Nils’ Weg
… ein neuer Weg zu Frieden und Wohlstand. Oder der einzige dorthin?
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… ein neuer Weg zu Frieden und Wohlstand. Oder der einzige dorthin?

Geduld und Ausdauer sind die Quelle von Wohlstand

Geduld und Ausdauer fallen uns oft schwer im täglichen Leben. Wenn wir verstehen warum und wie wir sie üben können, erlangen wir aber Frieden und Wohlstand.

ca. 3 Minuten Lesedauer

Die Fähigkeit und Bereitschaft des Wartens

Wir möchten alles Gute in unserem Leben möglichst sofort haben; alles Schlechte aber gar nicht. Die Fähigkeit und Bereitschaft des Wartens liegen uns dabei eher weniger. Sie werden Geduld genannt.

Die Geduld ist für uns mehr oder minder eine Qual, weil wir uns bereits entschieden haben, was wir wollen und kaum einsehen, warum wir darauf warten sollten.

Noch schlimmer wird unsere Geduld, wenn wir im Kollektiv entschieden haben, was wir wollen, es aber einfach nicht bekommen.

Genauso ist es mit der Ausdauer. Wir wollen nicht lange für etwas kämpfen, sondern alles sofort bekommen. Leider funktioniert das aber nicht beim Frieden und beim Wohlstand.

Quellen unserer Ungeduld

Es gibt unterschiedliche Quellen unserer Ungeduld: unser Körper und unser Ego.

Unser Körper signalisiert uns, wenn er etwas braucht. Zum Beispiel Nahrung oder Flüssigkeit, nachdem wir ihm lange nichts gegeben haben. Dann bekommen wir erst Unwohlsein und später Schmerzen. Dadurch versorgen wir unseren Körper mit allem, was er zum Überleben braucht.

Zum anderen verleitet unser Ego, uns alles Mögliche mal auszuprobieren, damit wir herausfinden, was gut und schlecht ist. Zum Beispiel verführt es uns, zu stehlen, damit wir mehr haben, als Gott für uns vorgesehen hat. Dann bekommen wir erst Sehnsucht mehr zu haben und anschließend suggeriert uns unser Ego, es sei nicht schlimm, wenn wir mal stehlen. Bei der Anzahl der Ausreden hierfür ist unser Ego sehr kreativ und gibt uns viele unterschiedlichste Begründungen.

Mit der Ausdauer ist es genauso: Wir wollen nicht lange mit unserem Ego kämpfen, sondern lieber ihm nachgeben und sündigen. Dabei hoffen wir, dass es so schlimm schon nicht sein wird.

Vor- und Nachteile von Ungeduld

Die Vorteile von Ungeduld sind spärlich: Gerade mal bei der Versorgung unseres Körpers müssen wir handeln. Aber in der heutigen westlichen Welt haben wir diese Probleme gelöst, wenn wir uns rechtzeitig um sie bemühen.

In allen anderen Fällen haben wir nur Nachteile durch Ungeduld.

Wenn wir zum Beispiel etwas unbedingt haben möchten und es uns Gott nicht gibt, stehlen wir meist. Falls der Staat das mitbekommt, ist das mit negativen Konsequenzen für uns verbunden.

Aber viel schlimmer noch als die Konsequenzen durch den Staat ist, dass wir im Anschluss daran selbst bestohlen werden. Das können wir nicht ändern, weil Gott das bei seiner Schöpfung der Erde so festgelegt hat: Wir begegnen zwangsläufig unseren Spiegelbildern, die uns dann bestehlen.

Oder wir wollen unbedingt im großen Maß unser Leben genießen und essen bzw. trinken das falsche zu viel. Dann sind wir dick, können das Leben dadurch nicht so gut genießen und müssen evtl. später eine Diät machen.

Frieden finden mit Geduld und Ausdauer

Indem wir uns einfach etwas nehmen, was Gott uns nicht gegeben hat, geraten wir in Schwierigkeiten mit anderen Menschen, mit Tieren oder der Umwelt.

Letzteres können wir gerade sehr gut bei der Energieversorgung erkennen. Dadurch, dass wir viele fossile Stoffe verbrannt haben, stehen wir als Menschheit nun vor einer Klimakatastrophe. Genauso bereiten uns Atommüll und -unfälle große Probleme.

Durch Ausbeutung in der Nahrungskette greifen wir teilweise gesamte Ökosysteme ein, und müssen diese anschließend mit viel Verzicht und hohem Aufwand wieder restaurieren.

Im Umkehrschluss bedeutet dieses, dass wir diese Art von Schwierigkeiten vermeiden, wenn wir uns in Geduld üben, dass Gott es uns gibt.

Indem wir genügsam und demütig leben, finden wir hingegen Frieden und Wohlstand, weil Gott dann für uns sorgt. Dazu gehört, dass wir geduldig nur das nutzen, was die Erde uns im Überfluss bereitstellt und ausdauernd anderen selbstlos dienen.

Dann schickt Gott, die uns freiwillig andere Menschen, die uns wiederum dienen. Dadurch bekommen wir ganz friedlich etwas ohne Gefahren.

Zugegeben, das kann lange dauern. Vielleicht erst in einem der nächsten Leben unserer Wiedergeburt. Es kann auch sein, dass wir etwas nie von Gott bekommen – dann ist es nicht gut für uns. Gott liebt uns, entsprechend wird er uns nur das geben, was gut für uns ist. Aber das gibt er uns auch.

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