Nils‘ Weg
… ein neuer Weg zu Frieden und Wohlstand. Oder der einzige dorthin?
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Erkennung und Überwindung von Süchten

Unser Leben ist getrieben von Süchten, die wir oft nicht erkennen, teilweise liebgewonnen haben, aber meist überwinden müssen. Dadurch erlangen wir Frieden.

ca. 25 Minuten Lesedauer

Jeder Mensch hat Süchte und sie sind allgegenwärtig

Wir alle haben diverse Süchte. Manche können wir leicht erkennen. Zum Beispiel die des Rauchens.

Süchte sind Verhaltensweisen, die wir ritualisiert haben und nicht mehr steuern können. Wir sind abhängig stets oder unter bestimmten Umständen etwas Spezielles zu bekommen oder uns auf eine gleiche Weise zu verhalten.

Allerdings sind nicht alle Süchte negativ. Zum Beispiel sind wir alle süchtig, zu atmen. Hören wir damit auf, sterben wir.

Uns ist also bewusst, dass wir auf manches nicht verzichten können, um in dieser Welt zu leben. Diesen Umstand nutzen wir jedoch oft als Ausrede aus, auch von Verzichtbarem nicht abzulassen.

Eines haben alle Süchte gemein: Wir bemerken sie nicht, glauben darauf nicht verzichten zu können oder wollen es nicht. Oft meinen wir, wir würden dadurch unser Leben oder zumindest unsere Lebensqualität verlieren.

Genau genommen sind wir also danach süchtig, zu genießen. Für unseren Genuss sind wir bereit viele Nachteile zu akzeptieren.

Zum Beispiel fahren wir gerne mit dem eigenen Auto. Das ist bequem und wir können mit ihm vieles einfach erreichen. Das erleichtert unser Leben mindestens deutlich, aber oft haben wir auch Freude am Fahren oder an den Zielen, an die wir damit gelangen. Jedoch schaden Autos unserer Umwelt erheblich und wir zerstören durch ihre Verwendung unsere eigene Lebensgrundlage.

Fast alle Süchte haben Nachteile für uns. Viele erkennen wir jedoch nicht sofort. Oft wird unser Leben zunächst angenehmer. Aber im Laufe der Zeit wird uns jedoch bewusst, dass die entsprechende Sucht uns oder anderen erheblichen Schaden zufügt.

Letztlich sind somit unsere meisten Süchte Versuchungen, denen wir erliegen. Jedoch handeln wir bei Süchten ritualisiert und schaffen es dauerhaft nicht ihnen zu widerstehen. Entsprechend zwanghaft schaden wir uns durch sie selbst oder anderen anhaltend.

Grundlegend gibt es zwei Formen von Süchten: körperliche und emotionale.

Körperliche Süchte

Körperliche Süchte sind Verlangen nach bestimmten chemischen Substanzen, die wir über die Nahrung, durch Einatmen oder durch direktes injizieren in unseren Körper aufnehmen.

Bekannt hierfür sind das Rauchen, Trinken von Alkohol und die Einnahme von Medikamenten. Aber genauso der Verzehr von Genussmitteln wie Schokolade, Kartoffelchips usw.

Die chemischen Substanzen innerhalb dieser Stoffe lösen etwas in unserem Körper aus, wodurch wir bestimmte Emotionen erlangen. Zum Beispiel setzt Schokolade sogenannte „Glückshormone“ frei, durch die wir Euphorie oder inneren Frieden empfinden.

Teilweise gewöhnt sich unser Körper auch an die chemischen Substanzen. Wenn er sie dann nicht mehr bekommt, zeigt er bestimmte Reaktionen, die er nicht hervorbringen würde, hätte er zuvor nicht anhaltend diesen Stoff erhalten.

Zum Beispiel gewöhnt sich unser Körper an regelmäßige größere Mengen Koffein (Kaffee oder Kola). Setzten wir es schlagartig ab, fehlt es unserem Organismus und wir werden dadurch müde. Das ist eine sogenannte „Entzugserscheinung“, weil sie erst entsteht, wenn wir unserem Körper das gewohnte Koffein entziehen. Dann entwickeln wir ein Verlangen nicht müde zu sein und spüren den Wunsch wieder wach zu sein. Diesen befriedigen wir in diesen Momenten meist durch erneute Kopffeinzufuhr. Aus diesem Grund trinken viele von uns regelmäßig Kaffee, um die Entzugserscheinungen nicht zu haben.

Jedoch gilt das Trinken von ihm bei den meisten von uns nicht als Sucht. Das zeigt, dass wir uns nur ungern eingestehen süchtig zu sein.

Emotionale Süchte

Bei emotionalen Süchten bringen wir uns ständig in bestimmte Situationen oder führen spezielle Handlungen beständig aus, die uns gewünschte Emotionen oder andere Vorteile verschaffen.

Unser Surfen im Internet zum Beispiel befriedigt unser Verlangen nach Gemeinschaft mit anderen. Dabei versuchen wir ständig aktiv Kontakt mit Freunden zu haben oder passiv zuschauen, wie unsere Idole leben und was sie denken.

Diese Sucht zeigt sich in unserem starken Unwohlsein, wenn wir mal keine Verbindung zum Netz haben. Bei vielen von uns ist die Abhängigkeit inzwischen so groß, dass wir unser Handy als Zugang zum Internet Tag und Nacht bei uns tragen und es ständig benutzen.

Aber es gibt auch viele Süchte, die weniger bekannt sind. Zum Beispiel haben Polizisten ständig das Bedürfnis, Menschen die sich aus ihrer Sicht falsch verhalten zu erziehen, zu maßregeln oder unschädlich zu machen.

Deutlich wird diese Sucht, dass sie nicht ruhig zuzuschauen können, wenn ein Mensch einen anderen ermordet. Sobald sie einen entsprechenden Versuch erkennen, handeln sie zwanghaft, indem sie erst versuchen, ihn zu verhindern. Anschließend bemühen sie sich extrem, dass dieser Mensch dauerhaft eingesperrt wird, um eine Wiederholung des Mordens unmöglich zu machen. Und wenn sie dieses erreicht haben, setzen sie über viele Jahre alles daran diesen Zustand aufrechtzuerhalten.

Der emotionale Druck auf Polizisten ist dabei derart groß, dass sie unfähig sind ihre eigenen Emotionen bei einem tatenlosen Zuschauen auszuhalten. Entsprechend handeln sie zwanghaft.

Ausgehend von der Annahme es sei gut, gegen Mörder vorzugehen ist ihre Sucht in unserer Gesellschaft heute allgemein anerkannt. Sie wird weder als Abhängigkeit, noch als zwanghaft wahrgenommen, obwohl sie beides ist.

Machen wir uns jedoch bewusst, dass der Staat eine Sekte ist und keinerlei Recht hat Mörder zu verfolgen und einzusperren erkennen wir diese Sucht. Allerdings sind wir dazu nicht bereit. Das zeigt, dass wir alle süchtig sind, gegen Mörder vorzugehen.

Direkte Schäden durch Süchte

Oft führen unsere Süchte zu einem großen Schaden für uns oder unser Umfeld.

Zum Beispiel ist Koffein nicht gut für unsere Gesundheit. Es kann zahlreiche körperliche Störungen auslösen. Bei der Herstellung von Kaffee werden oft Kinder gezwungen die Kaffeebohnen zu ernten und er wird über weite Strecken transportiert, damit wir ihn trinken können. Das ist eine Belastung für unsere Umwelt.

Um das Internet verwenden zu können, müssen viele elektronische Geräte hergestellt werden, für die Rohstoffe meist unter erbärmlichen und extrem gefährlichen Umständen durch einfache Arbeiter abgebaut werden. Dabei wird die Umwelt oft massiv geschädigt. Weiterhin verbraucht das weltweite Internet heute mehr Strom als ganz Deutschland alleine. Entsprechend zerstören wir unsere Lebensgrundlage, um die Emotion der Trennung voneinander zu überwinden. Weiterhin bewegen wir uns beim Surfen im Netz wenig, was zu körperlichen Beeinträchtigungen führt.

Das präventive Verhindern von Morden, die Aufklärung erfolgter Morde, die Verfolgung von Mördern und deren lange Einsperrung sind extrem aufwendig und teuer. Wir alle bezahlen dafür viele Steuern und fügen den Tätern vorsätzlich großes Leid zu.

Ob dieses Vorgehen überhaupt zur Verringerung von Morden führt, ist fraglich. Sinn unseres Lebens ist, dass wir alles ausprobieren, um selbst zu erfahren, wie es ist. Würde Gott zulassen, dass Polizisten das Morden verhindern oder auch nur einschränken, dann könnten wir unser Dasein nicht entsprechend seiner Bestimmung nutzen. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass er Menschen das erlaubt.

Indirekte Schäden von Süchten

Viele Süchte müssen wir aufwendig finanzieren. Oft schaffen wir dieses nur, indem wir andere Menschen ausnutzen, sie betrügen oder ihnen etwas stehlen. Dadurch erschaffen wir zahlreiche zusätzliche Probleme.

Zum Beispiel drängen Menschen aus den ausgebeuteten Regionen der Erde inzwischen in unsere Lebensbereiche, weil sie ihr Leben dort nicht mehr aushalten. Dadurch verlieren sie ihre Heimat und wir haben Probleme mit Migranten: Durch die Vermischung sehr unterschiedlicher Traditionen und Ideologien kommt es bei uns zu zahlreichen Konflikten.

Weiterhin versuchen viele von uns, extrem sparsam zu leben und ständig Geld zu sparen. Das führt zum Beispiel dazu, dass für die Herstellung der meisten Nahrungsmittel heute Tiere und die Umwelt massiv geschädigt werden und viele von ihnen inzwischen sehr ungesund sind.

Unsere Staaten haben auch große Schuldenberge angehäuft, damit sie ihre falschen Versprechen vermeintlich erfüllen konnten. Selbst wenn wir uns extrem bemühen, können wir diese Schulden nicht abbezahlen und versuchen sie unseren nachfolgenden Generationen aufzuzwingen.

Wir hinterlassen ihnen durch unsere massive Schädigung der Umwelt, dem von uns ausgelösten Klimawandel und der von uns nicht verhinderten Überbevölkerung deutlich schlechtere Lebensumstände, als wir sie vorgefunden haben.

Gleichzeitig verurteilen wir jedoch jeglichen Schaden für unsere Kinder und wollen ihnen ein gutes Umfeld bereiten. Wir verbieten Kinderarbeit, Kindesmissbrauch, bemühen uns sie vor allen Gefahren zu beschützen und wollen ihnen durch gute Bildung und Gesetze eine möglichst segensreiche Zukunft bescheren.

Diese Widersprüche zeigen vor allem unsere eigene Verlogenheit, die wir leben, um unsere eigenen Süchte zu leugnen. Obwohl wie unsere Kinder lieben, hinterlassen wir ihnen keine angenehmen Lebensumstände. Gleichzeitig reden wir ihnen ein, unsere heute Gesellschaft sei besser als alle Generationen zuvor. Tiefer als wir können Menschen vermutlich nicht sinken.

Erkennbarkeit von Süchten

Junge Menschen rebellieren inzwischen weltweit gegen die Zerstörung der Umwelt, um eine angenehme eigene Zukunft zu haben. Offensichtlich sind sie süchtig nach dieser.

Jedoch gerade sie verbringen viel Zeit im Internet und schädigen dadurch selbst die Umwelt. Auch verpassen sie durch ihre Proteste eine bestmögliche Ausbildung. Damit schädigen sie selbst deutlich, erkennen das aber nicht.

Viele Kaffeetrinker sind Erwachsene und oft Eltern. Vermutlich sind die meisten von ihnen gegen Kinderarbeit. Jedoch förder sie durch ihren Kaffeekonsum diese. Sie erkennen nicht, dass sie durch ihre Sucht genau das fördern, was sie ablehnen.

Obwohl Menschen inzwischen ca. 5.000 Jahren lang versuchen, das Morden zu verhindern, haben sie es nicht geschafft. Im Gegenteil: Die anhaltend vielen Kämpfe und die erfolgten Massenmorde in kürzlich begangenen Kriegen sind ein Indiz dafür, dass Gott dieses nicht zulässt.

Entsprechend wahrscheinlich ist, dass das gesamte Wirken der Polizisten schlicht eine große Selbstbefriedigung ihrer Sucht ist. Diese lassen sie sich von Bürgern finanzieren, bekommen Anerkennung und leben gut dadurch.

Zusätzlich morden Polizisten gerne selbst. Dafür wurden extra Gesetze ausgedacht, damit sie anschließend straffrei bleiben. Davon machen sie auch oft Gebrauch, meist jeweils ohne anschließendes Bedauern. Vielmehr berichten sie fast immer sogar stolz über ihre eigenen Morde in den Medien, um auch noch Anerkennung dafür zu bekommen.

Das zeigt, dass Polizisten es selbst für richtig halten Menschen zu ermorden und sie sich von anderen Mördern nicht unterscheiden. Ihre eigene Sucht erkennen sie offensichtlich nicht.

Und viele Bürger halten die Morde von Polizisten ebenfalls für richtig. Sie erkennen nicht, dass diese sich dabei grundlegend nicht von anderen Mördern unterscheiden. Ebenfalls erkennen sie nicht, dass der gesamte Staat eine Sekte ist. Sie sind süchtig nach Bevormundung, ohne dieses zu wahrzunehmen.

Verhaltensweisen zu Verdrängung der Erkenntnis eigener Süchte

Die meisten von uns wollen unsere Süchte nicht erkennen. Wir suchen nicht nach ihnen. Aber auch wenn uns andere Menschen versuche sie zu erklären, verdrängen wir sie. Statt ihnen zuzuhören, erfinden wir ständig neue Ausreden, warum wir ihnen nicht zuhören brauchen und es sich speziell bei uns nicht um eine Sucht handelt. Entweder erfinden wir Ausreden warum unsere Sucht gut sei, oder wir reden uns ein, damit problemlos aufhören zu können.

Damit belügen wir vor allem uns selbst. Aber damit wir unsere eigenen Lügen glauben, haben wir das Bedürfnis, auch andere Menschen von ihnen zu überzeugen.

Wissenschaftler verfassen nahezu unendlich viele Studien und beschreiben dabei akribisch genau auch winzigste Details. Ob es jedoch überhaupt eine Realität gibt, die sie versuchen zu erklären und ob ihr eigener Verstand dazu in der Lage ist, ignorieren sie vollständig.

Wenn jemand versucht, einen Machthaber infrage zu stellen, wird er meist unschädlich gemacht. Entweder wird er ins Lächerliche gezogen, für psychisch gestört erklärt, eingesperrt oder gar getötet. Machthaber rechtfertigen dieses Verhalten stets mit ihrer Annahme, damit andere Menschen etwas Gutes zu tun. Sie bilden sich ein, nur sie alleine wären in der Lage gut zu regieren und alle sollten froh darüber sein.

Extremes Verhalten zur Verbergung von Süchten

Oft handeln wir extrem schädlich, um unsere jeweilige Sucht nicht zu erkennen bzw. sie nicht überwinden zu brauchen. Um Geld für zur Befriedigung ihrer Sucht zu bekommen werden viele Drogenabhängige schwer kriminell. Im Laufe der Zeit verlieren sie nahezu jede Hemmung, stets getrieben vom Verlangen der kurzfristigen Befriedigung.

Allerdings betrifft dieses Verhalten nicht nur Drogenabhängige, sondern auch viele angesehene Machthaber. Sie lügen teilweise schon beim Erwerb ihrer Hochschultitel, die heute allgemein als Voraussetzung für Erfolg gelten. Selbst wenn Zweifel an ihrer eigenen Leistung aufkommen schwindeln sie noch weiter, um ihre Posten nicht zu verlieren.

Allerdings verstricken sich angesehene Menschen in Widersprüche und erfinden ständig neuen Ausreden, wenn wir sie auf ihre jeweilige Sucht ansprechen. Jeder kennt das von Politikern, die bei einem krassen Fehlverhalten überführt werden. Süchtig nach Macht ist ihnen oft jedes Mittel recht, diese nicht zu verlieren. Teilweise geben sie nicht mal auf, wenn sie sich bereits damit nur noch lächerlich machen.

Offensichtlich haben manche von uns extreme Probleme sich unsere eigenen Süchte selbst einzugestehen. Allerdings sterben dabei nicht nur Junkies, sondern genauso auch Extremsportler, Soldaten und viele mehr, die es nicht schaffen, ihre jeweilige Sucht rechtzeitig zu erkennen und zu überwinden. Machthaber und Reiche lassen andere Menschen sterben, indem sie es unterlassen, ihnen zu helfen. Diese Unterlassung basiert letztlich ausschließlich auf ihrer Sucht nach Macht und Reichtum.

Aber selbst die einfachen Kaffeetrinker versuchen, Geld beim Erwerb ihrer Suchtmittel zu sparen, durch die die Kinderarbeit gefördert wird. Hier wird die Verbergung der schlimmen Handlungen jedoch von anderen übernommen, deren Wirken aber allgemein bekannt sein sollte. Offensichtlich ist fast jeder Mensch bereit extreme Nachteile zur Befriedigung der eigenen Sucht in Kauf zu nehmen. Üblicherweise wird jedoch versucht diese auf andere abzuwälzen, was scheinbar auch oft lange und gut funktioniert. Aber die Auswirkungen davon werden langsam allen Menschen bewusst.

Zwanghaftes Handeln zur Befriedigung von Süchten

Viele Süchtige handeln mehr oder weniger zwanghaft und sind unfähig, ihre eigenen Handlungen selbst zu kontrollieren.

Polizisten schaffen es nicht, bei einem Mord wegzusehen. Spitzensportler können ihren Mitstreitern nicht den Sieg überlassen. Eltern beschützen ihre Kinder zwanghaft, teilweise opfer sie sich ihnen. Und fast alle von uns sind süchtig danach zu leben und tun alles dafür weiter zu leben.

Es gibt nur ganz wenige Ausnahmen von Menschen, die bereit sind ihr Leben zu lassen. Und selbst von ihnen handeln manche noch zwanghaft, indem sie zu ihren Überzeugungen stehen, statt einem Konflikt aus dem Weg zu gehen.

Jesus war zum Beispiel so ein Mensch. Er hätte seinem Tod leicht aus dem Weg gehen können, wenn er aufgehört hätte zu predigen oder Jerusalem gemieden hätte. Ihm war bewusst, dass er dort verhaftet und getötet werden würde.

Obwohl aber viele von uns zwanghaft handeln, können wir als Menschen oft nicht erklären, was uns bei diesem Zwang antreibt. Jesus zum Beispiel behauptete, dem Willen Gottes zu folgen.

Es ist möglich, dass Gott das so wollte und auf ihn den entsprechenden Zwang ausübte, damit wir jetzt über beide sprechen und ihn suchen. Hätte Gott Jesus nach seinem frühen Tode nicht auferweckt, wäre er heute bestimmt weniger bekannt und wir würden ihn vielleicht nicht suchen.

Viele Entdecker suchten bzw. forschten ebenfalls zwanghaft und waren damit teilweise erfolgreich. Ohne ihre zwanghafte Sucht müssten wir heute alles auf vieles verzichten.

Die zwanghafte Befriedigung von Süchten muss also nicht durch eine psychische Störung ausgelöst sein. Es ist wahrscheinlich, dass Gott manche Menschen dazu bewegt und sie extra dafür erschafft, um durch sie auf der Erde wirken zu können.

Unterstützung von Süchtigen durch andere

Drogensüchtige verlieren teilweise jede Hemmung. Aber nicht nur sie. Zum Beispiel genauso Eigentümer von Gegenständen. Um ihr Eigentum zu beschützen, sind auch viele von ihnen bereit, vielen anderen Menschen Schaden zuzufügen bzw. selbigen nicht von ihnen abzuwenden. Das könnten sie leicht, indem sie ihr Vermögen abgeben und damit Bedürftigen helfen.

Reich werden viele Eigentümer, indem sie Waren oder Dienstleistungen zu höheren Preisen anbieten, als sie bräuchten. Somit befriedigt jeder, der diese erwirbt oder in Anspruch nimmt die Gewinnsucht der jeweiligen Anbieter.

Einen nennenswerten Unterschied zwischen Drogensüchtigen und Eigentümern gibt es entsprechend nicht. Dennoch werden Junkies von der Gesellschaft verachtet und ausgestoßen, während Reiche meist angesehen und verehrt werden.

Offensichtlich ist das Problem von Süchten also nicht auf die Süchtigen selbst beschränkt. Es betrifft genauso uns alle, wie wir mit ihnen umgehen und teilweise regelrecht in ihre Sucht treiben.

Teilweise unterstützen wir Süchtige, indem wir sie beachten, verachten oder ignorieren. Kein Machthaber würde je versuchen, Macht zu erlangen, wenn ihm niemand zuhören würde. Jedoch würden viele Alkoholiker ihre Sucht überwinden, wenn sie Liebe, Nähe und Anerkennung bekämen.

Entsprechend hat jeder von uns eine Mitschuld, wenn andere süchtig werden, ihre Sucht nicht erkennen oder sie nicht überwinden.

Auslöser von Süchten

Wir alle haben ein Ego, das uns ständig dazu verführt unser Leben zu genießen und zu versuchen dieses auf alle möglichen Weisen erreichen. Das ist der Sinn unseres Lebens.

Gott führt uns entsprechend absichtlich in Situationen und Umstände, in denen wir versucht werden, Süchte zu entwickeln. Wir sollen also Versuchungen erliegen und auch ein entsprechendes Verhalten ritualisieren.

Daher ist es kein Zeichen von Schwäche oder Dummheit eine Sucht zu entwickeln. Vielmehr erfüllen wir damit genau das Ziel unseres Lebens.

Natürlich fällt es Menschen mit mehr Lebenserfahrung leichter, Versuchungen zu erkennen und ihnen zu widerstehen. Sie haben entsprechende Erfahrungen bereits gemacht, meist in vorherigen Leben. Es ist also kein Zeichen von Stärke oder Intelligenz Suchtgefahren zu erkennen, sondern schlicht ein Anzeichen mehr absolvierter Lebenszeit und sie sinnvoll genutzt zu haben.

Menschen, die diese Möglichkeit noch nicht hatten zu verurteilen, weil sie den Sinn unseres Lebens erfüllen, ist entsprechend vermessen von uns.

Das Problem, eigene Süchte zu erkennen

Wir alle sind süchtig, zu atmen. Zwar haben wir fast alle als Kind schon mal probiert damit aufzuhören, aber schnell bemerkt es nicht zu schaffen. Unser Körper zwingt uns dazu. Wir sind nicht fähig, durch unsere Willenskraft diesen Zwang zu überwinden. Entsprechend kennen wir alle Süchte und haben welche.

Jedoch schaden die meisten von ihnen uns selbst oder anderen.

Uns begegnen stets Menschen (oder Tiere), die sich so verhalten, wie wir. Das ist der Sinn des Lebens und wir können das durch nichts verhindern, weil Gott das so bei der Erschaffung dieser Welt vorgesehen hat. Entsprechend schaden wir uns selbst, wenn wir anderen vermeidbaren Schaden zufügen, weil wir dann später in Umstände gelangen, in denen Dritte sich uns gegenüber genauso verhalten und uns schaden.

Um in Frieden und Wohlstand zu leben ist es entsprechend unabdingbar, dass wir jede Sucht überwinden, die uns oder anderen unnötig schadet.

Aber es liegt in der Natur von uns Menschen, dass wir uns selbst nicht sofort erkennen. Wir sollen im Leben alles ausprobieren und die Folgen davon erfahren bevor wir uns dadurch selbst erkennen.

Dazu verführt uns unser Ego und seine Kreativität ist dabei sehr groß. Entsprechend fallen uns stets viele Begründungen ein, warum wir uns selbst schlecht verhalten dürfen oder sogar müssen, bevor wir uns erkennen und damit aufhören. Das ist der Sinn unseres Lebens.

Entsprechend ist es für uns ein großes Problem, unsere eigenen Süchte zu erkennen, weil wir es nicht sofort erkennen sollen. Wir sollen zuvor nach anderen Möglichkeiten suchen und sie ausprobieren.

Eigene Süchte überwinden

Unsere eigenen Süchte überwinden wir nur durch Selbstdisziplin und präzise Selbstbeherrschung. Es ist gemein, aber einen einfacheren Weg gibt es nicht als sich ständig zu kontrollieren und zu überwachen. Sobald die Sucht wieder auftritt, müssen wir alle unsere Kraft aufbringen und ihr widerstehen.

Immer wieder und wieder. Im Laufe der Zeit werden die Entzugserscheinungen geringer und verschwinden irgendwann. Nicht aber der Grund, warum wir ursprünglich die Sucht entwickelt haben.

Aber an diese Ursachen müssen wir heran und neue Verhaltensweisen erlernen, um mit ihnen umzugehen.

Andere Menschen können uns bei diesem Prozess nur beratend und begleitend zur Seite stehen. Wir selbst müssen die Kraft aufbringen, ein anderes Verhalten zu erlernen. Das genau ist ja der Sinn unseres Lebens: Wir sollen Verantwortung für uns selbst übernehmen lernen. Dieses ist ein Punkt, der bestens dafür geeignet ist.

Probleme im Umgang mit Süchtigen

Bei anderen Menschen fallen uns Süchte einfacher auf, als bei uns selbst. Das ist das Prinzip unseres Lebens: In unseren Mitmenschen erkennen wir uns selbst. Entsprechend begegnen wir oft welchen, die ähnliche Süchte haben, wie wir. Daher sollten wir uns selbst hinterfragen, wenn wir bei anderen eine Sucht erkennen.

Allerdings führt Gott uns auch mit Menschen zusammen, bei denen wir in Versuchung geraten eigene Süchte zu entwickeln. Wenn wir noch unerfahren sind (wenige vorherige Leben haben) verfallen wir ihr und entwickeln welche. Dann ist es unsere Aufgabe, die entsprechenden Erfahrungen zu sammeln und uns selbst darin zu erkennen.

Zum Beispiel ist das der Grund, warum Polizisten die Sucht haben Mörder zu verfolgen. Zwar ist ihre Ansicht richtig, dass es falsch ist Menschen zu ermorden. Aber sie erkennen noch nicht, dass es genauso falsch ist Mörder zu verfolgen. Und auch erkennen sie noch nicht, dass sie selbst morden, sich extra dafür ausbilden lassen und ständig ein Mordwerkzeug bei sich tragen. Lieber töten sie, als Konflikten aus dem Weg zu gehen. Im Gegenteil: Sie suchen die Konfrontation mit anderen und begeben sich oft extra dorthin, mit dem Vorsatz, Menschen unschädlich zu machen. Das ist Mord. Polizisten haben schlicht noch nicht genügen Lebenserfahrung, sich selbst zu erkennen.

Weil die Sammlung von Erfahrungen der Sinn unseres Lebens ist, können wir andere Menschen entsprechend nicht davon abhalten süchtig zu werden. Auch können wir sie nicht zwingen, ihre jeweilige Sucht zu erkennen oder zu überwinden. Es ist schlicht ihre Aufgabe, diese alleine und selbstständig zu erkennen und zu überwinden.

Angemessener Umgang mit Süchtigen

Unsere Aufgabe im Umgang mit Süchtigen ist es, uns angemessen zu verhalten. Wenn wir ihre Sucht stillschweigend tolerieren, machen uns aufgrund von Unterlassung mitschuldig. Daher sollten wir sie ihnen liebevoll erklären. Üben wir jedoch einen weiteren Druck auf sie aus, sind wir nicht mehr liebevoll und respektieren ihre Eigenständigkeit nicht.

Allerdings können und sollten wir uns von ihnen distanzieren, wenn sie ihre Sucht nicht erkennen und überwinden möchten. Bleiben wir mit ihnen in Kontakt, nähren wir damit ungewollt ihre Sucht, indem wir ihr Leben weiterhin angenehm gestalten. Außerdem ziehen sie uns meist in die Befriedigung ihrer Sucht mit hinein und wir erlangen einen unnötigen Schaden dabei. Und sei es nur, dass wir sie in ihrem Elend betrachten.

Sobald sie aber ihre Sucht erkannt haben und überwinden wollen, ist es unsere Aufgabe, sie dabei zu unterstützten. Dafür brauchen wir viel Geduld und Liebe, weil es für sie sehr anstrengend ist und sie dabei ihren Frust oder ihre Schmerzen oft an uns auslassen. Das sollten wir aushalten, um ihnen zu helfen.

Es ist also sehr schwer für uns, mit den Süchten anderer angemessen umzugehen. Die gleichen Probleme haben sie im angemessenen Umgang mit uns. Wenn wir zum Beispiel süchtig sind, zu morden, üben wir damit einen extremen emotionalen Druck auf Polizisten aus.

Um in Frieden und Wohlstand zu leben ist es also notwendig, dass wir andere Menschen unterstützen. Sowohl dabei ihre Süchte zu erkennen, zu akzeptieren und zu überwinden, als auch unsere eigenen und uns helfen zu lassen.

Da wir jedoch nur geringen Einfluss auf andere Menschen bei ihren Süchten haben, sollten wir uns hauptsächlich auf unsere eigenen konzentrieren, um Frieden zu fördern.

Typische Ausreden eigene Süchte zu erklären und zu befriedigen

Oft wollen wir unsere eigenen Süchte nicht erkennen. Wir sind derart willens, unser Leben zu genießen, dass wir uns alle möglichen Ausreden für sie einfallen lassen.

Zum Beispiel begründen wir unser eigenes egoistisches Verhalten oft damit, dass alle Menschen ebenfalls egoistisch handeln. Auch üben wir Zwang auf anderes aus, weil wir gezwungen werden.

Oder wir erfinden Behauptungen, eigene Ansprüche zu besitzen, zum Beispiel Eigentum. Wir sind süchtig nach ihm, weil wir angesehen sein wollen und Angst haben, ohne es Nachteile zu erleiden.

Auch sind wir süchtig danach selbst etwas machen zu dürfen, was wir anderen nicht erlauben wollen. Dafür erfinden wir viele Behauptungen, mit denen wir sogenannte „Rechte“ erklären. Staaten sind nichts anderes als die Ausformulierung und die Anwendung dieser Erfindungen, die letztlich nur Ausreden sind.

Viele verstecken ihre Sucht zu handeln dahinter, dass sie dafür bezahlt werden. Zum Beispiel Richter. Jedoch hat kein Mensch Anspruch auf Handlungen, nur weil er dafür auch noch Geld bekommt.

Ebenfalls sind wir süchtig danach das Leben zu verstehen. Unsere Wissenschaft ist also ebenfalls eine Form unserer Sucht. Auch sie fügt uns und anderen oft Schaden zu und genau betrachtet bringt sie uns nicht immer etwas, weil wir das Leben nicht verstehen können.

Teilweise erkennen wir jedoch, dass alle unsere Süchte uns letztlich nicht helfen unser Dasein zu genießen. Entsprechend süchtig sind wir nach Versprechungen, Gott würde unsere Probleme für uns bekämpfen. Dafür suchen viele von uns ihr Heil in Kirchen.

Süchte führen nie dazu, dass wir unser Dasein dauerhaft genießen. Selbst die Sucht zu essen führt bei vielen von uns dazu, dass sie intensiv versuchen, Essen zu genießen. Die Folge sind ungesunde Ernährung und Übergewicht, durch die wir Freiheiten verlieren, die uns krank machen oder zu unserem vorzeitigen Tod führen.

Sich den eigenen Süchten stellen

Letztlich gibt es nur einen Weg unser eigenes Sein zu genießen: Wir müssen unsere Süchte erkennen und überwinden.

Dazu gehören in erster Linie alle Verhaltensweisen, die uns selbst oder anderen Schaden zufügen. Das betrifft nicht nur Mörder, sondern genauso auch Polizisten. Und uns alle, die wir den Staat als ganze anerkennen und unterstützen.

Weiterhin betrifft es auch unsere Sucht, Gegenstände als unser Eigentum zu betrachten und nicht an andere Menschen liebevoll und freiwillig weiterzugeben.

Ebenfalls sollten wir auf Versuche recht zu haben vollständig verzichten. Wir Menschen können das Leben nicht komplett verstehen. Entsprechend sollten wir das auch nicht übertrieben versuchen. Ebenfalls sollten wir darauf verzichten, unsere Ansichten über die Erfahrungen anderer zu stellen, und sie ihnen nicht aufdrängen. Sie sollen und müssen selbst ihre eigenen Erfahrungen im Leben sammeln.

Wir sollten uns schlicht und ausgewogen ernähren. In Deutschland reicht als Getränk Trinkwasser aus der Wasserleitung und Brot, Gemüse, Obst und Fleisch als Nahrung. Gewürze sind genauso überflüssig wie eine aufwendige Verarbeitung. Genussmittel wie Zigaretten und Honig sind schädlich.

Auch unsere Sucht nach Bequemlichkeit müssen wir überwinden und entsprechend auf energetische Mobilität verzichten. Falls unsere Füße nicht ausreichen, sollten wir maximal ein Fahrrad verwenden, um uns in größere Entfernungen zu bewegen.

Und statt ständigen Kontakt mit Freunden zu haben, sollten wir ihn auch mal mit Gott suchen oder uns um uns selbst kümmern. Jeder von uns hat genügend eigene Fehler und Herausforderungen, um sich damit lange zu beschäftigen.

Das Leben in Bedürfnislosigkeit genießen

Da uns die meisten unserer Süchte schaden müssen wir sie überwinden, um unser Leben zu genießen.

Wir können einfach verstehen, dass wir auf Gewalt verzichten müssen, um in Frieden zu leben. Jedoch können wir das nur schaffen, wenn wir unsere Bedürfnisse nach Eigentum, Sicherheit, Anerkennung, Macht usw. überwinden und sie abgeben.

Auch müssen wir unser Verlangen zu leben aufgeben. Solange wir den inneren Zwang haben, nicht zu sterben, spüren wir ständiger Angst davor und genießen unser Dasein nicht uneingeschränkt. Wenn Gott möchte, dass wir leben, dann wird er uns mit dem versorgen, was wir dafür brauchen. (Tut er das nicht, hat er jeweils einen Grund dafür.)

Genaugenommen ist unser Leben als Mensch auch eine Belastung für uns. Hier auf der Erde sind wir Qualen ausgeliefert, denen wir nicht entgehen können. Zum Beispiel unseren körperlichen Schmerzen, die uns alle früher oder später begegnen.

Allerdings sollten wir auch nicht die Sucht entwickeln, unser eigenes Leben zu selbst beenden. Gott weiß besser als wir warum wir leben und was er noch für uns bereithält. Entsprechend genießen wir unser Dasein am meisten, wenn wir ihm vertrauen, uns von ihm führen lassen und einfach unser eigenes Leben so annehmen, wie es sich uns zeigt.

Die Liebe sollte zur Sucht werden

Wir sollten süchtig werden, zu lieben. Jedoch nicht nur uns selbst, sondern gleichermaßen alle unsere Mitmenschen, die Tiere, die Umwelt und das gesamte Leben. Diese Sucht sollten wir bedingungslos machen. Also alles und jeden lieben, egal wie sie sich uns zeigen, selbst wenn sie sich uns gegenüber vollkommen falsch und extrem grauenvoll verhalten.

Zur Liebe gehört auch die bedingungslose Bereitschaft, ihnen zu dienen, ohne etwas dafür zu erwarten. Das betrifft uneingeschränkt genauso unsere Feinde.

Jedoch müssen wir auch das Angebot zu dienen verzichten, wenn es nicht erwünscht wird. In dem Falle besteht die Liebe darin, ihre Eigenständigkeit der anderen zu respektieren. Wenn sie in ihr Verderben rennen kann es schwerer für uns sein, sie laufen zu lassen, als sie davon abzuhalten. Aber auch das ist Liebe.

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