Nils‘ Weg
… ein neuer Weg zu Frieden und Wohlstand. Oder der einzige dorthin?
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Erlangung und Nutzen von Selbstdisziplin

Für uns ist „Selbstdisziplin“ ein grauenvolles Wort. Wenn wir verstehen warum, können wir sie einfacher erlernen. Dann wird unser Leben durch sie friedlicher.

ca. 8 Minuten Lesedauer

Beschreibung von Selbstdisziplin

Wir Menschen begegnen zahlreichen Versuchungen und haben meist zahlreiche Süchte, denen wir ständig erliegen bzw. uns ihnen dauerhaft hingeben. Das bedeutet, wir tun häufig etwas, das uns selbst schadet.

Viele von uns glauben, sie seien in der Lage darauf zu verzichten, wollen es aber nur nicht. Dafür wären ein eiserner Wille und damit ein beharrlicher Verzicht auf die entsprechenden Handlungen bzw. Annehmlichkeiten notwendig. Die Fähigkeit zu so einer Lebensweise wird allgemein Selbstdisziplin genannt.

Die meisten von uns meinen, es sei nicht weiter problematisch, ohne sie zu leben und verhalten sich entsprechend an vielen Stellen anders, als sie es eigentlich für richtig erachten. Meist tun wir dieses in der Hoffnung, dadurch unser Leben mehr zu genießen.

Kleine Nachlässigkeiten sehen wir dabei nicht als Angelegenheit. Im Laufe der Zeit werden jedoch meisten aus Kleinen Große und lang anhaltende. Dadurch leben heute viele von uns schon fast ständig anders als sie es mit dem Verstand für richtig halten. Wahrnehmen tun sie dieses jedoch nur selten.

Beispiele für fehlende Selbstdisziplin

Allgemein hat Selbstdisziplin viele Nachteile von uns, weil wir vieles gerne machen oder haben wollen, von dem wir wissen, dass dieses nicht richtig ist.

Zum Beispiel trinken viele von uns täglich Kaffee, obwohl das enthaltene Koffein für unseren Körper ungesund ist, bei der Ernte der Kaffeebohnen oft Kinderarbeit eingesetzt wird und er teuer ist.

Genauso halten viele von uns Erpressungen grundsätzlich für falsch, beteiligen sich selbst aber beständig an ihnen. Wir tun dieses, indem wir uns als Staatsbürger betrachten und den Staat mit seinen Gesetzen anerkennen und befürworten. Jedoch sind diese Gesetze nichts anderes als Erpressungen. Somit beteiligen wir uns selbst an Erpressungen, unter denen alle Menschen leiden.

Hingegen ist die Liebe für viele von uns der höchste Genuss. Dennoch kämpfen und wetteifern wir ständig miteinander. Zum Beispiel bei Wettkämpfen im Sport, bei Machtkämpfen in der Politik, bei Kämpfen um Marktanteile in der Wirtschaft oder auch nur mit Versuchen bei Quizsendungen schneller, als die Kandidaten zu sein. Alle Formen dieser Kämpfe sind das Gegenteil von Liebe, da wir bei ihnen versuchen, besser als andere zu sein, was diese nicht mögen.

Ohne uns dessen bewusst zu sein, sind wir alle ständig auf der Hut vor Angriffen anderer und schützen uns aufwendig davor. Gleichzeitig greifen wir selbst jedoch ständig Menschen an.

Gründe für fehlende Selbstdisziplin

Unsere Gründe für fehlende Selbstdisziplin sind fast immer identisch: Wir wollen unser Leben genießen. Dazu gehört, dass wir unangenehmes versuchen zu vermeiden und uns stattdessen mit angenehmem beschäftigen.

Ein Teil von uns, unser Ego, suggeriert uns ständig, dieses Verhalten sei kein größeres Problem und es wird für uns keine ernsten Nachteile bringen. Gott hat uns dieses Ego bei seiner Schöpfung absichtlich gegeben, damit wir unvernünftig sind und in auch extremen Bereichen herausfinden, wohin unser Verhalten führt.

Sinn unseres Lebens ist es also, auszuprobieren unvernünftig zu sein. Entsprechend widerspricht unsere Selbstdisziplin der Schöpfung Gottes.

Konsequenzen fehlender Selbstdisziplin

Durch unsere fehlende Selbstdisziplin handeln wir oft nicht so, wie es gut für uns ist. Doch das hat konkrete Konsequenzen für uns.

Einerseits begegnen uns im Leben ständig Spiegelbilder von uns selbst. Das können wir nicht verhindern, weil das der Sinn unseres Lebens ist und Gott es entsprechend absichtlich so arrangiert. Dadurch führt unsere fehlende Selbstdisziplin dazu, dass wir ständig Mitmenschen begegnen, die sich ebenfalls nicht bestmöglich verhalten. Oder anders ausgedrückt: Gemeinsam verbringen wir viel Zeit damit uns gegenseitig zu übervorteilen, auszutricksen und nicht zu lieben. Dadurch erleben wir zwangsläufig Streit als unausweichliche Folge unserer eigenen fehlenden Selbstdisziplin.

Andererseits versäumen wir durch unsere Nachlässigkeit und Gleichgültigkeit unsere Aufgabe, uns weiterzuentwickeln, da wir uns nicht bemühen, bessere Menschen zu werden. Entsprechend erfüllen wir den Sinn unseres Lebens nicht und bringen Gott damit nicht dazu, uns zu beschützen und mit allem zu versorgen. Dadurch bekommen wir viele Probleme, die wir alleine lösen müssen, aber das nicht können. Zwangsläufig erleiden wir dadurch Mangel infolge unserer fehlenden Selbstdisziplin.

Wenn wir Menschen weitermachen wie in den letzten 150 Jahren werden wir große Teile unserer Lebensräume nachhaltig zerstören und uns in gegenseitigen Kriegen aufreiben. Dabei werden wir vieles nicht mehr haben und Massen an Menschen finden dadurch ihren Tod.

Selbstdisziplin ist harte Arbeit an sich selbst

Viele von uns wissen schon lange, dass wir uns in vielen Bereichen nicht richtig verhalten und vieles falsch machen. Der Klimawandel, die Umweltzerstörung, die ungerechte Verteilung von Besitz, die anhaltenden Kriege untereinander und der Kontrollwahn vieler führen zu Mangel und Unfrieden für uns alle.

Uns fehlt es also nicht an Erkenntnis, wie wir uns ändern sollten, sondern an Einsicht, dass wir es tun sollten. Hierbei kann uns Gott nur helfen, indem er uns die Konsequenzen unseres Lebens deutlich macht und uns dadurch drängt uns zu ändern.

Er hat uns aber den freien Willen geschenkt und steht dazu. Entsprechend wird er nicht anderweitig eingreifen. Somit muss die Einsicht uns zu ändern von uns selbst kommen, weil wir lernen sollen eigenständig Verantwortung zu übernehmen.

Allerdings müssen wir dabei ständig darauf achten, was wir tun und lassen bzw. uns ohne Unterlass bemühen, uns richtig zu verhalten. Natürlich ist das anstrengend für uns.

Aber wir sind in vielen anderen Bereichen auch bereit hart an uns zu arbeiten. Viele von uns trainieren oft konsequent und lang anhaltend, um ihre Ziele zu erreichen. Allerdings sind das unsere egoistischen Ziele, die nicht auf Frieden und Wohlstand für uns alle ausgerichtet sind.

Wir sind es also gewohnt hart an uns zu arbeiten. Auch sind viele von uns bereit, sich so über lange Zeit anzustrengen.

Aber wir sind nicht bereit, uns unser eigenes Ego anzuschauen und gegen dieses zu ankämpfen. Dabei ist es unser größter Feind und wir können nur in Frieden und Wohlstand leben, wenn wir es besiegen.

Daher ist es das Wichtigste für uns, dass wir uns mit ihm und seiner Einflussnahme auf uns intensiv auseinandersetzen. Anschließend müssen wir uns angewöhnen, es permanent zu überwachen und zu beherrschen, um es letztlich als ein Teil von uns selbst abzutöten.

Selbstdisziplin ist also ein harter Kampf gegen uns selbst.

Bereiche, in denen man Selbstdisziplin üben sollte

In vielen Tipps und Tricks zu friedlichem leben finden wir Anregungen, wie wir uns verändern können und sollten.

Natürlich wollen wir das nicht und glauben das nicht zu brauchen. Das redet uns unser Ego ein und versucht damit zu verhindern, dass wir es bekämpfen.

Auch wollen wir nicht zahlreiche Mythen unserer Zeit entzaubern, um dabei zu erkennen, dass unser Zusammenleben maßgeblich auf Betrug basiert. Schließlich wollen wir nicht darauf verzichten andere zu betrügen, weil unser Ego uns einredet, wir würden dadurch Vorteile bekommen.

Jedoch gerade unsere große Abneigung uns mit diesen Themen zu beschäftigen ist ein guter Bereich mit Selbstdisziplin anzufangen: indem wir unsere eigenen Ansichten und Denkweisen wandeln.

Wir können also damit anfangen, unsere bisherige Normalität mit unserem Verstand infrage zu stellen und zu begreifen, dass wir es alleine zu nichts Gutem gebracht haben. Auch können wir unsere meist schlaffen und übergewichtige Körper anschauen und erkennen, dass wir bislang diese oft massiv vernachlässigt haben und dadurch deutlich weniger Freude mit ihnen haben. In diesem Moment erkennen wir, Gottes Hilfe zu brauchen.

Wir können ihn mit einem Gebet bitten, uns zu helfen: „Gott, gib mir Selbstdisziplin.“ Vermutlich bekommen wir dann in vielen Bereichen unseres Lebens nicht mehr weiter und müssen vielleicht sehr sparsam, extrem ausdauernd oder anhaltend kraftvoll sein, um zu überleben. Mit diesen Problemen hilft Gott uns, dass wir Disziplin üben.

Wenn wir erkennen, dass Gott uns auf diese Weise hilft, können wir weiter beten: „Gott, mach‘ aus mir, was du aus mir machen möchtest.“ Dann werden unsere Probleme vermutlich so lange anhalten, bis wir sehr diszipliniert sind. Und zwar in allen Bereichen unseres Lebens.

Durch Selbstdisziplin in Frieden leben

Selbstdisziplin hilft uns in zahlreichen Bereichen Frieden zu erlangen, indem wir Geduld, Ausdauer, Toleranz, Gleichgültigkeit usw. lernen. Diesen Frieden können wir nur erlangen, indem wir viele Probleme durchleben, die wir nicht alleine lösen können. Durch sie lernen auf Gott vertrauen, dass er uns Lösungen zeigt, sie für uns löst oder wir durch sie nicht zu Schaden kommen.

Wenn wir diese Fähigkeiten präzise erlernt haben, haben wir Frieden in Situation, in denen wir zuvor aufgebracht waren. Dabei geht es mehr um inneren Frieden, als um äußeren. Aber auch vor den meisten äußeren Angriffen beschützt uns Gott, wenn wir durch sie nichts mehr lernen würden.

Entsprechend können wir nur durch Selbstdisziplin in Frieden gelangen, da Sinn unseres Lebens ist, dass wir lernen, uns in allen Umständen mit Präzision bestmöglich zu verhalten.

Sobald wir dieses geschafft haben, sorgt Gott für uns, indem er uns beschützt und mit allem Notwendigem versorgt. Das macht er, weil er uns liebt. Unsere Probleme bislang hat er auch nur aus Liebe zugelassen, weil er wollte, dass wir uns weiterentwickeln. Dieses haben wir uns selbst vor unserer Geburt als Mensch für unser Leben vorgenommen.

Die verbleibenden Angriffe und Mangelsituationen ertragen wir dann mit Gelassenheit, weil wir gelernt haben, dass sie vorübergehen. So haben wir dauerhaften äußeren und inneren Frieden sowie Wohlstand, ohne viel dafür zu tun.

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