Nils‘ Weg
… ein neuer Weg zu Frieden und Wohlstand. Oder der einzige dorthin?
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Leben im Einklang mit Gott

Gott in seiner ganzen Größe zu erkennen ist für uns Menschen unmöglich. Wenn wir jedoch versuchen, mit ihm in Einklang zu leben wird unser Leben einfacher.

ca. 8 Minuten Lesedauer

Gottes Wunsch suchen

Nachdem wir erfasst haben ein Teil von Gott zu sein verändert sich unser gesamtes Sein. Indem wir erkennen von ihm abhängig zu sein, versuchen wir ihm zu gefallen, um möglichst gut von ihm behandelt zu werden. Dafür müssen wir herausfinden, warum er uns erschaffen hat, damit wir genau diesen Zweck erfüllen können.

Gott hat einen Grund, warum er die Welt und damit auch uns erschaffen hat. Natürlich sollten wir diesen versuchen zu ergründen und uns dann entsprechend in das Leben hier einbringen.

Aber er hat alle Menschen unterschiedlich erschaffen. Daher hilft es uns nicht, wenn wir uns von anderen erklären lassen, warum Gott sie erschaffen hat. Vielmehr müssen wir eigenständig herausfinden, welchen Zweck er bei uns persönlich im Sinn hatte.

Wenn wir dieses verstehen und uns bemühen, uns entsprechend zu verhalten, wird Gott uns vermutlich am meisten unterstützen. Daher sollten wir damit anfangen, uns selbst zu erkennen und zu begreifen, welches Potenzial er uns persönlich gegeben hat.

Sobald wir dieses herausfinden und uns genau damit beschäftigen, haben wir auch noch die größte Freude an unserem Sein und unserem Wirken. Diese hat Gott in seiner Weisheit bei unserer Erschaffung so vorgesehen.

Das bedeutet nicht, dass wir auf einmal keine Probleme und Sorgen mehr haben werden. Im Gegenteil: Damit bekommen wir viel größere. Sie zu bewältigen und uns gleichzeitig zum Wohle aller in das Leben hier auf der Erde einzubringen ist unsere Bestimmung.

Die eigene Aufgabe herausfinden

Zwar wollen viele von uns eine möglichst bedeutende Aufgabe haben. Aber das ist nur unser Ego, das wichtig und anerkannt sein möchte. Indem wir es erkennen und überwinden, können wir unsere individuelle Bestimmung leichter finden.

Vielleicht möchte Gott, dass wir eine große Persönlichkeit werden. Aber es kann auch sein, dass er uns mit einer scheinbar ganz kleinen Aufgabe betraut. Er kennt uns und unser Potenzial viel besser als wir.

Wenn wir schon viele vorherige Leben im Rahmen unserer Wiedergeburt als Menschen absolviert haben, verfügen wir über deutlich mehr Erfahrungen. Dann kann Gott uns mit einer anderen Aufgabe betrauen, als wenn wir in unseren ersten Leben sind. In dem Fall müssen wir zunächst lernen zu leben, ohne anderen zur Last zu fallen.

Entsprechend hilfreich ist es, wenn wir mit Selbsterfahrung anfangen, bevor wir für Gott eine Aufgabe übernehmen wollen. Natürlich können wir ihn mit einem Gebet bitten, uns dabei zu helfen: „Gott, zeig‘ mir meine Aufgabe.“

Aber dadurch werden wir vermutlich keine Erleuchtung binnen Sekunden erlangen, sondern stattdessen viele Probleme bekommen. Während ihrer Bewältigung lernen wir uns selbst kennen und finden heraus, wie wir an Probleme herangehen und wie viel Leid wir ertragen können.

Vermutlich werden wir in der Phase auch auf welche stoßen, die wir nicht lösen können. Dann ist es unsere Aufgabe, genau diese eigene Begrenzung zu erkennen und zu lernen Gott derartige Probleme zu überlassen. Dabei lernen wir mit ihm zusammenzuwirken und ihm zu vertrauen.

Es geht um die Einsicht, dass Gott nicht der Erfüller unserer Wünsche ist, sondern wir von ihm erschaffen wurden, um seine zu erfüllen.

Die eigene Größe erkennen

Dieses zu erkennen und zu akzeptieren hat sehr viel mit Einsicht und Demut zu tun. Am schnellsten durchlaufen wir diese Phase, wenn wir Gott bitten, uns zu verändern. Dafür hilft das Gebet: „Gott, mach‘ aus mir, was du aus mir machen möchtest.“

Vermutlich werden wir danach an Punkte gelangen, an denen wir verzweifeln. Dabei geht es um unsere Einsicht, dass wir als Menschen so gut wie gar nichts alleine können.

Für alle unsere Handlungen brauchen wir einen gesunden Körper. Jedoch ist Gott in der Lage diesen zu verletzen, zu schädigen oder anderweitig unbrauchbar zu machen. Indem wir dieses erkennen, begreifen wir, für alle Handlungen von ihm abhängig zu sein.

Als Nächstes identifizieren wir uns mit unseren Gedanken. Allerdings erkennen wir im Laufe der Zeit, dass wir viele Gedanken gar nicht selbst wählen, sondern diese einfach zu uns kommen. Wir müssen also lernen, unsere Gedanken zu kontrollieren, um überhaupt eigene zu haben.

Aber alles, was wir denken, hängt von den Umständen ab, in denen wir leben und von dem Verstand, den Gott uns gegeben hat. Also selbst mit vollkommener Beherrschung unserer Gedanken sind wir auch mit ihnen von ihm abhängig.

Dann finden wir heraus, dass wir letztlich nur unsere eigenen Emotionen kontrollieren können. Dieses jedoch nur mit viel Übung.

Weiterhin können wir noch das Maß bestimmen, mit dem wir uns bemühen. Also wie sehr wir versuchen, etwas Sinnvolles zu denken und zu tun. Mehr als dieses Sorgen für unsere eigene Emotionen, Gedanken und Handlungen liegt allerdings nicht in unserer Macht. Der Erfolg von ihnen ist vollständig von Gott abhängig.

Sobald wir uns dieses bewusst gemacht haben, erkennen wir nahezu unbedeutend zu sein. Und das sind wir selbst im reifen Alter als Mensch nach Hunderten vorheriger Leben als Menschen hier auf der Erde.

Demut als Voraussetzung zum Wirken unter Gottes Führung

Diese Erniedrigung und Demut lassen uns friedliche Geschöpfe Gottes sein und wir können Frieden finden.

Erst nach dieser Bearbeitung durch ihn haben wir die Voraussetzung, für ihn tätig zu sein. Zuvor sind wir noch zu sehr mit uns beschäftigt und verfolgen eigene Ziele, die nicht in seinem Sinne sind.

Ohne aber mit ihm zusammenzuarbeiten, können wir nicht seinen Willen umsetzen. Und unser eigner ist meist falsch, weil wir nicht seine Weitsicht haben.

Diese Demut bringt uns dazu, Gott aufzufordern uns zu verändern und aus uns das zu machen, was er gerne möchte.

Er hat bereits erkannt, dass Liebe und Frieden das wichtigste sind, was es gibt. Entsprechend möchte er uns dazu bringen, uns für sie einzusetzen.

Wenn wir für Gott wirken möchten, muss uns also bewusst sein, dass wir selbst und unsere Wünsche egal sind und es unsere Aufgabe ist, anderen zu selbstlos zu dienen.

Wir können entsprechend nur den Sinn unseres Daseins erfüllen, nachdem wir selbstlose Diener geworden sind.

Gottes Wirken in unserem Leben

Wenn wir bereit sind, uns vollständig in den Dienst Gottes zu begeben, wird er für uns sorgen und wir haben dann alles, was wir dazu brauchen ihm zu dienen. Es wäre blöd für ihn uns dieses nicht zu geben, weil er ja ein Interesse an unserem Wirken für ihn hat.

Sobald wir unser Ego überwunden und die Liebe entdeckt haben, ist aber die größte Freude für uns, wenn es anderen gut geht. Unsere eigenen Bedürfnisse sind dann also gering und beziehen sich hauptsächlich auf das Funktionieren unseres Körpers. Für unsere Gedanken und Emotionen sind wir spätestens dann eigenständig verantwortlich und sie sind unabhängig von unseren äußeren Umständen.

Aber unsere letzte Bestimmung ist nicht unser Dasein als Mensch hier auf der Erde. Vielmehr geht es darum, dass wir die Liebe entdecken und lernen anderen zu dienen.

Wenn wir dieses erreicht haben, gelangen wir irgendwann an den Punkt, in dem wir uns hier auf der Erde nicht mehr weiterentwickeln und etwas Sinnvolles bewirken können. Dann erspart Gott uns meist die Strapazen, die wir als Menschen notgedrungen ausgesetzt sind. Oder anders formuliert: Wir sterben als Menschen und lassen uns nicht erneut gebären.

Unser Tod als Menschen ist dann also keine Strafe Gottes, sondern die Erlösung durch ihn.

Indem wir das begreifen, verlieren wir die Angst zu sterben. Dadurch und indem wir Gott vollständig vertrauen können wir angstfrei leben. In dem Moment hat er uns dazu gebracht, bedingungslos das zu tun, was er von uns möchte.

Erst ab diesem Punkt sind wir bereit, im Einklang mit ihm zu leben und werden von ihm mit allem dafür versorgt.

Die eigene Aufgabe übernehmen

Ab diesem Punkt ist unser gesamtes Leben ein einziges Gebet: „Gott, zeig mir, was ich für dich tun darf.“

Allerdings wird Gott uns nicht in jedem Moment genau dieses zeigen. Es geht darum, dass wir eigenständig werden und selbstständig erkennen, was zu tun ist und wie wir uns auf der Erde in das Leben am besten einbringen.

Das können wir nur, wenn wir im engen Kontakt mit ihm, allen anderen Menschen und alles-was-ist stehen. Wir müssen also unsere Trennung von ihm und ihnen und somit unsere Illusion, Individuen zu sein überwinden.

Auch werden wir uns dann einfach in jedem Moment nur noch präzise bemühen, dieses so gut wie möglich zu machen, ohne Gedanken über die Zukunft zu vergeuden. Damit überwinden wir ebenfalls die Illusion der Zeit, weil unser Dasein zeitlos geworden ist.

Unsere Aufgabe erfordert es also, dass wir unsere Existenz als Mensch wieder aufgeben und uns erneut mit Gott vereinen. Dadurch erlangen wir seinen grenzenlosen Frieden und Wohlstand.

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