Nils‘ Weg
… ein neuer Weg zu Frieden und Wohlstand. Oder der einzige dorthin?
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Freude ist die beste Bezahlung

Wir Menschen tauschen viel miteinander, geraten dabei aber oft in Streit. Um in Frieden zu leben, brauchen wir eine bislang sehr ungewohnte Bezahlung.

ca. 8 Minuten Lesedauer

Probleme durch Bezahlungen

Seit mindestens 2.500 Jahren tauschen wir Menschen Gegenstände untereinander. Inzwischen verwenden wir hierfür überwiegend Zahlungsmittel, heute hauptsächlich Geld. Zuvor gab es andere Formen wie zum Beispiel Muscheln und Salz.

Das Problem bei jedem Tauschgeschäft besteht darin, dass wir uns als Tauschpartner einigen müssen. Dieses ist mühsam, weil nicht jeder alles gleichermaßen haben möchte und brauch.

Daher erfanden unsere Vorfahren universelle Zahlungsmittel, gegen die alle Gegenstände und Dienstleistungen eingetauscht werden können. Allerdings müssen wir uns auch hierbei wieder das Verhältnis unserer Tauschobjekte im Gegensatz zu ihnen einigen.

Geschichtlich betrachtet hat zusätzlich der angenommene Wert aller Zahlungsmittel variiert.

Zum Beispiel war früher Salz ein Zahlungsmittel. Viele benötigten es zur Konservierung von Nahrung, aber seine Gewinnung war mühsam und es war entsprechend wertvoll. Heute hingegen können wir es einfach bekommen und es gibt andere Möglichkeiten Lebensmittel haltbar zu machen. Daher hat es heute einen geringen Wert.

Bei Geld war es oft deutlich folgenschwerer, häufig hat es seinen Wert vollständig verloren. Entsprechend führte seine Verwendung bislang stets irgendwann zur Ernüchterung, dass es wertlos ist.

Zwar ist Geld im täglichen Umgang recht einfach, aber es lässt sich entsprechend auch leicht stehlen und fälschen. Dieses zu verhindern ist aufwendig und verringert den Vorteil seiner Nutzung erheblich.

Zusätzlich verdienen viele Menschen an unserer Verwendung von ihm, zum Beispiel Banker und Betreiber alternativer Zahlungssysteme. Ihren Reichtum finanzieren wir durch Einbußen bei jeder unserer Verwendung ihrer Zahlungsmittel. Das schmälert unseren Vorteil von Tauschgeschäften erneut.

Es gibt auch viele Menschen, die sich darauf spezialisiert haben, uns bei Tauschgeschäften zu übervorteilen. Entsprechend müssen wir stets aufpassen kein Opfer von ihnen zu werden, was ein weiterer Nachteil vom Tauschen ist.

Bezahlungen bergen entsprechend viele Nachteile und Probleme.

Auslöser und Folgen der Probleme von Bezahlungen

Wir Menschen haben meist das Bedürfnis, Vorteile beim Tausch zu erlangen. Ohne diesen erscheint uns dieser heute meist sinnlos.

Allerdings ändern wir unsere Ansichten sehr oft. Entsprechend ist es nicht möglich etwas zu tauschen und sicher zu sein, dass alle Beteiligten anschließend zufrieden mit dem Tausch zu bleiben.

Daher kommt es oft im Anschluss an einen Tausch zu Unstimmigkeiten, die versucht werden im Voraus durch Verträge zu verhindern.

Allerdings führen sie zu weiterer Unzufriedenheit, oft weil sie unterschiedlich interpretiert werden und oft benutzt werden, um andere zu übervorteilen.

In jedem Fall müssen sie ausgehandelt und fixiert werden. Dieses ist aufwendig und verringert somit den effektiven Vorteil beim Tauschen weiter.

Diese jeweilige neue Unzufriedenheit soll heute meist durch Gerichte von Staaten beigelegt werden. Hierfür mussten diese gebildet werden und brauchen entsprechende Gesetze. Beides ist wieder sehr aufwendig, was den Vorteil vom Tauschen zusätzlich schmälert.

Aber Entscheidungen von Gerichten funktionieren auch nicht: Jetzt gibt es Frust über möglicherweise ungerechte Gerichtsurteile, weil diese nicht immer von allen uneingeschränkt anerkannt werden. Daher bleibt auch bei dieser vermeintlichen Lösung oft Unzufriedenheit bestehen und es entstehe weitere Kosten (Anwaltskosten und Gerichtsgebühren), die den effektiven Vorteil beim Tauschen erneut reduzieren.

Entsprechend birgt die Idee Gegenstände oder Dienstleistung gegeneinander zu tauschen stets die Gefahr Streit und Krieg auszulösen. Auch die hierbei entstehenden Kosten sollten wir zu den Nachteilen vom Tauschen zählen.

Somit sind Zweifel berechtigt, ob tauschen von Gegenständen und Dienstleistungen mehr Vor- als Nachteile für uns Menschen bringt. Jedoch ist klar, dass wir zusammengezählt einen hohen Preis dafür bezahlen.

Grundlagen für Streitereien beim Tauschen zwischen Menschen

Damit ein Tausch möglich ist, müssen wir zuvor Ansprüche auf Gegenstände bzw. Dienstleistungen haben. Ohne diese könnte sich jeder nehmen, was er möchte. Allerdings bestehen alle Ansprüche nur aufgrund von Wünschen und bloßen Behauptungen, sind also stets Betrug.

Weiterhin müssen wir Ansichten über den Wert von Gegenständen bzw. Dienstleistungen haben. Diese bilden wir uns jedoch mithilfe unseres Verstandes, den wir nicht überprüfen können. Entsprechend ist bei jedem Tausch möglich, dass ein Irrtum bei uns oder unserem Tauschpartner vorliegt und eine anschließende Unzufriedenheit angemessen ist.

Bei der Verwendung von Geld ist Streit bereits vorherbestimmt, weil dieses hauptsächlich ein Werkzeug zum Betrug ist und dieser stets zu Unstimmigkeiten führt.

Entsprechend ist es nicht möglich, etwas zu tauschen, ohne dabei zu betrügen bzw. ohne dabei ein Irrtum begehen zu können.

Gründe für das Tauschen unter Menschen

Wir Menschen haben alle ein Ego. Dieses ist der Teil von uns, der viel besitzen und nichts abgeben möchte. Er verführt uns zur Annahme, wir würden Ansprüche auf Gegenstände und uns selbst bzw. unsere Arbeitsleistung besitzen.

Gott hat uns dieses Ego bei seiner Erschaffung von uns gegeben, damit wir uns streiten. In diesen Streitereien sollen wir uns selbst erkennen. Dieses ist möglich, weil uns stets Spiegelbilder von uns selbst begegnen (unsere Mitmenschen), in denen wir uns selbst von außen betrachten müssen.

Wenn wir zum Beispiel jemand anderen bei einem Tausch versuchen zu übervorteilen, begegnen uns später Dritte, die dieses bei uns probieren.

Innerhalb dieser Streitereien sollen wir den Wert von Gegenständen, uns selbst und unseren Leistungen herausfinden.

Unser Ego dient uns dabei, indem es uns ständig verführt einen anderen Wert anzunehmen, als unsere Mitmenschen. Gegenseitig bzw. miteinander ermitteln wir auf diese Weise in unzähligen Tauschereien die beschriebenen Werte.

Diese Wertermittlung ist Teil des Sinns unseres Lebens, durch die wir uns selbst und unsere Bedürfnisse kennenlernen.

Ohne unser Ego hätten wir dafür kein Bedürfnis und würden uns entsprechend nicht kennenlernen.

Tiere haben dieses Ego nicht. Daher gibt es für sie keinen Grund etwas zu tauschen und sie tun es nicht. Entsprechend kennen sie ihren eigenen Wert nicht und lassen sich oft von uns ausbeuten, ohne sich dagegen zu wehren.

Möglichkeiten, ohne zu Tauschen in Frieden zu leben

Um nicht länger in Streitereien rund um die Wertermittlung zu geraten, müssen wir selbst den jeweiligen Wert richtig einschätzen und nicht mehr versuchen, einen Vorteil beim Tausch zu erlangen.

Wenn wir dieses geschafft haben, begegnen uns Mitmenschen (unsere Spiegelbilder), die ebenfalls nicht mehr versuchen, einen Vorteil zu erlangen und Werte ebenfalls treffend einschätzen.

Nachdem wir diesen Punkt erlangt haben, sollten wir anderen freiwillig geben, was sie mehr als wir benötigen. Auch sollten wir ihnen selbstlos dienen, ohne für beides einen konkreten Vorteil dabei zu erlangen.

Hierüber freuen sich unsere Mitmenschen. Wir können ihre Freude als Bezahlung für unsere Gegenstände bzw. unseren Dienst annehmen.

Indem wir statt zu Tauschen freiwillig alles hergeben erlangen wir Frieden, weil dann niemand mehr Grund hat, uns etwas wegzunehmen und uns dabei anzugreifen.

Zusätzlich sollten wir unsere Freude über alles zeigen, was wir von anderen bekommen. Hiermit belohnen wir sie und bereiten damit ihnen eine Freude.

Unser Dank ist hingegen nicht angebracht. Dieser führt bei anderen dazu, dass sie sich wichtig fühlen. Damit stärken wir unnötig ihr Ego, was sie davon abhält uns aus Liebe etwas zu geben.

Aber auch nachdem es für uns bereits selbstverständlich ist, ohne Tausch zu geben, können wir dieses von anderen noch nicht erwarten. Sie müssen es sich von uns erst abschauen, das dauert eine gewisse Zeit.

Außerdem begegnen uns bis dahin noch Spiegelbilder von uns, die uns zeigen, wie wir uns zuvor beim Tauschen verhalten haben. Je mehr diese versuchen uns zu übervorteilen, umso deutlicher wird uns, dass wir uns lange falsch verhalten haben. Diese Fehler von uns sollten wir versuchen wiedergutzumachen.

Liebe erlangen durch Verzicht auf Tauschen

Wir können lernen, die Freude anderer Menschen mehr zu genießen, als Gegenstände oder unsere Untätigkeit.

Je mehr Menschen wir auf diese Weise Freude bereiten, umso mehr Menschen werden versuchen, uns Freude mit Gegenständen und Dienstleistungen zu bereiten. Das arrangiert Gott, weil wir damit Spiegelbilder von uns selbst begegnen.

Uns kann die Freude anderer Menschen mehr wert sein, als Gegenstände oder unsere Bequemlichkeit. Wenn wir das geschafft haben, haben wir unser Ego zu einem Teil überwunden. Diese Art zu leben ist Liebe. Sie ist das höchste Ziel unseres Seins als Menschen.

Je mehr wir es schaffen, andere zu lieben, umso mehr werden wir geliebt und genießen dadurch unser Sein. Gleichzeitig lieben wir uns dadurch selbst, weil wir der Ausgangspunkt von Freude sind und somit das beste erschaffen, was uns Menschen möglich ist.

Mehr als zu lieben, können wir Menschen nicht erreichen, weil wir dadurch auf eine Stufe mit Gott gelangen. Dadurch überwinden wir ein Stück weit unsere Trennung von ihm.

Sie hat uns zuvor von unserem Wohlstand ferngehalten, weil Gott uns aufgrund von ihr nicht alles geben konnte, was er wollte. Auch musste er uns Mangel erleiden lassen, damit wir lernen zu lieben. Daher gibt uns Gott erst anschließend alles, was wir brauchen.

Allerdings sollten wir auch nichts sinnlos verschwenden, indem wir Menschen in ihrer Lethargie oder in ihrem Egoismus unterstützen. Daher müssen wir in Einklang mit Gott herausfinden, wem wir was anbieten dürfen. Dafür müssen wir lernen, mit ihm zu kommunizieren, uns von ihm führen lassen und ihm dabei vertrauen.

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