten Wissenschaftler gerne, dass sie Realität in vielen Bereichen zweifelsfrei erkennen könnten. Jedoch weist bereits der Ansatz ihres Vorgehens eklatante Lücken auf, durch die ihre Erkenntnisse reine Glaubenssachen bleiben.

Auch gibt es viele Religionsgemeinschaften, die behaupten, höhere Erkenntnisse über das Leben zu haben. Aber zum Beispiel die christlichen Kirchen feiern sich hauptsächlich selbst. Schon ihr Vorbild, Jesus, war ein Hochstapler.

Eines haben jedoch alle Menschen gemein: Sie können ihren eigenen Verstand nicht überprüfen. Entsprechend können sie nicht erkennen, ob sie allgemeingültige Erkenntnisse erlangen können. Da Menschen jedoch unterschiedliche Erkenntnisse erlangen, sind diese nicht allgemeingültig.

Sinnvolle Ziele können Menschen nicht erkennen

Bevor sich Menschen darüber streiten können, welche Handlungen vernünftig wären, muss es Einigkeit über ihre Ziele geben.

Jedoch gab es nie auf der Erde gemeinsame Ziele aller Menschen. Aber es gab immer wieder Zivilisationen, die sich auf gemeinsame Ziele geeinigt haben. Allerdings bestand ihre Einigkeit jeweils nicht dauerhaft und zuvor wurden die vereinbarten Ziele permanent überarbeitet und angepasst.

Alle weit entwickelten Gemeinschaften der Vergangenheit bestanden aber nur vorübergehend. Oft zerstritten sie sich im Laufe der Zeit und kämpften gegeneinander, bis kaum noch etwas von den gemeinsamen Zielen übrigblieb.

Oder es gab äußere Einflüsse, die jeweils den Untergang dieser Gemeinschaften zur Folge hatte. Dann erkannten nachfolgende Gemeinschaften, dass die Ziele ihrer Vorgänger nicht so gut waren, wie von denen angenommen.

Heute gibt es zahlreiche massive Probleme, wie zum Beispiel den Klimawandel, die Umweltzerstörung, Streit zwischen fast allen Nationen, fast grenzenloses Misstrauen und fehlende Liebe unter den meisten Menschen. Offensichtlich schaffen es auch heutige Menschen nicht, sinnvolle Ziele zu erkennen, die für alle Lebewesen dauerhaft gut sind.

Menschen können nicht gemeinsam handeln

Gemeinschaften, die sinnvolle Ziele erkannt haben sollten versuchen, diese durch ihre Handlungen zu erlangen. Allerdings gibt es unter den vielen, oft unterschiedlichen, Menschen nie Einigkeit, wie man dieses tun sollte.

Es bilden sich immer wieder Untergruppen dieser Gemeinschaften, die behaupten, zweifelsfrei richtige Wege aufzeigen zu können. Hierzu gehören heute zum Beispiel Wissenschaftler, Anführer von Glaubensgemeinschaften oder einzelne Menschen, die als Messias angesehen werden.

Um die unterschiedlichen Ansichten über mögliche Handlungsweisen zu einen, gibt es heute hauptsächlich Staaten. Ihre Anführer (Politiker) versuchen, die Handlungen aller Menschen festzulegen, und deren Gehilfen (Polizisten und Juristen) setzen diese mithilfe von Gewalt durch.

Da es in keinem Staat auf der Erde friedlich zugeht, ist es offensichtlich unmöglich sich auf gemeinsame Handlungen zu einigen.

Auch ist es nicht möglich, mithilfe von Gewalt Menschen zu gemeinsamen Handlungen zu zwingen, ohne dass dieses ein ständiger Kampf gegeneinander bleibt. Zumindest hat dieses in den ca. 5.000 Jahren nicht funktioniert, in denen Menschen dieses bislang versuchen.

Hingegen vergeuden alle Staaten und ihre Bürger viel Energie mit diesen Kämpfen untereinander, die keiner von ihnen als sinnvoll betrachtet.

Vernunft ist nicht für alle Menschen erstrebenswert

Es gibt zahlreiche Menschen, die einfach nur ihr Leben genießen möchten, ohne vernünftig zu sein. Sie glauben nicht daran, dass es richtig sei Einfluss auf die Zukunft zu nehmen und wollen einfach den Augenblick nutzen. Sie wissen nicht, ob sie ihre Zukunft überhaupt erleben und falls ja, ob sie diese beeinflussen können.

Weiterhin gibt es Gläubige, die es als richtig ansehen ihrem Gott bedingungslos zu folgen, ohne selbst Ziele zu erkennen und auszuwählen. Somit wollen sie nicht vernünftig sein.

Auch gibt es Menschen, die mit ihrem Überlebenskampf vollkommen ausgelastet sind, sodass sie sich nicht die Zeit nehmen wollen an ihre Zukunft zu denken. Sie befürchten dadurch sofort zu sterben.

Es gibt also keine allgemeine Einigkeit darüber, ob es überhaupt richtig ist, vernünftig zu sein.

Fazit: Über „Vernunft“ sprechen nur Betrüger

Wie beschrieben haben Menschen zwar einen Verstand und können diesen auch mehr oder minder gut verwenden. Aber sie sind nicht in der Lage allgemeingültige Erkenntnisse zu erlangen, diese allgemeingültig zu interpretieren und gemeinsam zu handeln. Es besteht nicht mal Einigkeit darüber, ob eine entsprechende Lebensweise überhaupt anstrebenswert ist.

Entsprechend ist Vernunft nur eine Idee von Menschen, die auf reinen Behauptungen basiert. Den Beweis, dass vernünftiges leben gut ist, hat bislang niemand erbracht. Ihn zu erbringen ist auch nicht möglich, da dieser mit dem Verstand erbracht und verstanden werden müsste, den Menschen aber nicht auf korrektes Funktionieren hin überprüfen können.

Allgemein anerkannt ist jedoch die Ansicht, dass es Betrug ist nur aufgrund von Behauptungen Vorteile zu erzielen.

Der Vorteil von Menschen, die über „Vernunft“ bzw. „vernünftigem Verhalten“ sprechen liegt stets darin, ihre eigenen Lebensweisen und Ziele über die anderer zu stellen.

Mindestens erheben sie sich damit über die anderen und erlangen dadurch den Vorteil der eigenen Emotion, etwas besser zu können oder etwas Besseres zu sein. Aber meist erzielen sie weitere Vorteile, indem sie ihre Ziele besser als andere Menschen erreichen, weil sie diese dazu bringen, sich entsprechend ihrer eigenen Ansichten zu verhalten.

Daher wird der Begriff „Vernunft“ meist von Machthabern oder von Menschen, die gerne welche wären, verwendet. Mit ihm versuchen sie, andere Menschen zu unterwerfen oder sogar, dass diese ihnen dienen.

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