Nils’ Weg
… ein neuer Weg zu Frieden und Wohlstand. Oder der einzige dorthin?
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Anarchie ist die Voraussetzung für Frieden

Wir Menschen wünschen uns ein Leben in Freiheit und für uns selbst Anarchie. Jeder Einzelne von uns kann beide gewaltfrei und dauerhaft erlangen.

ca. 4 Minuten Lesedauer

Das Missverständnis der Anarchie

Wir lieben tun und lassen zu dürfen, was wir wollen. Wir wünschen uns also die Freiheit, dass uns niemand Vorschriften macht und uns niemand kontrolliert. Dieser Zustand einer Gesellschaft wird Anarchie bezeichnet.

In der Anarchie haben alle Menschen gleiche Rechte: Jeder darf alles.

Sobald Regeln oder Vorschriften (zum Beispiel vom jeweiligen Staat) dazu kommen, haben einzelne Menschen mehr Rechte bzw. Ansprüche haben als andere. Und das ist keine Gerechtigkeit.

Bislang streiten wir, wer welche Ansprüche hat. Dieser Streit fällt in der Anarchie gänzlich weg, da jeder alles darf.

Entsprechend ist die Anarchie die Voraussetzung für Frieden.

Probleme der Anarchie

Wir können die Anarchie missbrauchen. Dann verhalten wir uns unseren Mitmenschen gegenüber nicht so verhalten, wie die es möchten. Die Folge daraus ist, wir treffen auf Menschen, die sich ähnlich uns gegenüber verhalten. Oder einfach ausgedrückt: Uns begegnen stets Menschen, die sich ähnlich verhalten, wie wir es tun.

Dieses können wir nicht verhindern, weil Gott dieses bei der Erschaffung des Lebens auf der Erde so vorgesehen hat. Sinn, dessen ist, dass wir uns in unseren Mitmenschen als Spiegelbild von uns selbst erkennen.

Wenn wir also jemand ungerecht behandeln, begegnet uns zwangsläufig jemand, der uns ungerecht behandelt. Das gilt für jede Herrschaftsform und die Anarchie gleichermaßen, weil wir Menschen die durch Gott festgelegten Grundlagen des Lebens auf der Erde nicht ändern können.

Das Problem: Wir Menschen erkennen uns selbst nur selten treffend. Entsprechend leugnen wir vor uns selbst, dass wir uns falsch verhalten haben, und sehen nur die Mitmenschen, die sich uns gegenüber falsch verhalten. Und weil wir viele Fehler haben, begegnen uns in der Anarchie Menschen, die ebenfalls viele Fehler haben.

Statt aber auf uns selbst zu achten und uns zu verändern, betrachten wir nur unsere Mitmenschen und vermuten fälschlich, dass wir zu Unrecht übervorteilt wurden.

Ursache unserer Kämpfe gegeneinander

Wir alle habe ein Ego, dass uns negative Emotionen gibt, wenn wir übervorteilt wurden. Es redet uns dann ein: Wir müssten uns gegen unsere Mitmenschen wehren und uns beschützen. Denen geht es genauso.

Da alle Menschen glauben, sich wehren und beschützen zu müssen wenden wir Gewalt an – und sind schnell in Kriege verwickelt. Das Ergebnis können wir heute leicht erkennen: Jeder versucht, jeden zu übervorteilen und alle sind bzgl. eigener Fehler uneinsichtig.

Dieses Ego, das uns dazu verführt auf diese Weise zu kämpfen ist keine Fehlkonstruktion von Gott, sondern bewusst so gewollt. Gott möchte, dass wir alles ausprobieren – und selbst herausfinden, was gut und schlecht ist.

Beendigung der Kämpfe sind die Voraussetzung für die Anarchie

Wir Menschen müssen uns selbst erkennen. Herausfinden, wie wir uns in der Anarchie richtig verhalten. Dazu gehören Liebe, selbstloses Dienen und Ähnliches.

Wenn wir uns so verhalten, können wir in der Anarchie gefahrlos leben, weil wir dann anderen Menschen begegnen, die sich auch so verhalten.

Kurz: Wir müssen stets den Vorteil aller Menschen gleichermaßen verfolgen und nicht nur unseren eigenen.

Davon hält uns aber unser Ego ab, das uns stets animiert nur an uns zu denken. Entsprechen müssen wir dieses Ego und seine Handlungsweise erst verstehen, und dann abtöten.

Das Dumme an unserem Ego: Es ist ein untrennbarer unsichtbarer Teil von uns. Daher ist das sehr schwer es abzutöten.

Geschichtliche Versuche für Anarchie

Seit ca. 5.000 Jahren versuchen die Menschen mithilfe von Herrschaftsformen Frieden zu schaffen – erfolglos. Heute gibt es nahezu unendlich viele Gesetze – und dennoch haben wir keinen Frieden.

In dieser Zeit hat aber kaum jemand versucht sein Ego zu erkennen und zu überwinden, um auf diesem Wege friedlich in Anarchie zu leben. Stets versuchten die Menschen, in Freiheit zu leben statt einander zu dienen.

Daher braucht es uns nicht wundern, dass alle bisherigen Versuche von Anarchie gescheitert sind.

Fazit: Für Anarchie muss gewaltfrei gekämpft werden

Damit wir in Anarchie und Freiheit leben können, müssen wir zunächst lernen, diese nicht zu missbrauchen. Wir müssen lernen, so zu sein, wie wir es von anderen uns wünschen: selbstlos.

Wenn wir selbstlos sind, interessiert uns Freiheit und Anarchie aber nicht mehr. Wenn wir selbstlos leben werden uns andere uns aber die Freiheit und Anarchie freiwillig und ohne Kämpfe schenken.

Um sie zu erhalten, müssen wir also gegen unser Ego kämpfen. Und weil es ein Teil von uns selbst ist, müssen wir gegen uns kämpfen, um Freiheit zu erlangen.

Freiheit ist dabei vor allem die Fähigkeit alle Emotionen und Gedanken selbst frei wählen zu können, unabhängig von den äußeren Umständen. Nachdem wir dieses gelernt haben, wählen wir dann Handlungen zum Wohle anderer. Da das niemand stört, bekommen wir dabei die Anarchie ohne äußere Kämpfe.

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