Nils‘ Weg
… ein neuer Weg zu Frieden und Wohlstand. Oder der einzige dorthin?
Nils‘ Weg
… ein neuer Weg zu Frieden und Wohlstand. Oder der einzige dorthin?

Eigenständiges Denken und Handeln

Viele Menschen glauben, durch Unterordnung glücklich zu werden. Aber der Weg führt ins Verderben. Frieden und Wohlstand wird nur durch Eigenständigkeit erlangt.

ca. 14 Minuten Lesedauer

Die moderne Welt funktioniert auf Bevormundungen

Die meisten von uns haben aufgehört, eigenständig zu denken und zu handeln. Einerseits ist es sehr bequem sich von anderen sagen zu lassen, was zu tun sei. Andererseits üben viele Menschen massiven Druck auf uns aus, damit wir tun, was sie wollen.

Nie gab es mehr Kontrollen und Regeln vom Staat, der uns mithilfe von Gewaltandrohung zu bestimmtem Verhalten drängt. Aber auch unsere Arbeitgeber oder Kunden üben massiven Zwang auf uns aus und gewähren uns kaum Eigenständigkeit. Der Einfluss der Medien ist ebenfalls enorm. Mithilfe von kontrollierten Nachrichten und manipulierender Werbung werden wir dazu gebracht das zu denken, was wir denken sollen, um entsprechend zu handeln.

Individualität gibt es kaum noch, weil jeder, der sich selbst bevormunden lässt, meint, dass sich alle anderen ebenfalls entsprechen behandeln lassen müssen. Entsprechend üben die meisten Menschen massiven Druck auf diejenigen aus, die sich dem entziehen möchten.

Auf diese Weise hat die Menschheit sehr viel in einzelnen Punkten erreicht. Zum Beispiel verbringen die meisten Menschen hauptsächlich Zeit damit, zu arbeiten, um Einzelne extrem reich zu machen. Ohne es zu merken, sind damit viele von uns heute moderne Sklaven, die nur die Illusion haben frei zu sein.

Die Faulheit der Menschen eigenständig zu denken wird zum Beispiel in der Politik und Wirtschaft deutlich. Jeweils eine Handvoll Personen regiert ganze Staaten bzw. globale Marktsegmente werden von ihnen kontrollieren. Und der Rest der Menschheit denkt und macht das, was diese ihnen vorgeben.

Jedoch ist den meisten von uns gar nicht bewusst, dass wir auf diese Weise fast vollständig bevormundet werden.

Bequemlichkeit ist die Basis des Sklaventums

Unsere heutige Welt ist derart komplex und kompliziert geworden, dass die meisten von uns schlicht überfordert sind, sich noch selbstständig in ihr zurechtzufinden und sich entsprechend zu verhalten.

Entsprechend froh sind wir, wenn uns andere Menschen vorsagen, was und wie wir es tun sollen.

Das Spiel ist so alt, wie die Menschheit: Einzelne Menschen stellen sich in die Mitte und versprechen der Masse, was diese hören möchte. Im Gegenzug verlangen sie bedingungslose Gefolgschaft.

Mithilfe von Medien wird uns erst gesagt, welche Bedürfnisse wir haben und anschließend auch, wie wir diese befriedigen können. Und mithilfe von Überwachung und Druck wird nachgeholfen, damit wir nichts anderes probieren.

So führen die meisten von uns unbemerkt ein Dasein als moderne Sklaven, vollkommen willenlos daran etwas verändern zu wollen.

Schattenseiten des Sklaventums

Immer mehr von uns verarmen, weil wir uns von anderen ausbeuten lassen. Das tun sie geschickt, indem wir machen, was sie uns sagen. Auf diese Weise verbringen wir viel Zeit damit, für andere Reichtum zu erwirtschaften, während wir kaum noch genügend zum Leben haben.

Gleichzeitig wächst die Abhängigkeit von den Kontrollorganen massiv. Das ist gewollt, damit wir noch besser gesteuert werden können.

Inzwischen wird uns bewusst, dass wir mit unserer Lebensweise auch unsere eigene Lebensgrundlage, die Natur, massiv schädigen und zerstören.

Wir können uns leicht ausmalen, wie es mit uns weitergeht, wenn wir so weiter machen: Die Masse von uns wird in kleinen Käfigen gehalten und wir müssen immer mehr und härter arbeiten. Gleichzeitig werden wir immer kränker und sind extremen Naturphänomenen ausgesetzt. Natürlich führt das zum Tod vieler Menschen, wie es nicht nur die zahlreichen Natur- und Umweltkatastrophen sowie Pandemien der letzten Jahrzehnte bereits andeuten.

Das Fatale an unserer gemeinsamen Situation: Die Mächtigen sind auch nicht zufrieden mit ihrer Lage. Zwar bekommen sie extrem viel Aufmerksamkeit, Einfluss und materielle Dinge. Aber zufrieden sind sie nie. Ständig müssen sie auf irgendwas achten und auf andere Druck ausüben, sodass sie selbst gar nicht mehr entspannen können.

Wir als Gemeinschaft haben es also durch übergenaue Kontrolle, zentrales Denken und nahezu unendliche Macht geschafft, dass niemand von uns mehr zufrieden lebt. Jedoch gestehen wir uns dieses nicht ein, um nicht zu erkennen, dass wir uns grundlegend ändern sollten.

Basis des Sklaventums erkennen und überwinden

Die Basis unseres fatalen Zusammenseins bildet das fehlende Denken und Handeln der Masse von uns. Aber Sinn unseres Lebens ist, dass wir alle einzeln lernen, Verantwortung zu übernehmen.

Zwar haben wir durch zentrales Denken und Entscheiden viel geschafft, aber nicht zufrieden zu sein. Das kann auch nicht funktionieren, weil jeder Mensch ein Individuum mit unterschiedlichen Bedürfnissen ist.

Dieses müssen wir erkennen und lernen, eigenständig zu denken und uns selbstständig zum Wohle Einzelner einzubringen.

Wenn wir anfangen wollen das zu tun ist es wichtig zu durchschauen, wie wir bislang beeinflusst und gesteuert werden.

Details der Gehirnwäsche erkennen

Dafür ist es sehr hilfreich, uns anzuschauen, wie wir bislang manipuliert wurden. Mit welchen Tricks arbeiten andere Menschen dabei? Welchen Druck üben sie währenddessen auf uns aus? Wer ist alles daran beteiligt? Warum denken und handeln wir nicht eigenständig? Welche Gefahren lauern auf uns, wenn wir damit anfangen?

Fragen wie diese gibt es viele. Zuerst sollten wir sie uns stellen und selbst beantworten. Natürlich können wir dabei Hilfe anderer Menschen annehmen, die diesen Prozess bereits durchlaufen haben. Aber dabei müssen wir sehr vorsichtig sein, dass sie uns nicht in ihren Bann ziehen.

Die Geschichte ist voll von Menschen, die gegen andere wettern, dann aber letztlich genauso sind. Sehr schön können wir das in der Politik sehen: Politiker aller Parteien warnen vor ihren Kontrahenten, sind selbst aber auch nicht besser. Keiner wünscht sich eigenständiges Denken und Handeln von Bürgern.

Ebenfalls auch alle Religionsgemeinschaften: Sie warnen stets vor anderen Religionen, versuchen sich aber selbst genauso zwischen ihre Anhänger und Gott zu stellen. Keine Religionsgemeinschaft fordert jemand dazu auf, dass sich direkt mit ihm verbinden.

Lehrer helfen jungen Menschen das Leben zu verstehen. Jedoch wenn diese in das Alter kommen eigenständig zu denken und sich selbstständig einzusetzen sind sie nicht bereit, sich ihre eigenen Fehler erklären zu lassen. Offensichtlich wollen Lehrer auch nur belehren, aber letztlich nicht Eigenständigkeit fördern.

Motivation der Gehirnwäsche erkennen

Jeder Mensch hat ein Ego und handelt entsprechend selbstbezogen. Daher sollten wir uns bei allen, die versuchen Einfluss auf uns zu nehmen fragen, warum sie dieses tun.

Bei Politikern ist das einfach zu erkennen: Sie wollen berühmt sein, Privilegien haben und reich sein. Aber auch bei einfachen Staatsdienern steht noch im Mittelpunkt den Schutz einer großen Sekte zu haben und für wenig Leistung einen guten Lebensstandard zu haben.

Ähnliche Motivationen haben viele vermeintliche Experten und Wissenschaftler.

Aber leider können wir nicht alle Menschen über einen Kamm scheren und sagen sie würden egoistisch handeln, wenn sie versuchen Einfluss auf uns zu nehmen. Wir können nicht alle unsere Bedürfnisse des Lebens alleine befriedigen. Entsprechend sind wir angewiesen auf den Rat und die Unterstützung von anderen.

Jedoch es ist unsere Aufgabe selbst auszuwählen, wem wir vertrauen uns zu unterstützen. Dabei ist ein gutes Kriterium uns zu fragen, welche Vorteile sie erlangen, wenn wir ihnen Einfluss auf unsere Gedanken und Handlungen gestatten.

Dabei steht zentral die Frage im Mittelpunkt, ob sie uns in unserer Eigenständigkeit unterstützen oder versuchen uns von ihnen abhängig zu machen. Zum Beispiel gibt es Ärzte, die nur Medikamente oder Therapien verordnen, ohne ihren Patienten den Sinn zu erklären. Dann ist es möglich, dass sie schlicht schnell Geld verdienen möchten.

Auch wichtig ist die Frage, welche Vorteile Menschen davon haben, wenn wir auf sie hören bzw. etwas von ihnen übernehmen? Die Wirtschaft jagt den Konsumenten Geld mit Werbung ab und wenn Bürger Zuschüsse vom Staat annehmen erlangt dieser Macht über sie, weil diese stets mit zusätzlichen Vorschriften verbunden sind.

Schlüssel zum Frieden ist die Individualität

Schlüssel zum Frieden ist die Individualität.

Wir alle sind unterschiedlich und haben entsprechend andere Bedürfnisse, die sich im Laufe unseres Lebens auch ständig ändern.

Indem wir uns dieses bewusst machen, können wir darauf eingehen und sie befriedigen.

Dabei geht es darum, dass wir alle lernen, uns selbst zurückzunehmen und anderen Menschen, Tieren und der gesamten Umwelt zu dienen. Denn da wir im Leben stets auf Spiegelbilder von uns treffen werden wir somit individuell versorgt.

Eigenständiges Denken kann aber nicht zentral vorgegeben werden. Jeder Versuch durch Vorgaben Einfluss auf Menschen zu nehmen führt dazu, dass diese nicht eigenständig werden. Aber das ist der Sinn unseres Lebens.

Indem wir dieses als Individuen begreifen, ist es unsere erste Aufgabe die Verantwortung für uns selbst zu übernehmen. Also eigenständig denken und handeln.

Allerdings ist damit nicht purer Egoismus gemeint, bei dem jeder nur auf sich achtet. Vielmehr müssen wir mit Eigenständigkeit zusammenzuwirken. Oder anders formuliert: Jeder Einzelne muss sich freiwillig zum Wohle aller einbringen.

Es ist erforderlich, dass die Motivation dabei aber von ihm selbst ausgeht. Er muss selbstständig herausfinden, wie er sich einbringen kann oder eigenverantwortlich entdecken, wem er dabei selbstlos hilft. Auch liegt es in seiner Verantwortung, Menschen zu finden, von denen er sich etwas abschaut und von denen er sich dabei unterstützen lässt.

Entsprechend müssen wir eigenständig werden, während wir anderen gestatten, weiterhin fremdgesteuert zu sein.

Einflussmöglichkeiten des Einzelnen

Die meisten von uns glauben heute, kaum noch einen eigenen Einfluss zu haben. Jedoch ist das der einzige Weg, wie wir den Sinn unseres Lebens erfüllen können.

Entsprechend möchte Gott uns dabei helfen. Und er erlaubt uns, ihn darum zu bitten. Das können wir mit einem einfachen Gebet machen: „Gott, hilf mir, eigenständig zu denken und zu handeln.“

Allerdings sollten wir nicht erwarten, dadurch keinen Einflüssen anderer mehr ausgesetzt zu sein. Viel wahrscheinlicher ist, dass ihr Einfluss auf uns zunimmt und wir in immer mehr Bereichen vollkommen in die Ecke gedrängt werden.

Gott möchte uns damit unter Druck setzten, die Macht anderer zu erkennen. Indem wir durchschauen, dass sie egoistisch uns gegenüber handeln können wir begreifen, dass sie uns nicht guttun. Dann können wir erst über sie und ihren Einfluss auf uns nachdenken und uns anschließend ihnen stellen.

Eines ist klar: Kaum jemand möchte unsere Eigenständigkeit, da uns viele ausnutzen wollen. Dazu treibt sie ihr Ego, das alle Menschen haben. Entsprechend ist es ein harter Kampf für uns Eigenständigkeit zu erlangen.

Daher ist der erste Schritt, dass wir erkennen und durchschauen, wie andere versuchen sie uns zu nehmen. Und genau dieses Bewusstsein kann Gott uns schenken, indem er unsere Aufmerksamkeit auf unsere Erpresser und ihre Denkweisen lenkt.

Auch kann er uns den Mut geben, Schritte Richtung Eigenständigkeit zu gehen.

Frieden ist ein harter Kampf

Es gibt viele Menschen, die Einfluss auf uns haben wollen. Die Politik, die Wirtschaft, Arbeitgeber bzw. Kunden, Lehrer, Eltern, falsche Freunde und viele mehr.

Freiwillig werden sie ihren Einfluss auf uns nicht aufgeben, da sie davon profitieren, indem sie uns für ihre Zwecke missbrauchen. Entsprechend müssen wir lernen, liebevoll mit ihnen umzugehen. Denn wenn wir Druck auf sie ausüben, werden sie auch welchen auf uns ausüben und wir haben keinen Frieden. Auch wenn wir lediglich versuchen, uns ihrem Einfluss zu entziehen, werden sie versuchen ihren Druck auf uns zu erhöhen.

Entsprechend brauchen wir Gott, damit er uns hilft zu lernen eigenständig zu denken und zu handeln.

Dabei müssen wir als Erstes unser Ego erkennen und überwinden. Wir müssen also ein Teil von uns aufgeben, um es zu werden.

Bei Eigenständigkeit geht es entsprechend um eine gute Verbindung zu Gott. Und damit um den friedlichen Umgang mit allen Formen von ihm. Hier auf der Erde sind diese alle Menschen, Tiere, Pflanzen, Steine und alles, was es sonst noch gibt.

Wir müssen ein Gefühl für sie und ihre Bedürfnisse entwickeln und lernen uns für sie einzusetzen. Und zwar ganz individuell um jeden Teil von Gott.

Wohlstand erlangen wir dabei im zweiten Schritt, da wir meist auf Spiegelbilder von uns selbst treffen. Indem wir liebevoll anderen dienen, gelangen wir anschließend an Menschen, die uns liebevoll dienen. Indem wir friedlich leben, begegnen uns danach auch friedliche Menschen und Tiere. So gelangen wir an Frieden und Wohlstand.

Unsere Überforderung mit dem Frieden

Wir als einzelne Menschen sind überfordert, uns zum Wohle aller einzubringen. Ab wir können lernen ein Gefühl für andere zu entwickeln und uns von Gott führen zu lassen.

Am besten werden wir uns klar darüber, dass wir überfordert sind, und bitten ihn erreichbare Ziele anzustreben. Darum können wir ihn mit diesem Gebet bitten: „Gott, mach‘ aus mir, was du aus mir machen möchtest.“ Er möchte uns verändern, weil er alle und alles hier auf der Erde liebt und für sie sorgen möchte. Aber dafür braucht er uns, weil nur wir einen Körper zum Handeln haben.

Nachdem wir ihn mit diesem Gebet eingeladen haben uns zu verändern, wird er uns an die Stellen führen, an denen wir etwas Sinnvolles aus seiner Sicht lernen können. Unser Leben wird durch das Gebet also nicht einfacher, sondern wir bekommen Not, um etwas Neues zu suchen und zu begreifen. Ohne diese Not sind wir Menschen kaum bereit ganz neue Wege zu wagen.

Zuerst wird Gott uns lehren, mit ihm zu kommunizieren und ihm zu vertrauen. Dann können wir uns zusammen mit ihm von unserem Ego befreien. Dann wird er uns für eine neue Aufgabe vorbereiten und sie uns anschließend zeigen. Wir erreichen sie jedoch nur nach dieser langen Bearbeitung durch Gott.

Es kann also sein, dass er uns für eine einflussreiche Aufgabe vorbereiten möchten. Das kann er aber erst, wenn wir zu ihm ein großes Vertrauen aufgebaut haben und gelernt haben ihm bedingungslos folgen. Leider verinnerlichen wir dieses nur wie beschrieben in unserer Not.

Das zu lernen kann eine gewisse Zeit dauern. Moses aus der Bibel ist dafür ein gutes Beispiel: Er litt lange, wirkte aber anschließend intensiv für Gott.

Eigenständig werden

Gott möchte nicht, dass wir seine Marionetten werden. Damit würden wir die Knechtschaft unserer heutigen menschlichen Sklavenhalter gegen eine unter ihm eintauschen.

Vielmehr möchte er, dass wir mutig werden eigenständig etwas auszuprobieren. Also selbstständig Entscheidungen zu treffen und dabei neue Erfahrungen zu sammeln.

Es geht somit gleichzeitig darum der Führung Gottes zu folgen und präzise eigenständig zu denken und zu handeln. Je eigenständiger wir dabei werden, umso weniger Hilfe bekommen wir von ihm.

Zuvor kann es auch gut sein, dass er uns in oft die Irre führt. Dabei probieren wir zahlreiche Wege aus, die nicht funktionieren. Aber dann wissen wir, dass sie zu nichts führen und werden routiniert bei der Suche nach neuen Wegen.

Letztlich geht es beim eigenständigen Denken und Handeln also darum, das Ergebnis zu erlangen, was in Gottes Sinn ist: allumfassende Liebe.

Eigenständig im Umgang mit anderen

Dennoch werden wir nie alleine sein und müssen entsprechend lernen, mit andere umzugehen. Dabei ist es scheinbar ein Widerspruch eigenständig zu leben und im Einklang mit ihnen, da wir nicht einfach das tun sollten, was sie von uns möchten.

Aber es geht nicht darum, immer alles selbst zu bestimmen. Wir können uns auch eigenständig entscheiden zu tun, was andere möchten. Aber das sollten wir aktiv machen. Zum Beispiel ist es praktisch zur Begrüßung anderen Menschen die rechte Hand zum Gruß anzubieten. Mit der Linken wissen sie nichts anzufangen.

Am Anfang müssen wir uns stets bewusst machen, dass andere Menschen mit unserem eigenständigen Denken überfordert sind. Wir müssen ihnen schonend beibringen, dass wir zwar selbstständig denken und handeln, aber nicht egoistisch oder verrückt sind.

Noch ist es für unsere Mitmenschen wahrscheinlich unvorstellbar, dass wir eigenständig denken und handeln und dieses sinnvoll ist. Es geht also erst einmal darum, ihnen dieses schonend beizubringen. Und das braucht eine gewisse Zeit des gegenseitigen Lernens und für die Bildung von neuem Vertrauen.

Wenn der Punkt überwunden ist, bleibt es aber dennoch dabei, dass wir nicht alles eigenständig abweichend von anderen entscheiden dürfen. Schließlich wollen sie dieses auch machen und dabei respektiert werden.

Es geht also darum zu lernen, miteinander zu leben während jeder eigenständig entscheidet.

Und selbst dann brauchen wir noch die gegenseitige Anpassung, weil ein Miteinander nur möglich ist, wenn wir teilweise tun, was andere möchten. Aber es ist unsere Aufgabe, dieses selbstständig zu entscheiden. Wir müssen also herausfinden, wann es wichtiger ist, sich anzupassen, als eigenständig zu handeln. Allerdings sollten wir uns dabei dann dieses bewusst machen und bewusst die Interessen der anderen und unsere eigenen abwägen. Solange wir diese Entscheidungen selbst treffen, handeln wir eigenständig.

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