Nils‘ Weg
… ein neuer Weg zu Frieden und Wohlstand. Oder der einzige dorthin?
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Kontrolle der eigenen Gedanken

Viele Menschen glauben, es sei egal, was sie denken. Aber das stimmt nicht. Die Gedanken sind ein Schlüssel für ihren Frieden. Man sollte sie kontrollieren.

ca. 22 Minuten Lesedauer

Gedanken stören den Frieden

Wenn wir ein Haus haben, betrachten wir es möglicherweise als unser Eigentum. Damit behaupten wir, Ansprüche an ihm zu besitzen und diese Annahme verleitet uns zum Streiten, sobald jemand anderes es ohne unser Einverständnis betritt. Dann wenden wir vermutlich Gewalt an, um ihn aus dem Haus zu vertreiben oder rufen die Polizei, damit sie das tut.

Unsere Gewaltanwendung ist das Gegenteil von Frieden. Um aber in Frieden zu leben, müssen wir auf Gewalt verzichten. Daran können wir nichts ändern, weil wir stets Spiegelbilder von uns selbst begegnen, das ist der Sinn unseres Lebens.

Entsprechend dürfen wir also ein Eindringling nicht bedrängen, es zu verlassen. Im Gegenteil: Falls er uns drängt es zu verlassen, müssen wir das tun.

Das ist schwer, für uns zu akzeptieren. Sehr groß ist die Versuchung am Betrug des Eigentums festzuhalten und Ansprüche am Haus geltend zu machen. Aber wir können nicht gleichzeitig andere betrügen und in Frieden leben. Und unsere Behauptung Ansprüche an dem Haus zu haben ist nun mal stets Betrug. Auch müssen wir allen Versuchungen widerstehen, um in Frieden zu leben. Und dazu gehören genauso unsere Gedanken Ansprüche an dem Haus zu besitzen.

Wir müssen also intensiv auf unsere eigenen Gedanken achten, wenn wir in Frieden leben wollen. Andernfalls geraten wir immer wieder Spiegelbildern von uns, die ihrerseits Versuchungen nicht widerstehen uns zu bedrängen und zu betrügen.

Im genannten Beispiel sollten wir also einsehen, dass wir keinerlei Ansprüche an dem Haus besitzen. Stattdessen sollten wir uns lieber auf Gott verlassen, dass er uns eine andere Unterkunft in seinem Sinne zeigt, sobald er es für richtig hält. Es ist schwer, ihm derart zu vertrauen und eigenständige Handlungen unserer Mitmenschen Menschen zu akzeptieren. Aber das ist die Voraussetzung, um in Frieden zu leben, da wir auf seinen Schutz dafür angewiesen sind.

Viele Gedanken verführen zum Streiten

Ein eigenes Haus ist natürlich nicht die Quelle unseres Streits. Vielmehr verführt unser Ego uns zum Streiten. Das macht es mithilfe unserer Gedanken, die es uns gibt. Im genannten Beispiel gibt es uns den Gedanken, wir hätten Ansprüche an dem Haus, die wir aber nicht haben. Entsprechend müssen wir permanent unsere Gedanken überwachen und sie jeweils genau prüfen.

In einem anderen Beispiel verführt uns vielleicht unser Ego, der beste Sportler in einer Disziplin zu sein. Damit verspricht es uns die angenehme Emotion besser, als alle anderen Menschen zu sein. Und wenn es beträchtliche Siegesprämien in der Disziplin gibt, ist die Versuchung der Sieger sein zu wollen groß. Sie ist nicht nur ein Angriff auf unsere Emotionen, sondern gleichzeitig auf unsere Gedanken, da wir uns mit ihnen leicht ausmalen, was wir mit dem Geld tun können.

Aber wir müssen bereits der Versuchung widerstehen der Beste sein zu wollen. Schon der Versuch verführt uns zu Streit um den Sieg mit unseren Kontrahenten. Letztlich sind alle sportlichen Wettkämpfe nichts anderes als Streitereien.

In Frieden leben wir aber nur, wenn wir auf alle Streitereien und Kämpfe verzichten.

Viele Kämpfe verbergen sich hinter anderen Begriffen

Dazu gehören auch politische Kämpfe, die in der Demokratie fälschlich „Wahlen“ genannt werden. Denn die Wahlkämpfe sind ebenfalls Kämpfe und damit das Gegenteil von Frieden.

Gerade in der Politik wird aber deutlich, dass Kämpfe in unseren Gedanken anfangen. Wir setzen uns in ihr ein, weil wir das Zusammenleben von Menschen verändern wollen. Letztlich versuchen wir, über Gesetze andere Menschen zu einem von uns gewollten Verhalten zu nötigen. Auch wenn wir nur an den Wahlen teilnehmen, beteiligen wir uns an diesen Nötigungen. Und sie sind wieder das Gegenteil von Frieden.

Wenn wir unser Leben ehrlich betrachten, fallen uns zahlreiche Kämpfe ein, an denen wir uns beteiligen, weil wir bestimmte Vorstellungen haben, wie es sein sollte.

Allerdings erkennen wir viele Kämpfe nicht sofort, weil Menschen sie hinter beschönigenden Ausdrücken verbergen. Wie beschrieben werden zum Beispiel politischen Kämpfe „Wahlen“ genannt.

Oder im Sport werden sie zum Beispiel „Olympische Spiele“ genannt bzw. schlicht „Tour de France“. Allerdings werden in diesen scheinbar friedlichen Disziplinen auch heftig geschummelt und betrogen. Bei der Tour gibt es Vermutungen, dass fast jeder Teilnehmer unerlaubtes Doping einsetzt. Am besten nehmen wir auch diesem (Wett-) Kämpfen weder teil, noch schauen sie an.

Aber selbst im trauten Familienkreis kämpfen wir oft, ohne es zu merken. Zum Beispiel bei „Gesellschaftsspielen“ um den Sieg.

Das Verbergen von Kämpfen hinter scheinbar harmlosen Begriffen macht deutlich, dass wir uns etwas vormachen und letztlich doch kämpfen wollen. Aber das wollen wir uns nicht einzugestehen. Wir betrügen also uns selbst auf diese Weise.

Die Identifizierung mit den eigenen Gedanken

Viele Kämpfe tragen wir aber nur aus, weil wir bestimmte Gedanken haben wollen. Zum Beispiel den ein Sieger zu sein. Bleibt die Frage, warum uns unsere Gedanken so wichtig sind?

Wir Menschen wissen nicht, wer oder was wir sind. Lange identifizieren wir uns erst mit unserem Körper und unseren Erfolgen.

Aber im Laufe der Zeit wird uns bewusst, dass wir keine zuverlässige Kontrolle über ihn und somit über unsere Handlungen erlangen können. Wir können ihn weder zum Funktionieren zwingen, noch einwandfrei reparieren, falls er das mal nicht tut. Genauso gibt es vieles, dass unser Handeln verhindert. Daher brauchen wir für jegliche Handlung bereits Gottes Hilfe und sind sie nicht selbst.

Genauso haben wir keinen zuverlässigen Einfluss auf den Erfolg unserer Bemühungen. Ob wir also arm oder reich sind, können wir nur durch unser Bemühen versuchen zu beeinflussen. Ob es aber reicht, liegt alleine bei Gott. Es gibt Menschen, die sich ihr Leben lang heftig bemühen aber stets arm bleiben und andere, die ohne Aufwand sehr reich sind.

Da wir also weder unser Körper noch unser Erfolg sind, sind wir nur unsere Gedanken. Sie glauben wir frei wählen zu können und identifizieren uns daher mit ihnen.

Wenn wir zum Beispiel denken, wichtig zu sein, fühlen wir uns vielleicht gut. Ob wir das wirklich sind oder letztlich einfach Gott durch uns wirkt, können wir nicht erkennen. Genauso wenig woher unsere Gedanken stammen und ob sie überhaupt stimmen.

Weiterhin sind sie ein Produkt unserer äußeren Umstände. Wenn ein Mensch zum Beispiel nur Streits erlebt hat, weiß er womöglich nicht, was Frieden ist. Dann hat er es viel schwerer friedliche Gedanken zu haben.

Daher sagen unsere Gedanken letztlich nur wenig über uns aus. Sie sind vielmehr hauptsächlich ein Werkzeug für unsere Emotionen, denen wir stets nachjagen, weil wir durch sie versuchen unser Sein genießen.

Gedankenkontrolle als Voraussetzung zu friedlichem leben

Wir Menschen können unseren Verstand nicht überprüfen und sind alle psychisch gestört. Entsprechend wahrscheinlich ist, dass unsere unkontrollierten Gedanken nicht gut für uns sind.

Da wir bislang ständig streiten, ist zu vermuten, dass wir lernen müssen unsere Gedanken zu kontrollieren und andere zu wählen, um in Frieden leben zu können. Bislang verführen sie uns zu unseren kämpferischen Handlungen. Durch sie geraten wir an unsere Spiegelbilder, die uns den Frieden nehmen. Und das fängt mit unseren falschen Handlungen aufgrund unserer falschen Gedanken an.

Weiterhin hängt auch unser innerer Frieden intensiv von unseren eigenen Gedanken ab, denn wenn diese nicht friedlich sind, haben wir keinen. Zum Beispiel wenn wir einen Groll gegen jemand hegen oder Angst haben.

Gedankenkontrolle lernen

Am Anfang ist es schwer, unsere eigenen Gedanken präzise zu kontrollieren. Wir können damit anfangen, sie uns zunächst bewusst zu machen. Also möglichst oft die eigenen Gedanken überhaupt wahrzunehmen und wenn diese nicht auf Liebe ausgerichtet sind, sie durch entsprechende zu ersetzen.

Das zu lernen ist keine Aufgabe für eine Woche. Um das gut hinzubekommen brauchen wir Jahre oder sogar mehrere Leben. Aber wie beschrieben ist das der einzige Weg, wie wir selbst auf Streitereien verzichten können, um dann in Frieden zu leben.

Natürlich ist es schwer, die eigenen Gedanken zu kontrollieren, wenn wir angegriffen werden. Aber gerade in diesen Momenten ist es am wichtigsten.

Entsprechend hilfreich ist es, wenn wir genau so viele und so heftige Angriffe bekommen, wie wir ebengerade aushalten, um sie noch selbst bestimmen zu können. Am Anfang werden wir es zum Beispiel kaum schaffen ruhige Gedanken zu behalten, wenn wir in einem Flugzeug sitzen, bei dem alle Triebwerke ausgefallen sind. Aber das ist das Ziel.

Gottes Hilfe für die Gedankenkontrolle nutzen

Uns können Gebete an Gott helfen, dass er uns hilft, Kontrolle über unsere Gedanken zu erlangen. Zum Beispiel mit: „Gott, hilf mir, meine Gedanken kontrollieren zu können.“

Aber das wird nicht dazu führen, dass wir es von heute auf morgen plötzlich können. Vielmehr werden uns viele Herausforderungen begegnen, in denen wir trainieren können unsere Gedanken selbst zu kontrollieren. Dabei kann Gott uns jeweils langsam und entsprechend unserem Fortschritt immer schwerere Angriffe auf unsere Gedanken bereiten.

Vielleicht führt Gott uns zum Beispiel mit einem Polizisten zusammen, der uns einen Strafzettel ausstellt. Über ihn sollten wir nicht „so ein Idiot“ denken, sondern besser: „Er ist der Versuchung erlegen, sich wichtig zu machen“. Dann können wir uns daran erinnern, dass wir auch schon vielen Versuchungen erlegen sind und ihn nachsichtig behandeln. Indem wir so denken, werden wir innerlich keine Abneigung ihm gegenüber entwickeln, behalten also inneren Frieden.

Wir können das noch steigern, indem wir Gott in einem solchen Moment danken, dass er den Polizisten zu uns geführt hat, damit wir an ihm trainieren können. Durch diesen Gedanken finden wir also auch Frieden mit Gott und lernen, uns auf ihn zu verlassen und können ihm leichter vertrauen.

Natürlich ist das Ganze verbunden mit einem harten Kampf gegen unser Ego, das nicht einsehen will, gemaßregelt zu werden. Aber wir müssen dieses überwinden und können uns auch über dieses Training in diesem Zusammenhang freuen.

Die Kosten für den Strafzettel können wir dann als Trainingsgebühr betrachten, statt uns zu ärgern.

Dieser Weg klappt nur, wenn wir Gott vertrauen letztlich alles zu unserem Besten zu wenden. Dann wird er uns bald darauf die nächstschwerere Aufgabe geben. Vielleicht noch mal das gleiche vor den Augen unserer Kinder, die nicht sehen sollen, dass auch wir fehlbar sind. Dann können wir zusätzlich lernen, unseren Kindern unsere Fehlbarkeit einzugestehen.

Wunsch nach Emotionen als Ursache für Gedanken

Viele Gedanken haben wir, weil wir letztlich den Wunsch nach bestimmten Emotionen verspüren.

Zum Beispiel wollen wir Sieger von Wettkämpfen sein, weil wir die Emotion der Beste zu sein genießen. Viele Wettkämpfe dienen letztlich nur dieser Emotion. Und zu ihnen treibt uns unser Ego an. Es will einfach jemand Herausragendes sein.

Indem wir verstehen, dass wir viele Gedanken haben, weil wir auf der Suche nach den damit verbundenen Emotionen sind, können wir die Gedanken leichter in den Griff bekommen.

Jedoch müssen wir dafür auch begreifen, dass uns unser Ego antreibt, die entsprechenden Emotionen zu bekommen und dass es unser größter Feind ist.

Wir müssen also mit unserem Verstand das Zusammenspiel von unserem Ego, unseren Emotionen und unseren Gedanken erkennen und entsprechend aktiv gegensteuern. Natürlich ist das schwer, weil wir damit letztlich ein Teil von uns selbst abtöten.

Aber wenn wir das nicht machen, werden wir weiterhin in viele Kämpfe verwickelt, die genauso schädlich für uns sind. Sie treiben uns zu aggressiven Handlungen an und wir geraten an Spiegelbilder von uns, die dann gegen uns kämpfen. Letztlich führen wir alle Kämpfe gegen uns selbst oder gegen Gott. Und gegen beide können wir nicht gewinnen.

Bereiche für neue Gedanken

Nachdem wir begriffen haben, unsere Gedanken ändern zu müssen und gelernt haben dieses zu tun, bleibt die Frage, was wir denken dürfen und sollen?

Es geht um ihre Ausrichtung auf Liebe und Frieden der gesamten Schöpfung untereinander. Also um alle Menschen, Tiere, Pflanzen, Steine usw.

Natürlich überfordert es uns als Einzelne, diesen gesamten Zusammenhang zu verstehen. Daher sollten wir uns auf kleine Aufgaben besinnen und die lösen.

Als Erstes geht es darum eine passende Aufgabe für unseren Verstand und unser Leben zu finden. Nehmen wir an, wir haben Freude am Brot backen. Dann können wir uns entscheiden, ein Bäcker zu sein.

Als ein solcher sollten wir aber nicht auf unseren Profit achten, sondern wie wir das beste Brot für andere Menschen backen können. Dabei sollten wir den ökologischen Anbau vom Getreide berücksichtigen und die Minimierung des Energieaufwandes für den Ofen als Umweltschutz.

Bereits das wird uns schon maßlos überfordern.

Entsprechend brauchen wir Gott, der uns hilft Gedanken zu finden, die gut für uns sind. Wir können ihn dazu mit einem Gebet einladen: „Gott, mach‘ aus mir, was du aus mir machen möchtest.“ Er möchte ja, dass wir uns um das Wohl aller bemühen, und wird uns entsprechend bei der Suche helfen.

Wenn wir im Einklang mit Gott leben finden wir dann Aufgabe, mit der wir üben das zu tun. Wir werden aber keine bequeme Position nach diesem Gebet bekommen, sondern vielmehr eine schwierige, mit der wir viel lernen können.

Letztlich geht darum, alle eigenen Gedanken an der Liebe auszurichten.

Friedliche Gedanken über sich selbst

Wir Menschen sind Wesen, die Gott erschaffen hat. Er hat uns einen Verstand und einen Körper gegeben. Wir sind also vollständig das Produkt von Gottes Wirken.

Heute kennen wir alle Computer und nutzen sie fast ständig. Aber das können wir ausschließlich, weil Gott die entsprechenden Rohstoffe auf der Erde erschaffen hat und ihren Entwicklern den passenden Verstand gegeben hat sie zu entwickeln.

Wenn wir also Computer nutzen, um uns schlauzumachen, ist das nicht nur eine Leistung von uns selbst, sondern eine von Gott. Er hat die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass wir uns schlaumachen können.

Auch wissen wir nicht, woher unsere Gedanken stammen und ob sie überhaupt stimmen. Es wäre denkbar, dass Gott uns zu ihnen inspiriert oder dass sie schlicht falsch sind. Beides können wir nicht herausfinden.

Entsprechend sollten wir nicht allzu gut über uns denken. Wir sind schlicht das Produkt von Gottes Bemühungen und seines Wohlwollens. Letztlich sind wir selbst nichts ohne ihn und sein Wirken.

Wenn uns das bewusst wird, denken wir nicht mehr über uns, sondern nur noch über ihn und seine Leistung. So sollten wir uns selbst betrachten: als Ergebnis seiner Bemühungen.

Indem uns das bewusst wird, haben wir keinen Grund mehr für Stolz über unsere Gedanken. Auch haben wir dann keinen Anspruch mehr auf die Früchte unserer Gedanken, also über das, was wir erschaffen bzw. erreicht haben.

Entsprechend sollten wir nur noch darüber nachdenken, was dem Frieden aller Wesen hier auf der Erde dient. Damit bringen wir uns Einklang mit Gott und werden dadurch den meisten Frieden erlangen.

Friedliche Gedanken über eigenen Gedanken

Wir alle neigen dazu unsere eigenen Gedanken für richtig zu halten. Zum Beispiel finden es die meisten Menschen für angemessen, Mörder einzusperren.

Allerdings ist es nicht liebevoll einen Menschen einzusperren. Es verursacht ihm viel Leid und er ist nicht in der Lage seinen Fehler wiedergutzumachen. Auch haben wir keine Fähigkeit, ihn zu verurteilen und keinen Anspruch ihn einzusperren. Weiterhin kostet das uns viel Geld und Mühe.

Hingegen halten viele von uns den Staat für etwas Gutes, ohne zu erkennen, dass er auch mordet. Zwar versucht er, das zu vermeiden und seine Ziele anderweitig zu erreichen. Aber wenn er das nicht schafft, mordet er auch hemmungslos.

Entsprechend sind wir zwiegespalten über unsere Gedanken zum Thema Morden: Wenn es in unserem Interesse ist, finden wir es gut, anderseits schlecht.

Am besten hören wir ganz auf, uns darüber Gedanken zu machen, und denken stattdessen darüber nach, wie wir Menschen liebevoll davon abhalten können zu morden. Das ist ganz einfach: durch unsere Liebe. Wenn wir ihnen freiwillig alles geben und ihnen nach ihrem Wunsch dienen, morden sie nicht. Nur unser Ego hält uns davon ab.

Wir sollten also über unsere Gedanken nachdenken und wie wir sie verändern, um sie an der Liebe ausrichten können. Oder anders formuliert: Wir sollten über unser Ego nachdenken und wie wir es überwinden können.

Friedliche Gedanken über das eigene Ego

Unser Ego ist unser größter Feind. Zum Beispiel, in dem es uns verführt, unseren Feinden gegenüber aggressiv zu werden. Daher sollten wir es anschauen und analysieren, wie es wirkt. Und dann sollten wir es lieben.

Unser Ego war die Voraussetzung, dass wir am Spiel als Mensch Erfahrungen zu sammeln teilnehmen konnten. Es hat uns lange am Leben gehalten, als wir noch nichts von Gott wussten und uns nicht von ihm führen lassen konnten.

Aber wir sollten unserem Ego keine Macht mehr über uns geben. Einfach nur noch anschauen, wann und wozu es uns verführen will und es dann schlicht still lieben und ignorieren.

Ähnlich machen es Eltern mit ihren Kindern, die sich falsch verhalten. Die Eltern wissen, dass das Kind nicht richtig handelt, dieses aber zur Entwicklung des Kindes dazu gehört. Daher lieben die Eltern es trotzdem bedingungslos, wenn es Fehler macht und ihnen schadet.

Genauso sollten wir auch unser Ego betrachten: Es macht Fehler und ist unser größter Feind. Dennoch ist es aber liebenswert.

Friedliche Gedanken über eigene Probleme

Unabhängig von unserem Ego haben wir viele Probleme. Jedoch mag sie keiner von uns. Aber indem wir sie haben, setzen wir uns mit dem Leben auseinander und lernen es zu verstehen.

Zum Beispiel hatten unsere Vorfahren das Problem ihres Hungers. Sie lernten durch es, Tiere zu züchten und den Ackerbau. Heute profitieren wir davon, dass sie damals diese Probleme hatten und sie gelöst haben. Dadurch haben wir jetzt keinen Hunger.

Aber wir haben dafür neue Probleme, um andere Dinge zu lernen. Zum Beispiel, wie wir in Frieden miteinander leben können.

Wir sollten also über unsere Probleme dankbar sein. Sie sind Lernaufgaben für uns, so wie wir als Kinder in der Schule welche hatten. Hätten wir dort nicht so viele bekommen, könnten wir heute uns unser Leben nicht so angenehm gestalten, wie wir es tun.

Von unseren heutigen Problemen werden wir später und nachfolgende Generationen von uns profitieren. Entsprechend sollten wir unsere Probleme geduldig lösen und sie lieben.

Gott beschert uns jeweils genau so viele und so schwere, wie wir bewältigen können. Nicht mehr, aber deutlich weniger. Wir können Gott dafür dankbar sein, dass er sich so intensiv und individuell um uns kümmert. Und wenn wir ein Problem endgültig gelöst haben, befreit er uns meistens von ihm.

Friedliche Gedanken über eigene Ängste

In unserem Leben als Menschen gibt es keine Sicherheit, uns kann ständig sehr viel Unerwünschtes widerfahren.

Entsprechend sind unsere Ängste gut für uns. Sie helfen uns Gefahren frühzeitig zu erkennen und uns entsprechend zu verhalten.

Allerdings sollten wir, nachdem wir über mögliche Gefahren nachgedacht und sie angemessen in unseren Handlungen berücksichtigt haben, aufhören, uns weitere Gedanken zu machen. Diese Sorgen führen zu nichts und schaden uns nur.

Entsprechend sollten wir uns freuen, dass wir Ängste haben, und sie lieben. Aber nachdem wir sie betrachtet und berücksichtigt haben sollten wir ihnen keinen weiteren Einfluss auf uns erlauben und an etwas anderes denken, um die unschönen Emotionen durch friedlichere zu ersetzen.

Friedliche Gedanken über eigene Aufgaben

Wenn wir uns wie zum Beispiel die Aufgabe zu backen wählen, können wir lernen, dass Großbäckereien gut sind Energie zu sparen. Aber sie funktionieren nur, wenn wir viele ungesunde chemische Zusätze verwenden, die Menschen und der Umwelt schaden.

In unserem Leben geht es nicht darum, dass wir möglichst bequem alles haben. Wir sollen vielmehr vieles ausprobieren und herausfinden, was das Beste für uns alle zusammen ist.

Gott wird unsere Bemühungen mit denen anderer Bäcker vergleichen und dann setzt er letztlich das Handeln durch, das in seinen Augen am meisten Nutzen hat. So hat er die Evolution erschaffen.

Er kann sich für das Ergebnis des besten Bäckers entscheiden.

Aber das auch für das des schlechtesten, damit die Masse der Menschen begreift gute Bäcker zu brauchen.

Wir als Einzelne können nicht absehen, welche Lernaufgaben gerade für uns und andere Menschen anstehen. Daher haben wir nicht den Weitblick das Gesamte zu berücksichtigen und Entscheidungen für andere zu treffen.

Jeder Mensch soll lernen selbstständig zu werden, mit Gottes Hilfe zusammenzuleben und sich in das Leben auf der Erde in seinem Sinne einzubringen.

Diese Aufgabe überfordert uns aber maßlos. Entsprechend können wir sie nur zusammen mit Gott erfüllen. Daher sollten wir ihn in alle unsere Gedanken einbeziehen. Wir sollten mit ihm gemeinsam herausfinden, was er in einer Situation von uns möchte, und versuchen, dieses zu tun.

Dabei geht es Gott weniger um unsere Handlungen, als um unsere Absichten. Also um unsere Gedanken. Sie sind der Ursprung unserer Handlungen und mit ihnen übernehmen wir die Verantwortung für uns selbst.

Unsere individuellen Aufgaben dienen also unserer eigenen Weiterentwicklung im Rahmen der Wiedergeburt. Vielleicht haben wir in diesem Leben auch schon Aufgaben zu lernen, damit wir in anderen Leben Verantwortung auch für andere übernehmen können und somit noch besser Gott dienen können.

Friedliche Gedanken über eigene Fehler

Sinn unseres Lebens ist es, dass wir Erfahrungen sammeln. Das machen wir, indem wir etwas ausprobieren und schauen, was passiert.

Entsprechend ist es gar nicht möglich zu leben, ohne unerwünschte Erfahrungen zu sammeln, da genau das mit Ziel unseres Lebens ist.

Daher sollten wir nachdem wir Fehler gemacht haben uns fragen, ob wir diese hätten zuvor verhindern können? Falls ja, sollten wir in der Zukunft sorgsamer werden. Falls nein, haben wir nichts zu bereuen. Jedoch sollten wir uns das Ergebnis für unser zukünftiges Leben merken, damit wir nicht noch mal auf die gleiche Weise handeln. Es geht also nur darum, aus vermeidbaren Fehlern etwas zu lernen und das eigene ungute Verhalten zu bereuen.

Anschließend sollten wir uns nicht länger über uns selbst ärgern.

Wenn wir uns stattdessen selbst verurteilen, machen wir schon den nächsten Fehler: Wir leben doch um zu lernen. Wenn wir also vermeidbare Fehler gemacht haben, waren wir nachlässig. Dann sehen wir dieses als Fehler ein und bemühen uns beim nächsten Mal etwas mehr.

Nur so können wir lernen, selbstständig zu leben. Das aber schaffen wir ausschließlich durch ständiges Üben.

Entsprechend sollten wir uns über unsere Fehler freuen. Sie helfen, uns in jedem Fall, uns weiterzuentwickeln. Indem wir sie so betrachten, werden wir innerlich friedlicher.

Friedliche Gedanken über Feinde

Gott hat unseren Feinden noch nicht erklärt, dass bzw. wie sie liebevoll zu uns sein sollten. Entsprechend kennen sie die Liebe derzeit nicht. Unsere Aufgabe im Sinne Gottes kann es sein, ihnen diese zu erklären.

Aber wie alle Menschen haben unsere Feinde ihr Ego. Sie sind also wahrscheinlich nicht bereit sich von uns etwas erklären zu lassen, weil sie sich anmaßen, selbst alles selbst besser zu wissen.

Wir sollten uns zuerst daran erinnern, dass wir genauso waren oder vielleicht sogar noch sind. Entsprechend haben wir keinen Grund, uns über sie zu erheben.

Im Gegenteil: Ihnen mangelt es an Liebe. Entsprechend sollten wir ihnen ein Vorbild dieser sein, damit sie sich diese von uns abschauen können. Das tun sie jedoch nur, wenn sie und Gott es wollen.

Ob sie aber an diesem Punkt angelangt sind, können wir nicht erkennen. Entsprechend sollten wir ihnen nicht böse sein, wenn sie das nicht tun.

Vielleicht ist es auch gar nicht in Gottes Willen und er möchte vielmehr uns verändern. Daher sollten wir uns fragen, warum er uns mit unseren Feinden zusammengeführt hat bzw. sie nicht davon abhält uns anzugreifen.

Indem wir das herausfinden, verstehen wir Gott ein Stück besser, denn er hat stets einen Grund, warum er Menschen zusammenführt.

Unsere Aufgabe ist es also auch, unsere Feinde so gut wie möglich zu analysieren, um uns selbst zu erkennen. Vielleicht sind sie ja Spiegelbild von uns oder sie bieten uns eine Möglichkeit, uns weiterzuentwickeln.

Auch ist es unsere Aufgabe, sie zu begreifen, um selbst zu verstehen, wie wir nicht sein wollen und das Leben für uns alle nicht gestalten wollen. Dann können wir es als unsere Aufgabe annehmen andere Arten des Zusammenlebens zu finden, um damit vielen Menschen zu helfen liebevoller zu leben.

Friedliche Gedanken über Gott

Gott möchte, dass wir das Leben in seinem Sinne nutzen. Also uns weiterentwickeln, selbstständiger und friedlicher werden und die Verantwortung für uns übernehmen.

Dafür wird Gott uns viele Probleme bereiten, an denen wir üben können. Entsprechend sollten wir ihm dafür nicht böse, sondern dankbar sein. Würde er das nicht tun, würden wir den Sinn unseres Lebens verfehlen.

Es ist schwer Gott zu danken, dass er uns Probleme bereitet. Aber nachdem wir verstanden haben, warum er das macht, sollten wir lernen, das zu tun. Schließlich hilft er uns nur dazu, wozu wir uns als Seele vor unserer Geburt als Menschen entschieden haben.

Wir erkennen mit der Zeit, dass wir zwar viele Probleme durch ihn bekommen, aber an ihnen wachsen und liebevoller werden. Sobald das unser Ziel ist, können wir Gott für jedes einzelnes danken.

Weiterhin gibt er uns zahlreiche Hilfen, nachdem wir uns selbst vergeblich bemüht haben unsere Probleme zu lösen. Auch für diese Unterstützungen sollten wir ihm danken.

Er hat unsere dreidimensionale Welt erschaffen, damit wir diesen Prozess durchleben können. Auch dafür sollten wir ihm dankbar sein.

Zwar ist nicht alles so, wie wir es uns zurzeit wünschen. Aber unser Ego verführt uns zu vielen Wünschen, die letztlich gar nicht gut für uns sind. Indem wir das erkennen, begreifen wir, dass Gott es nur gut mit uns meint und wir an unserem Ego arbeiten müssen.

Außerdem sind wir hier, um zu lernen, Verantwortung zu übernehmen. Das könnten wir nur, wenn es etwas zu verbessern gibt.

Gott ist also viel weiser, als wir es jemals seien können. Dafür sollten wir ihm danken und uns freuen, dass er sich die Mühe macht uns zu lehren und uns zu verändern.

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