Nils‘ Weg
… ein neuer Weg zu Frieden und Wohlstand. Oder der einzige dorthin?
Nils‘ Weg
… ein neuer Weg zu Frieden und Wohlstand. Oder der einzige dorthin?

Eigenes Bemühen führt zu Frieden

Oft vergleichen wir Menschen uns miteinander. Aber das ist stets unfair und sinnlos. Vielmehr geht es nur um unsere Anstrengung zu lieben und zu dienen.

ca. 12 Minuten Lesedauer

Einflussmöglichkeiten von Menschen

Wir Menschen haben einen Körper, Gedanken und Emotionen.

Die Handlungen unseres Körpers bestimmen wir weitgehend durch unsere Gedanken. Aber wir können auch unsere Emotionen durch unsere Gedanken zu steuern. Und wir können lernen, unsere Gedanken zu kontrollieren, also selbst zu bestimmen. Damit sind wir in der Lage großen Einfluss auf unser inneres und äußeres Leben zu nehmen.

Natürlich müssen wir erst lernen, uns selbst zu kontrollieren, um unsere Fähigkeiten sinnvoll einzusetzen. Das schaffen wir nicht in einem Leben, sondern nehmen etliche Fähigkeiten von einem Leben mit ins Nächste. Hierzu gehören zum Beispiel Geduld, Toleranz und Liebe.

Allerdings hängen diese Fähigkeiten auch von vielen Faktoren ab, auf die wir selbst keinen eigenen Einfluss haben. Zum Beispiel von unserer Gesundheit, der Leistungsfähigkeit unseres Körpers und unsere Intelligenz.

Vergleichsmöglichkeiten von Menschen

Wir alle haben unterschiedliche Körper, die unterschiedlich alt, belastbar und leistungsfähig sind. Entsprechend sinnlos ist es, die Leistungen, die wir mit ihnen aufbringen können miteinander zu vergleichen.

Weiterhin hat jeder von uns unterschiedliche Voraussetzungen, wie zum Beispiel verschiedene Eltern, andere örtliche Gegebenheiten, andere Interesse und abweichende Bedürfnisse. Sie aber haben mit Einfluss darauf, was wir bislang im Leben trainieren mussten und dabei gelernt haben. Entsprechend ist es unfair, wenn wir unseren Verstand miteinander vergleichen. Zum Beispiel in der Schule oder in Quizsendungen.

Weiterhin ist unser Erfolg kein alleiniger Hinweis auf unsere Fähigkeiten, weil dieser von vielen Faktoren mitbestimmt wird, auf die wir keinen Einfluss haben. Hierzu gehören mindestens Gott, das Klima und andere Menschen. Dass dieses so ist, begreifen wir, weil manche Menschen ständig vom Glück und andere vom Pech verfolgt sind, ohne dass wir hierfür Gründe erkennen.

Allerdings gibt es ein Maß, das vergleichbar ist: unser Bemühen. Also unsere Bereitschaft, Kraft aufzubringen, um etwas zu beeinflussen. Hiermit ist unter anderem körperliche Anstrengung gemeint. Aber genauso die Anstrengung Kontrolle der eigenen Gedanken und Emotionen zu erlangen.

Menschliche Möglichkeiten, das Bemühen von Menschen zu messen

Einen Maßstab für das Bemühen eines Menschen gibt es nicht. Wir können, wenn überhaupt, nur das Ergebnis der Bemühungen messen: unseren Erfolg. Zum Beispiel die Leistungsfähigkeit unserer Körper in einem Wettkampf oder die Lernfortschritte in einer Ausbildung.

Dabei gibt es Menschen, die sich ihr Leben lang extrem bemühen, aber stets erfolglos bleiben. Bestimmt gehört Mahatma Gandhi dazu, der sich um Gleichberechtigung und Unabhängigkeit vom Staat bemühte. Zwar wurde er sehr bekannt und ist von vielen anerkannt, aber es gibt weiterhin große Ungerechtigkeiten und unfaire Staaten.

Andere Menschen hingegen bemühen sich kaum und sind dennoch sehr einflussreich. Zum Beispiel hat Adolph Hitler kaum etwas anderes versucht, als zu reden. Aber es gab Phasen in seinem Leben, in denen er sehr viel in seinem Sinne verändert hat. Entsprechend hatte er großen Erfolg in dieser Zeit.

Wir als Menschen haben also keine Möglichkeit, unser Bemühen auf einem Maßstab anzugeben. Entsprechend können wir Menschen nicht miteinander vergleichen.

Wir können noch nicht mal das Bemühen eines Menschen zu unterschiedlichen Zeiten miteinander vergleichen, weil wir nur die Erfolge seines Bemühens messen können. Die sind aber von äußeren Einflüssen abhängig. Zum Beispiel von seiner Ernährung, seinem Trainingszustand oder seiner Müdigkeit.

Jedoch ist Gott in der Lage, genau unser Bemühen zu erkennen, weil er uns besser wahrnehmen kann, als wir als Mensch dieses können. Entsprechend sollten wir alle Bewertungen von uns selbst und von anderen Menschen ihm überlassen. Das bedeutet, dass wir uns keine eigene Meinung über uns selbst oder andere Menschen bilden sollten.

Gottes Möglichkeiten, das Bemühen von Menschen zu bewerten

Junge Menschen und ältere mit wenig vorherigen Leben zweifeln teilweise an ihrem eigenen Wert. Wie beschrieben besteht dieser jedoch nur aus ihrem eigenen Bemühen, dass weder sie selbst, noch andere Menschen messen können.

Jedoch ist Gott dazu in der Lage und kann uns durch Erfolge zu zeigen, dass wir uns entsprechend seinen Vorstellungen richtig bemühen. Zum Beispiel bekommen viele Menschen einen angenehmen Lebensstandard, wenn sie sich genügend bemühen, sich in unser Zusammenleben einzubringen. Also viel arbeiten.

Gott möchte, dass wir uns einbringen und einander dienen, damit für uns alle gesorgt ist. Derzeit belohnt Gott ein entsprechendes Bemühen oft mit materiellem Reichtum.

Allerdings gibt es auch Menschen, die sich kaum bemühen anderen zu dienen, aber versuchen, sich selbst weiterzuentwickeln. Dazu gehört zum Beispiel eigene Fehler zu erkennen, aufzuarbeiten, zu überwinden und friedlicher zu werden. Zwar ist dieses Bemühen in der westlichen Welt heute kaum anerkannt, aber bei Gott schon, weil er den Sinn unseres Lebens festgelegt hat.

Hierfür kann er uns als Lohn für unsere Bemühungen äußeren Frieden anbieten. Dabei bekommen wir viele Umstände, die wir nicht verstehen können, die aber unser Leben deutlich angenehmer gestalten. Dazu gehören oft scheinbar kleine Dinge, wie im passenden Moment an der richtigen Stelle zu sein oder im Augenblick der Not eine unterstützende Idee zu haben.

Da Sinn unseres Lebens unsere Weiterentwicklung ist, werden wir jedoch nie vollständig äußeren Frieden haben. Aber Gott ist in der Lage uns immer die passenden Angriffe zu verschaffen, damit wir leichter oder schneller etwas lernen.

Entsprechend sind auch Angriffe und Probleme ein Lohn Gottes, wenn wir uns bemühen, uns weiterzuentwickeln. Jedoch erkennen wir diese meist nicht als Lohn an, weil wir in diesen Phasen leiden und annehmen, unser Leid sei nichts Gutes.

Bereiche des eigenen Bemühens

Nachdem wir erkannt haben, dass wir uns nicht mit anderen vergleichen können, gibt es für uns keinen Sinn, dieses zu versuchen. Entsprechend sollten wir darauf ganz verzichten.

Allerdings haben wir unser Ego, das uns ständig verführt, dieses zu tun. Entsprechend sollten wir uns bemühen, dieses Ego zu verstehen und zu bekämpfen. Es ist unser größter Feind.

Wenn wir es verstehen und in Frieden leben möchten, müssen wir uns entsprechend andere Ziele suchen. Diese sind die Liebe und der selbstlose Dienst gemeint. Damit ist die Liebe zu uns selbst, zu unseren Mitmenschen, den Tieren und der gesamten Natur gemeint.

Entsprechend ist unser Bemühen zu lieben das wertvollste, was wir anstreben können.

Allerdings wird dieses in der westlichen Welt heute fast gar nicht beachtet. Entsprechend schwer ist es, dieses Bemühen aufzubringen, weil es scheinbar keinen Lohn dafür gibt. Das sollte uns jedoch nicht davon abbringen.

Vieles können wir auch nicht perfekt machen, weil uns Voraussetzungen dafür fehlen oder diese unvollkommen sind. Hierbei geht es nur darum, uns präzise zu bemühen, das Beste aus dem Vorhandenen zu machen. Das Ergebnis unseres Bemühens ist dabei zweitrangig, da dieses ja ausschließlich in Gottes Hand liegt.

Gottes Hilfe für eigenes Bemühen

Unser aller Bemühen fällt ganz unterschiedlich aus, weil jeder von uns unterschiedlich weit entwickelt ist. Manche von uns sind in den ersten Leben ihrer Wiedergeburt, andere in ihren letzten. Entsprechend haben wir ganz unterschiedliche Erfahrungen und können uns ganz unterschiedlich einbringen.

Aber auch unsere Grundstruktur ist bereits unterschiedlich. Es gibt Heiler, Künstler, Krieger, Gelehrter, Weiser, Priester und Könige unter uns. Entsprechend kann nicht jeder Mensch jede Aufgabe erfolgreich übernehmen.

Zudem hat jeder Mensch in jedem Leben ganz unterschiedliche Fähigkeiten von Gott erhalten. Zum Beispiel gibt Männer und Frauen, die deutliche abweichende Möglichkeiten haben. Auch körperlich und geistig ist jeder Mensch anders erschaffen.

Entsprechend schwer ist es für uns, ein Bereich zu finden, in dem wir uns bemühen sollten.

Einerseits brauchen wir die passenden Umstände und Möglichkeiten. Zum Beispiel können nur Frauen Kinder bekommen und Menschen in der Dritten Welt erhalten zu wenig Ausbildung, um wissenschaftlich erfolgreich zu sein.

Anderseits müssen wir unseren Möglichkeiten auf die Bereiche konzentrieren, die wir mit Gott vor unserer Geburt als Mensch ausgewählt haben, denn nur in ihnen wird er uns unterstützen.

Wir können Gott bitten uns zu helfen die für uns passenden Bereichen zu erkennen. Hierfür ist das folgende Gebet sinnvoll: „Gott, hilf mir mich erfolgreich zu bemühen“. Hierdurch bekommen wir aber wahrscheinlich keine zusätzliche Motivation und unser Ego wird uns auch nicht weniger zu sinnlosen Taten verführen. Stattdessen erkennen wir vermutlich eher Probleme anderer Menschen, von Tieren, der Umwelt oder werden mit unseren eigenen Fehlern konfrontiert.

Gott zeigt uns durch diese Herausforderung Bereiche, in denen wir uns sinnvoll in unser Zusammenleben auf der Erde einbringen können.

Dann können wir auf unsere Intuition, unser Verlangen, unsere Neugierde, unsere Freude, Gegebenheiten, Zufälle, Möglichkeiten usw. achten, durch die Gott mit uns kommuniziert. Durch sie hilft er uns, die für uns passenden Bereiche unseres Bemühens zu wählen.

Widerstände sinnvoll nutzen

Wenn wir einen für uns individuell passenden Bereich gewählt haben, sollten wir uns intensiv in ihm bemühen. Dennoch sind wir dann oft noch nicht erfolgreich. Einerseits sollen wir dadurch lernen, uns noch mehr zu bemühen. Anderseits können ausbleibende Erfolge Hinweise von Gott sein, dass wir uns doch in einem falschen Bereich bemühen. Aber es können auch einfach die Schwierigkeiten sein, an denen wir üben sollen Lösungen zu finden.

Entsprechend sollten wir sorgsam mit Widerständen in unserem Leben umgehen. Oft sind sie Hilfen von Gott. Je effektiver wir sie nutzen, umso schneller finden wir einen für uns passenden Bereichen, indem wir uns erfolgreich bemühen können.

Da der Sinn unseres Lebens auch unsere Weiterentwicklung ist, werden uns zeitlebens viele Widerstände begegnen, die wir nacheinander lösen müssen. Dabei finden wir auch heraus, was im Leben wichtig ist und wozu uns nur unser Ego verführt.

Aber wir trainieren an Widerständen auch unsere Fähigkeiten zu lieben. Nette Menschen zu lieben ist keine Kunst. Unsere Feinde zu lieben ist hingegen deutlich schwerer. Aber das gehört zur Liebe, die wir im Leben als Menschen erlernen sollen.

Ziele für eigenes Bemühen

Oft versuchen wir durch unser Bemühen, bestimmte Ziele zu erreichen.

Diese sind jedoch meist egoistischen Ursprungs. Aber unser Ego ist unser größter Feind und wir sollten die Ziele, die es uns gibt nicht verfolgen. Um das zu schaffen, müssen wir entsprechend zunächst unser Ego erkennen, durchschauen und überwinden.

Stattdessen können wir unser Bemühen auf liebevolle Ziele ausrichten. Also schauen, wo und wir aus Liebe anderen selbstlos dienen können.

Allerdings ist das nicht der einzige der Sinn unseres Lebens. Wir sollen uns auch selbst betrachten. Entsprechend sollten wir uns bemühen, unsere eigenen Fehler zu erkennen und zu überwinden. Dafür müssen wir bestimmte Erfahrungen machen, die viel Zeit beanspruchen. Daher können wir diesen Sinn ebenfalls nicht binnen kurzer Zeit erfüllen.

Weiter geht es in unserem Leben darum, dass wir uns weiterentwickeln. Hierzu gehört auch, dass wir uns von Gott für Aufgaben in der Zukunft vorbereiten lassen. Wir müssen also vieles lernen, was für uns keinen sichtbaren Sinn ergibt, weil wir nicht in die Zukunft schauen können.

Letztlich sollte das Ziel unseres Bemühens darin liegen Gott zu vertrauen und mit ihm zusammenzuarbeiten. Hierfür müssen wir uns verändern, um es zu erlernen.

Oder anders ausgedrückt: Ziel unserer Bemühungen sollte unsere Wandlung von egoistischen in liebevolle Menschen sein, durch die wir präzise anspruchsvolle Aufgaben für Gott übernehmen und anderen Menschen dienen.

Dafür müssen wir lernen, seine Diener zu sein und uns damit Diener unserer Mitmenschen. Sie sollten wir dann unser Leben lang mit permanenter Selbstdisziplin bleiben.

Gottes Lohn für ausreichendes Bemühen

Nachdem wir uns lange in einem Bereich bemüht haben, schenkt uns Gott oft einen äußeren Erfolg. Zum Beispiel, indem er etwas verändert oder wir etwas Neues bekommen.

Dieser ist jedoch nicht unsere Leistung, sondern stets ein Segen Gottes. Daher sollten wir uns bewusst sein, darauf keinen Anspruch zu haben. Entsprechend sollten wir Gott jeweils für ihn danken, falls er ihn uns gewährt und nie frustriert sein, falls wir ihn nicht bekommen.

Wichtiger als diese äußeren Erfolge sind aber unsere eigenen Einschätzungen, ob wir wirklich unser Bestes gegeben haben. Wenn wir dieses erkennen, haben wir den einzigen Grund für Stolz: Wir haben uns nach besten Möglichkeiten bemüht und sind zufrieden mit unseren Anstrengungen.

Dabei geht es um unsere Gewissheit, dass wir unsere Fehler erkannt und uns weiterentwickelt haben. So haben wir unser Leben sinnvoll genutzt.

Gleichzeitig haben wir dann inneren Frieden, weil wir nicht mehr an uns und unseren Anstrengungen zweifeln.

Ausbleibender äußerer Erfolg für eigenes Bemühen

Solange Gott der Ansicht ist, dass wir noch etwas lernen können bleiben unsere äußeren Probleme bestehen. Dabei geht es Gott nicht immer um die Probleme selbst. Manchmal geht es auch schlicht um unsere Geduld, Ausdauer, Genügsamkeit, Leidensfähigkeit oder Ähnliches.

Aber Gott will nicht, dass wir unnötig leiden. Sobald wir alles gelernt haben, was er uns beibringen wollte, befreit er uns von unseren Problemen und wir erhalten äußeren Frieden und Wohlstand.

Diese Erkenntnis sollten wir nutzen, uns unaufhaltsam weiter zu bemühen, solange wir noch keinen äußeren Frieden und Wohlstand haben. Dann meint Gott, oft entgegen unserer Ansicht, dass mehr in uns steckt. Mit den bestehenden Problemen schenkt uns die Möglichkeit, uns weiter zu bemühen.

Auch bekommen wir von Gott keinen Überfluss. Entsprechend brauchen wir nicht darauf warten mehr zu haben, als wir benötigen.

Weiterhin wird unser äußerer Friede nicht dauerhaft sein, da Gott uns irgendwann die nächsten Probleme bereitet, mit denen wir uns erneut weiterentwickeln können.

Daher ist unser Lohn für unser Bemühen stets vorübergehend, damit wir uns dauerhaft bemühen und dessen nie überdrüssig werden.

Letzte Änderung:

erforderlich

erforderlich