Nils‘ Weg
… ein neuer Weg zu Frieden und Wohlstand. Oder der einzige dorthin?
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Entwicklung und Anwendung von Vertrauen

Oft versuchen wir mit Misstrauen und Kontrollen Sicherheit zu erlangen. Wenn wir verstehen warum das ein Irrweg ist, können wir mit Vertrauen Frieden erlangen.

ca. 15 Minuten Lesedauer

Der Begriff „Vertrauen“

Es gibt viele Ereignisse in der Zukunft, die wir uns vorstellen, aber nicht beeinflussen können. Falls wir von ihnen angetan sind, bezeichnen wir sie meist als „Glück“ und empfinden Vorfreude bei Gedanken an sie. Wenn wir sie nicht mögen, nennen wir sie Gefahren und haben Angst vor ihnen, sobald wir an sie denken.

Grundlegend gibt es zwei Ansätze, mit denen wir auf Entwicklungen Einfluss nehmen können: durch Handeln und durch Vertrauen. „Vertrauen“ meint dabei die fehlende eigene Einflussnahme durch eigene Handlungen oder Kontrollen. Stattdessen wird bei ihm auf die Einflussnahme durch eigenen Gedanken und Emotionen gesetzt, zum Beispiel durch positive Gedanken oder hoffnungsvolle Emotionen.

Die Idee hinterm Vertrauen liegt darin, dass wir die Auswahl und den Zeitpunkt von Ereignissen anderen zu überlassen. Das können Gott oder andere Menschen sein. Entsprechend geht Vertrauen stets mit Kontrollverlust und Verzicht unserer äußeren Einflussnahme einher. Stattdessen beschränken wir uns auf die Akzeptanz aller Ereignisse und Handlungen anderer.

Vorteile von Vertrauen

Durch Vertrauen haben wir viele Vorteile.

Ein Beispiel:
Wenn wir anderen Menschen vertrauen, ersparen wir uns die Mühe, sie zu beeinflussen und kontrollieren.

Noch ein Beispiel:
Vertrauen bedeutet aber vor allem die Beherrschung der eigenen Gedanken und Emotionen sowie die bedingungslose Akzeptanz dessen, was andere entscheiden. Entsprechend kann uns unser Vertrauen Anerkennung für diese Fähigkeiten und die Anpassungsfähigkeit von anderen bescheren. (Jedoch schenkt sie in der westlichen Welt derzeit kaum jemand, weil es von den meisten schlicht als psychisch gestört angesehen wird zu vertrauen. Und dass, obwohl es schwerer zu erlernen ist, als Macht und Gewalttätigkeit.)

Nächstes Beispiel:
Nachdem wir gelernt haben richtig zu vertrauen, ersparen wir uns Ängste vor unerwünschten Ereignissen.

Ein weiteres Beispiel:
Gegenseitiges Vertrauen ist die Voraussetzung für Gemeinschaft. Da wir alle unter unserer Trennung voneinander bewusst oder unbewusst leiden, können wir mit ihm diese Emotion deutlich reduzieren.

Letztes Beispiel:
Indem wir Gott vertrauen für uns zu sorgen, werden wir mutiger und können dadurch größere Aufgaben angehen und so einen von ihm gewünschten Dienst erbringen. Dadurch erleichtert er uns in vielen Bereichen das Leben und wir haben mehr Freude an ihm.

Nachteile von Vertrauen

Vertrauen bringt uns zahlreiche Nachteile.

Ein Beispiel:
Wenn wir anderen Menschen vertrauen unsere Handlung zu bestimmen (zum Beispiel dem Staat oder einem Arbeitgeber), übernehmen wir damit keine eigene Verantwortung. Entsprechend versäumen wir es in diesem Fall, eigenständig zu unserer Weiterentwicklung beizutragen, und erfüllen damit den Sinn unseres Lebens nicht.

Noch ein Beispiel:
Nachdem wir Gott und anderen Menschen vertraut haben werden uns weiterhin Ereignisse widerfahren, die wir nicht mögen (siehe später). Erkennen wir den Grund für sie nicht, werden wir zwangsläufig enttäuscht und verlieren den Glauben an Gott und das Gute in anderen Menschen. Meist distanzieren wir uns dann von beiden, vereinsamen und leiden darunter.

Das nächste Beispiel:
Vertrauen erfordert die eigenen Gedanken und Emotionen unabhängig von erdachten Wahrscheinlichkeiten möglicher Ereignisse eigenständig wählen zu können. Dieses angemessen zu erlernen ist schwer und dauert viele Jahre.

Ein weiteres Beispiel:
Wenn wir Gott oder anderen Menschen Einflüsse überlassen, können wir uns nicht durch eigene profilieren. Dadurch bekommen wir weniger Anerkennung von uns selbst und von anderen. Das kann dazu führen, dass wir an unserem eigenen Wert zweifeln und depressiv werden.

Letztes Beispiel:
Es ist schwer, herauszufinden, wem wir wann vertrauen können, ohne dass unser Vertrauen gebrochen wird und wir enttäuscht werden. Dabei erleiden wir meist eigene Schäden und emotionalen Schmerz.

Vertrauen in Sicherheit und Experten

Die meisten von uns haben verlernt, Gott und anderen Menschen zu vertrauen, und bauen auf Sicherheit. Diese ist jedoch eine Illusion und das Verlassen auf sie in Form von Kontrollen, Verträge und Fremdbestimmungen wird auf jeden Fall irgendwann gebrochen.

Auch unser Vertrauen in den Staat erfüllt sich langfristig nicht, weil der Staat eine Sekte ist und die Staatsdiener Betrüger sind. Genauso verhindert Geld nicht, dass wir arm werden, da es hauptsächlich ein Werkzeug zum Betrug ist und dafür von vielen Menschen verwendet wird.

Ebenfalls sollten wir Kirchen nicht vertrauen, weil die sich hauptsächlich selbst feiern. Selbst Jesus war ein Hochstapler. Entsprechend ist für uns nicht erfolgversprechend auf seine Äußerungen zu hören.

Ebenfalls hat die angesehene Wissenschaft eklatante Lücken und ist reine Glaubenssache. Daher wird sie unser Vertrauen ebenfalls nicht immer erfüllen.

Alle Experten sind keine besseren Menschen und können ihre Qualifikation grundsätzlich nicht nachweisen. Ob wir ihnen vertrauen können, ist somit auch jederzeit fraglich.

Entsprechend sollten wir auch allgemein anerkannten Ansichten, Verfahren und Menschen nicht blind zu vertrauen. Es gibt generell keinen Beweis und keine Garantie, dass unser Vertrauen in sie erfüllt wird.

Vertrauen in sich selbst

Viele von uns vertrauen mehr oder weniger sich selbst. Wenn wir uns jedoch bewusst machen, dass wir für jede unserer Handlungen einen funktionierenden Körper brauchen, erkennen wir uns nicht auf uns selbst verlassen zu können. Schließlich sind wir bei seinem Funktionieren vollständig von Einflüssen abhängig, die wir nicht kontrollieren können.

Auch ist es töricht von uns, uns auf unseren Verstand zu verlassen: Wir können sein korrektes Funktionieren nicht überprüfen. Außerdem sind wir bei unseren Gedanken von den äußeren Umständen unseres Lebens abhängig, in denen wir bislang waren und aktuell sind. Weiterhin kommen uns ständig Gedanken, bei denen wir nicht wissen, woher sie stammen und ob sie gut für uns sind.

Zusätzlich sind wir auf den permanenten Austausch mit unserer Umwelt angewiesen. Zum Beispiel brauchen wir mindestens ständig Luft zum Atmen und täglich gesunde Nahrung für unseren Körper.

Entsprechend sind wir nicht alleine lebensfähig und damit führt es zu nichts, uns selbst zu vertrauen. Wir sind also ständig auf Gott und andere Menschen angewiesen, durch die er wirkt.

Aufgabe der eigenen Pläne

Um Gott und anderen Menschen zu vertrauen, müssen wir bereit sein, auf unsere eigenen Pläne zu verzichten. Dieses fällt vielen von uns schwer, weil wir gerne selbst unser Leben planen und uns anschließend gerne selbstverwirklichen.

Jedoch werden viele solcher Pläne durch unser Ego beeinflusst, das uns zu ständig zu etwas verführt, was nicht gut für uns ist. Indem wir dieses erkennen und versuchen es zu überwinden, geben wir diese (egoistischen) Pläne auf. Damit geben wir aber auch unser Ego, also ein Teil von uns, auf und müssen dafür sogar versuchen, ihn selbst abzutöten.

Stattdessen sollten wir mit Gott kommunizieren und seine Pläne für unser Leben herausfinden, mit denen wir anderen selbstlos dienen.

Viele von uns glauben, diese Lebensweise sei unangenehm. Aber indem wir seine Pläne erfüllen, beschützt er uns vor vielen Gefahren und sorgt für uns. Aber das müssen wir erst lernen. Jedoch werden wir danach mehr Freude am Leben haben, als wenn wir unsere eigenen Pläne verwirklichen.

Möglichkeiten, Vertrauen zu erlernen

Vertrauen bedeutet in erster Linie die Aufgabe der eigenen Kontrolle, also der Überprüfung und der Einflussnahme auf äußere Umstände und andere Menschen. Dieses klingt einfach, ist aber meist sehr schwer, weil wir unser kontrollierendes Verhalten ritualisiertem haben und süchtig danach geworden sind.

Auch wird dadurch vieles passieren, was wir zuvor nicht wollten. Wir müssen also lernen, anders zu leben, als wir es selbst geplant haben und es selbst wollen. Mindestens müssen wir auf Macht, Anerkennung anderer und auf Sicherheit verzichten.

In jedem Fall bedeutet zu vertrauen, den Mut aufzubringen mit unerwünschten Ereignissen zurechtzukommen. Mut ist dabei nicht die Abwesenheit von Ängsten, sondern die Bereitschaft sich ihnen zu stellen.

Um Vertrauen zu lernen, müssen wir erst etwas Einfaches riskieren, dann die Folgen davon anschauen und uns anschließend mit ihnen arrangieren. Sobald wir das geschafft haben, wiederholen wir diesen Vorgang in immer schwierigeren Situationen.

Während wir überlegen, auf welche Einflussnahmen wir verzichten sollten, kommen uns Gedanken, was jeweils alles passieren kann. Sie lösen in uns Ängste aus. Um sie nicht zu haben, müssen wir entsprechend lernen, unsere Gedanken zu kontrollieren und eigenständig andere Emotionen zu wählen.

In jedem Fall können wir Vertrauen nur auf diesem Weg lernen. Also langwierig ausprobieren, an welchen Stellen wir auf diese Weise Ergebnisse bekommen, die uns richtig erscheinen.

Dazu gehört, dass wir herausfinden, was gut für uns ist. Zuvor haben wir oft Süchte, die wir überwinden müssen. Auch müssen wir lernen, einzelne Versuchungen zu erkennen und ihnen zu widerstehen.

Vertrauen zu entwickeln ist entsprechend nichts, für das wir uns von heute auf morgen entscheiden und es sofort anwenden können. Vielmehr ist es ein langwieriger Prozess, den wir nur durch Sammeln sehr viele Erfahrungen erfolgreich lernen können.

Vertrauen in Gott

Gott hat uns erschaffen, hält uns am Leben und sorgt ständig für uns. Wir alleine haben bzw. können dieses nicht. Auch verstehen wir nicht, wie er das macht. Nur, dass er das macht.

Entsprechend ist es für uns wichtig, Gott zu vertrauen und uns auf ihn einzulassen. Dieses ist hauptsächlich unsere aktive Entscheidung und ein langer Prozess des Loslassens bzw. Kennenlernens.

Dabei müssen wir den Mut aufbringen, nicht mehr selbst für uns zu sorgen. Das widerstrebt unserem Verstand, der über viele Leben hinweg gelernt hat, dadurch zu sterben. Entsprechend müssen wir ihm neue Gedankenstrukturen antrainieren.

Wenn wir Gott kennenlernen wollen, können wir mit den Erfahrungen anderer anfangen. Diese wurden zum Beispiel in der Bibel, dem Koran und in den Lehren Buddhas aufgeschrieben. Mit solchen Lebensberichten anderer sollten wir uns zumindest teilweise befassen. Jedoch lernen wir dabei nur ihre Erfahrungen kennen, die teilweise auch egoistische Interessen mit ihrem Wirken verfolgten bzw. verfolgen. Die Kirchen sind dafür ein abschreckendes Beispiel.

Entsprechend sinnvoller ist es, wenn wir unsere eigenen Erfahrungen mit Gott sammeln. Außerdem ist er viel zu komplex, als dass einzelne Menschen oder auch große Religionsgemeinschaften ihn vollständig verstehen können. Weiterhin ist er jedem Menschen gegenüber unterschiedlich, weil mit jedem einen anderen Plan hat.

Wir müssen also herausfinden, wie er uns persönlich gegenüber ist, um zu lernen, wo und wie wir ihm vertrauen können. Am einfachsten ist dieses, wenn wir ihn mit einem Gebet bitten uns dabei zu helfen: „Gott, hilf mir, dir zu vertrauen.“

Jedoch bekommen wir dadurch meist nicht sofort Vertrauen in ihn, sondern stattdessen viele Probleme, die wir nicht alleine lösen können. In ihnen haben wir dann letztlich keine andere Möglichkeit, als aufzugeben und ihm Stück für Stück mehr zu vertrauen. Anschließend zeigt er uns dann jeweils Lösungen oder löst sogar die Probleme uns.

Vertrauen in andere Menschen

Fast alle Menschen sind egoistisch. Sie versuchen also, uns mehr oder minder uns zu übervorteilen. Sobald wir dieses verstanden haben, gibt es für uns eigentlich keinen Grund mehr ihnen zu vertrauen.

Jedoch können wir lernen, friedlich zu leben und dadurch Einfluss auf Gott zu nehmen, dass er uns mit den für uns passenden Menschen zusammenführt, die sich uns gegenüber richtig verhalten.

Jeder Mensch ist aber auch ein Teil von Gott und als dieser stets mit ihm verbunden. Entsprechend können wir nicht gleichzeitig Gott vertrauen, unseren Mitmenschen aber nicht. Gott ist die Summe aller Menschen und aller anderen Geschöpfe. Daher müssen wir lernen, jedem Menschen zu vertrauen, um ihm zu vertrauen.

Natürlich ist es ein langer und schmerzhafter Prozess zu lernen anderen Menschen zu vertrauen, denn dabei werden wir intensiv mit uns selbst konfrontiert. Das ist so, weil wir dabei unsere eigenen Spiegelbilder treffen. Wenn wir dieses verstanden haben, müssen wir also lernen, uns präzise so zu verhalten, wie wir selbst behandelt werden wollen. Vertrauen in unsere Mitmenschen fängt also damit an, dass wir unsere eigenen Fehler erkennen, überwinden und uns selbst verändern.

Aber auch, nachdem wir uns perfekt anderen Menschen gegenüber verhalten und ihnen vollständig vertrauen, werden wir noch garstigen begegnen. Diese sind dafür da, dass wir uns weiterentwickeln. Sie sind also unsere Trainer, damit wir Ziele erreichen, die wir zusammen mit Gott vor unserer Geburt selbst ausgewählt haben.

Dennoch müssen wir lernen, welchen Menschen wir vertrauen können und welchem nicht. Von Letzteren sollten wir uns distanzieren, wenn sie ihre Fehler nicht einsehen.

Auch müssen lernen, in welchen Bereichen wir welchem Menschen vertrauen können und dadurch lernen, Gottes Plänen für unser Leben zu erkennen und zu leben.

Enttäuschungen als Folge falschen Vertrauens

Während wir lernen zu vertrauen werden wir zahlreiche Male Enttäuschungen erleben.

Unser Ego verführt uns in diesen Fällen anfänglich meist dazu, unsere eigene Fehlbarkeit nicht in Betracht zu ziehen und entsprechend andere für die Enttäuschungen Schuld zu geben. Entweder Gott oder unsere Mitmenschen.

Um jedoch ent‑täuscht werden zu können, müssen wir uns zuvor ge‑täuscht haben. Statt uns über die Ent‑täuschungen zu ärgern, sollten wir uns fragen, wie wir zu den falschen Annahmen gelangt sind, mit denen wir uns ge‑täuscht haben.

Dazu gehört unsere Einsicht, dass es unsere Aufgabe ist, die richtigen Annahmen zu haben, und nicht die von Gott oder anderer Menschen. Andere Menschen dürfen uns sogar vorsätzlich täuschen, weil es Sinn ihres Lebens ist, alles auszuprobieren. Das beinhaltet, uns zu täuschen. Entsprechend ist es alleine unsere Verantwortung, ob wir uns täuschen lassen.

Wenn wir dieses verstehen und akzeptieren, benutzen wir jede Ent‑täuschung nur noch dazu unsere eigenen falschen Annahmen zu erkennen und abzulegen. Entsprechend sollten wir unseren Mitmenschen dankbar sein, wenn sie uns ent‑täuschen.

Nachdem wir dieses Prinzip einmal verstanden haben, geben wir anderen Menschen für unsere Ent‑täuschungen keinerlei Schuld mehr. Schon dadurch wird unser Leben friedlicher, weil wir in diesen Situationen keinen Groll mehr hegen und keinen Druck mehr auf sie ausüben. Denn das führt nur zu Gegendruck, der irgendwann zu Streit führt, den wir nicht gewinnen können.

Umgang mit gebrochenem Vertrauen

Auch nachdem wir unsere falschen Annahmen korrigiert haben und uns stets richtig verhalten wird unser Vertrauen nicht immer erfüllt.

Das lässt sich für uns nicht verhindern, weil es auch Sinn unseres Lebens ist, dass wir bestimmte Erfahrungen machen. Wenn wir zum Beispiel jemand anderen betrügen, müssen wir zwangsläufig auch die Erfahrung machen, selbst betrogen zu werden. Und dafür müssen wir jemand vertrauen, der unser Vertrauen nicht erfüllt.

Gott arrangiert diese Erfahrungen für uns gerne erst nachdem wir gelernt haben andere nicht mehr anzugreifen. Oder anders ausgedrückt: Nachdem wir uns stets richtig verhalten, werden wir noch eine gewisse Zeit mir falschem Verhalten anderer konfrontiert. Dieses bezieht sich auf Erfahrungen, die wir uns selbst durch vorheriges eigenes Verhalten ausgelöst haben. Oft haben wir das bereits in unseren vorherigen Leben unserer Wiedergeburt gemacht, sodass wir uns heute daran nur schwer erinnern.

Weiterhin leben wir, um eigenständig herauszufinden, was Liebe ist. Dazu gehört auch, dass wir selbstständig denken und handeln. Entsprechend wird unser Vertrauen in Menschen gebrochen, von denen wir uns etwas vorsagen lassen. Zum Beispiel in jeglichen Formen von Hierarchien, Staaten und Arbeitsverhältnissen.

Ebenfalls geht es in unserem Leben darum, dass wir uns weiterentwickeln und innerlich stärker werden. Das beinhaltet zu lernen, Frust auszuhalten und geduldig zu sein. Dieses lernen wir am besten, indem unser Vertrauen nicht erfüllt wird.

Wann immer unser Vertrauen gebrochen wird, sollten wir versuchen herauszufinden, wie wir uns ändern können. Gott zeigt uns auf diese Weise meist unsere eigenen Fehler, Grenzen oder Potenziale.

Nachdem wir diese verstanden haben, sollten wir uns ändern und erneut vertrauen. Das wiederholen wir solange, bis unser Vertrauen nicht mehr enttäuscht wird.

Dieses ist nicht immer einfach, weil unser Ego uns zur Versuchung verführt, anderen nicht mehr zu vertrauen. Wie allen Versuchungen müssen wir jedoch auch dieser widerstehen.

Liebe als Ziel des Vertrauens

Unser höchstes Ziel ist die Liebe zu allem, was ist. Also zu Gott, allen Menschen, allen Tieren, allen Pflanzen, allen Steinen und zu allem anderen.

Indem wir bereit sind, jeden und alles zu akzeptieren, wie er bzw. es sich uns zeigt, lieben wir sie. Dazu gehört, dass wir sie trotz aller ihrer Fehler so akzeptieren, wie sie sind und ihnen dennoch selbstlos dienen.

Entsprechend ist nicht Ziel unseres Vertrauens, dass wir nicht mehr enttäuscht werden oder unsere eigenen Pläne verwirklichen. Vielmehr geht es darum, dass wir alles akzeptieren und annehmen, wie es ist.

Das beinhaltet auch unsere eigenen Qualen, bis hin zu unserem Tod. Indem wir erkennen selbst ein Teil von Gott zu sein und entsprechend nach unserem Tod als Menschen nicht aufhören zu existieren, ist dieser auch kein Problem mehr für uns.

Entsprechend ist alles, was wir durch Vertrauen verlieren können unser Ego und unsere egoistischen Interessen. Aber sie sind unser größter Feind und schaden uns, unseren Mitmenschen und Gott am meisten.

Daher können wir durch unser Vertrauen nichts verlieren, was wichtig für uns ist, sondern nur was schädlich für uns ist. Gleichzeitig können viel damit gewinnen: Frieden und Wohlstand für uns alle, indem wir einander dienen, für einander da sind und somit Gemeinschaft haben.

Beim Vertrauen geht es also letztlich um die Überwindung unserer Illusion, getrennte Wesen zu sein und die Rückverbindung mit Gott. Und da Gott endlose Liebe ist, gelangen wir durch Vertrauen letztlich in seinen vollständigen Frieden. Dazu gehört auch unser Wohlstand.

Letzte Änderung:

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