Nils‘ Weg
… ein neuer Weg zu Frieden und Wohlstand. Oder der einzige dorthin?
Nils‘ Weg
… ein neuer Weg zu Frieden und Wohlstand. Oder der einzige dorthin?

Durch Präzision Frieden erlangen

Oft haben wir höchste Ansprüche an unsere Mitmenschen und das Leben allgemein, nicht aber an uns. Frieden und Wohlstand erlangen jedoch wir entgegengesetzt.

ca. 9 Minuten Lesedauer

Das Leben mit zweierlei Maß

Wir Menschen leben oft und gerne mit unterschiedlichen Ansprüchen an uns selbst und den Rest von unserem Leben. Damit versuchen wir mehr zu bekommen, als zu geben.

Zum Beispiel möchten wir von anderen liebevoll behandelt werden, bemühen uns selbst aber nicht so zu sein. Oder wir versuchen billig an Gegenstände zu gelangen, verlangen aber hohe Preise, wenn wir etwas anbieten.

Viele halten es auch nicht für verwerflich Geheimnisse zu haben, wollen selbst aber alles wissen. Genauso befürworten die meisten von uns den Staat, dessen Grundidee in unterschiedliche Ansprüche für Menschen liegt (Staatsdiener haben stets mehr Rechte als Bürger).

Auch mögen wir nicht betrogen zu werden, aber wir scheuen uns nicht davor es mit anderen zu tun. Genauso möchten wird, dass andere uns vertrauen, selbst suchen wir jedoch stets Sicherheit.

Weiterhin führt unser Verhalten zur nachhaltigen Schädigung der Natur, aber wir möchten gesund bleiben.

Und letztlich sind den meisten von uns Gott und seine Wünsche egal, aber sie hoffen, dass er sie beschützt und reich segnet. Oder noch schlimmer: Sie glauben nicht, dass es ihn gibt, sich selbst halten sie hingegen für real.

Probleme durch abweichende Maßstäbe

Wir selbst verhalten uns kaum so, wie wir es bei anderen für angemessen halten. Entsprechend benehmen sich nahezu alle Menschen anders, als alle Menschen es für angemessen betrachten.

Somit führen wir uns anders auf, als wir behandelt werden möchten. Sowohl bezogen auf unsere Mitmenschen, als auch auf das Leben allgemein. Und wir bemühen uns immer weniger, hoffen aber gleichzeitig ständig, dass sich unsere Umstände bessern. Aber egal wie sehr wir uns wünschen, dass dieses in unserem Sinne funktioniert, das tut es nicht.

Noch nie hatte die Menschheit mehr Probleme, als wir heute: nachhaltiger Klimawandel, unumkehrbare Umweltzerstörung, Verbrauch endlicher Ressourcen, Misstrauen aller Menschen untereinander, Streit und Krieg überall auf der Welt, sowie fehlende Liebe und Unterstützung durch Mitmenschen.

Diese Probleme haben wir, weil wir den Sinn unseres Lebens nicht verstehen. Bislang glauben wir, es gäbe eine Realität, und wir könnten in ihr alles tun, ohne dadurch Konsequenzen zu erleiden. Wir haben uns im Glauben an unsere Normalität vollkommen verrannt.

Und weil fast keiner von uns mehr bereit ist, sein eigenes Verhalten zu überprüfen, steigern wir gemeinsam unsere jeweiligen Fehlverhalten beständig. Dabei vergrößern sich unsere individuellen und gemeinsamen Probleme zunehmend schneller. Wir ziehen eigene Fehler meist nicht mal mehr in Betracht und halten unsere grundlegende Veränderung für absurd.

Da aber gleichzeitig die Fehler unserer Mitmenschen für uns immer deutlicher werden, üben wir zunehmend mehr Druck auf sie aus, damit sie sich ändern mögen. Das machen diese gleichzeitig genauso mit uns. Dadurch distanzieren wir uns immer weiter voneinander, sodass wir die gewaltigen Herausforderungen nicht gemeinsam angehen können.

Wenn wir alle uns nicht sehr bald grundlegend ändern, endet unser Leben vermutlich in einem Desaster für uns alle.

Ursachen für unterschiedliche Maßstäbe

Wir alle haben ein Ego. Es ist ein unsichtbarer Teil von uns, der uns stets dazu animiert uns selbst anders zu verhalten, als es richtig wäre. Gott hat es uns bei seiner Erschaffung dieser Welt gegeben.

Der Sinn dieses Egos liegt darin, uns zu extremen Verhalten zu verführen. Mit ihm sollen wir alles ausprobieren und herausfinden, wozu dieses führt. Auf diese Weise erkennt sich Gott selbst, weil wir ein Teil von ihm sind und gemeinsam mit ihm erkennen, wie wir sind.

Das beinhaltet auch, dass wir versuchen, uns selbst zu zerstören und dann die Erfahrung machen, wie dieses ist. Genau das machen wir Menschen gerade, indem wir uns selbst und unsere Umwelt massiv schädigen.

Wir können in dieser Phase der Erde die Erfahrung machen, dass wir uns selbst zerstören können und herausfinden, ob wir dieses möchten.

Ohne unser Ego würden wir das nicht versuchen und somit diese Erfahrung nicht machen. Dann könnten wir nicht entscheiden, ob es gut ist Verantwortung für uns selbst zu übernehmen.

Die Tiere auf der Erde haben dieses Ego nicht. Entsprechend probieren sie nicht aus, sich selbst und ihre Lebensumgebung zu schädigen oder gar zu zerstören. Somit können sie nicht herausfinden, was alles möglich ist. Damit können sie sich nicht selbst erkennen, was jedoch auch der Sinn von uns Menschen ist.

Einheitliche Maßstäbe sind die Voraussetzung für Frieden

Das Leben von uns Menschen ist hauptsächlich davon geprägt, dass wir eigene Erfahrungen sammeln und uns dabei weiterentwickeln. Wir erkennen uns selbst in unserem äußeren Leben, das unser eigenes Spiegelbild ist.

Indem wir andere Menschen schlecht behandeln, begegnen uns Dritte, die uns nicht gut behandeln. Unsere Verachtung anderen gegenüber führt dazu, dass wir nicht akzeptiert werden. Mit unseren Geheimnissen anderen gegenüber führen dazu, dass wir selbst nicht alles wissen. Und so weiter. Unser gesamtes Leben verhält sich so zu uns, wie wir sind. Das können wir nicht umgehen, weil Gott das Leben auf der Erde so erschaffen hat.

Entsprechend führen die Maßstäbe, die wir an uns anlegen zu unseren äußeren Umständen. Um selbst Frieden und Wohlstand zu haben, müssen wir entsprechend friedlich zu anderen sein und ihnen selbstlos dienen.

Entsprechend sollten wir auf jegliche Tricks anderen gegenüber verzichten. Dazu gehören jegliche Handlungen, mit denen wir versuchen, Vorteile zu erlangen. Zum Beispiel, indem wir uns gut kleiden oder schminken. Hierdurch versuchen wir andere zu beeinflussen, was nicht gut ist.

Wir sollten also penibel genau das tun, was wir von anderen möchten. Allerdings sollten wir es zuerst tun und dann geduldig auf Gott vertrauen, dass er die anderen ändert. Dazu gehört auch, dass wir nicht das tun sollten, was wir von anderen auch nicht möchten.

Wir dürfen also nichts „nur ausnahmsweise“ tun. Dazu gehören auch unsere zahlreichen kleinen Ausreden, weil wir „keine Zeit“ haben. Mit diesem Ausdruck machen wir nur deutlich, dass uns etwas anderes wichtiger ist.

Allerdings sollten wir nie unsere Werte über die von anderen anderer erheben oder uns als bedeutender im Vergleich mit ihnen betrachten. Wir dürfen noch nicht mal denken, etwas treffender erkennen zu können.

Präzision als Grundlage für Wohlstand

Das Leben ist äußerst präzise zu uns, damit wir lernen, äußerst exakt zu sein. Solange wir es nicht sind, ist es das Leben zu uns auch nicht. Dann haben wir keinen vollständigen Frieden und nur beschränkten Wohlstand. Wir müssen also mit permanenter Selbstdisziplin stets vollkommen sein, damit uns keine Probleme begegnen.

Hierzu gehören alle unsere Handlungen.

Aber noch wichtiger sind unsere Gedanken und Emotionen, also unser Inneres. Sie verwirklichen sich als Spiegelbilder in unsere äußeren Lebensumstände.

Außerdem können wir nur unser Inneres vollständig kontrollieren. Für unsere Handlungen brauchen wir bereits einen gesunden Körper, bei dem wir von zahlreichen Faktoren abhängig sind.

Entsprechend müssen wir äußerst genau unsere Gedanken und Emotionen beherrschen, um selbst äußeren Frieden und Wohlstand nur erlangen.

Dazu gehört, dass wir aus Liebe heraus leben. Liebe ist vorrangig die Bereitschaft, alles zu geben, ohne etwas zu erwarten.

Ein Leben in ihr beinhaltet, dass keine Energie mit etwas Sinnlosem wie Angst, Egoismus oder Streit vergeuden. Wenn wir uns vollkommen richtig verhalten, tut Gott das auch, indem er uns beschützt und für uns sorgt.

Natürlich können wir nicht alle Probleme der gesamten Menschheit lösen, weil wir nur begrenzte Möglichkeiten haben. Zum Beispiel nur einen Körper, mit dem wir nur gewisse Zeit auf der Erde sind. Entsprechend müssen wir uns für kleine Aufgaben entscheiden, diese aber gewissenhaft und vollständig erfüllen.

Für Obdachlose kann das zum Beispiel bedeutet, dass sie sich nur um ihr eigenes Überleben inkl. bestmöglicher Körperpflege kümmern, ohne anderen dabei zur Last zu fallen.

Es geht also nicht darum, möglich viel zu bewirken. Vielmehr brauchen wir das schaffen, was wir können, ohne dabei mittelmäßig zu werden. Wir müssen also in jedem Moment unser Bestes geben, ohne zu versuchen zu viel zu schaffen. Also nur weniges, das aber perfekt.

Umgang mit Unvollkommenem

Viele Menschen verhalten sich nicht präzise angemessen. Oder anders formuliert: Sie haben viele Unzulänglichkeiten.

Aber wir sollten sie nicht danach bewerten, ob sie Fehler haben oder wie sie sind, sondern nur nach ihrem Bemühen. Wenn dieses nicht auf Liebe und Frieden ausgerichtet ist, sollten wir uns von ihnen distanzieren. Auch, wenn sie unsere Freunde sind. Denn wenn wir weiter Gemeinschaft mit ihnen pflegen, halten sie uns davon ab, uns weiter zu entwickeln. Allerdings sollten wir ihnen Tipps anbieten, wie sie sich bemühen können präziser zu werden.

Menschen, die sich selbst gar nicht bemühen sollten wir nicht mal dienen. Damit würden wir sie in ihrer Lethargie unterstützen und damit dazu beitragen, dass sie den Sinn ihres Lebens nicht erfüllen. Jedoch sollten wir ihnen anbieten, ihnen sofort zu helfen, sobald sie sich ändern und bemühen wollen. Nachtragend dürfen wir nicht sein.

Genauso sollten wir versuchen, uns von allem Unvollkommenen zu entfernen. Pflegen wir Kontakt zu ihm, nähren wir es mit unserer Aufmerksamkeit, da diese eine Energie darstellt.

Dazu gehört, dass wir uns nicht aufgrund von Geiz oder Gleichgültigkeit uns mit minderwertigen Gegenständen oder Nahrung zufriedengeben, um an anderer Stelle sinnlos etwas zu vergeuden. Wohlstand bedeutet, nur das zu haben, was wir brauchen. Dieses aber in guter Qualität.

Geben wir uns mit weniger zufrieden, zeigen wir Gott damit, dass wir glauben, nicht mehr wert zu sein. Dann belässt uns Gott in diesem Glauben, indem wir Mangel haben, bis wir die Ansichten über uns ändern.

Auch sollten wir uns nur in Bereichen aufhalten, die vollständig gut für uns sind. Andere erkennen wir, indem wir Gefahren wahrnehmen. Diese durch Schutzmaßnahmen überlisten zu wollen ist keine Lösung, weil das Leben dann uns betrügt.

Wir müssen also auch sehr präzise mit Unvollkommenem umgehen, um Frieden zu haben.

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